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|Die Phil. nimmt ihre ganze Emphase
von den Sätzen her die sie zerstört. [von der
Auf- fassung her, die sie zerstört] ||
⇄
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[continuation of “Memobook” entitled
„Anmerkungen” L.
Wittgenstein, Trinity
College.
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⇐ denn die Tabelle zwingt mich nicht
ihn zu machen
Ich mache ihn ¿bei¿ jeder Anwendung immer von
neuem
Er ist nicht quasi ein für alle mal in der Tabelle für mich
gemacht.
(Die Tabelle verleitet mich höchstens ihn so zu
machen)
1
<[apparently 1931]>
[u|U]nd also richte ich mich doch un- mittelbar nach
dem secundären Zeichen wenn ich in der Tabelle von
diesem secundären Zeichen gerade
dort- hin gehe
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Nun könnte man freilich die Tabelle durch die ersten Anwendungen der
sekundären Zeichen ersetzen & man hätte sich in Zukunft nach diesen
ersten Anwendung zu richten.
Und das geschieht bis zu einem
gewissen Grade denn
wir erinnern uns ¿vielleicht¿ daran den Buchstaben
a immer so gelesen zu haben.
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Die Worte sind belie- big aus ihnen geht nicht hervor welche Farbe sie
meinen.
Aber so ist die Anwendung der Tabelle auch die Anwendung der
Tabelle ist beliebig.
Aus ihr geht auch nicht hervor wie sie verwendet wird.
Hat es also wirklich nichts mit der Will- kürlichkeit der Wörter auf
sich?
Ist das alles Unsinn?
Nein.
2
Die Tabelle hat auf uns tatsäch- lich eine bestimmte Wirkung.
(Es ist gleichgül- tig ob ich sage die Tabelle oder die hinweisende
Erklärung denn diese beiden sind Eins.)
Und wo sie nötig ist können wir von primären & sekundären Zeichen
sprechen.
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Welcher Art ist denn meine Aussage über die Tabelle „daß sie mich
nicht zwingt sie so & so zu gebrau- chen”.
Und „daß die Anwendung durch
die Regel (oder
Tabelle) nicht anti- zipiert wird
ist”?
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Woher nimmt diese Be- trachtung ihre Wich- tigkeit? da sie
doch nur alles Interessante zu zerstören scheint? —
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The foundations we mean pervade rather than
underly mathe- matics & the
sciences.
(siehe Augustinus
et cum effunderis super nos, non tu iaces, sed erigis
nos.) |
3
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Grillparzer:
„Wie leicht bewegt man sich im Großen & im Fernen,
wie schwer faßt sich, was nah & einzeln an
….”|
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Woher nimmt die Be- trachtung ihre Wich- tigkeit die uns darauf
aufmerksam macht daß man eine Tabelle auf mehr als eine Weise
brauchen kann, daß man sich eine Tabelle als Anleitung zum Gebrauch einer
Tabelle denken konstruieren kann, daß man einen
Pfeil auch als Zeigen der Richtung
von der Spitze zum
Schwanz- ende auffassen kann, daß ich eine Vorlage auf
mancherlei Weise als Vorlage benützen kann?
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So ist also an der Bemerkung daß es in jeder Sprache primäre Zeichen geben
muß die die Wörter definieren das, daß man eine Tabelle aufstellen kann auf
deren beiden Seiten einerseits die Wörter ander- seits Exempel ihrer
Anwendung stehen.
Und so ist das ist
4
wahr, soweit sich die Exempel der Anwen- dung der
Worte zum [F|f]igurieren in einer Tabelle eignen denn
die Tabelle ist dann ja weiter nichts als ein beson- derer Fall der
An- wendung der sec Wörter vergl.
153026
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Der Irrtum von den primären Zeichen gehört zu denen die die
Philoso- phie wie eine Art Physik behandeln indem sie einfachen Gesetzen
nach- spüren wollen.
Prinzipia im Sinne
Newtons.
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„seeing
verifying by
inspection” ist ein gänzlich irre- führender
Ausdruck.
Er sagt nämlich daß zuerst ein Vorgang ge- schieht die
Inspektion & die wäre mit dem [s|S]chauen durch ein
Mikroskop vergleichbar oder mit dem Vorgang des Umwendens des Kopfes um
etwas zu sehen.
Und daß dann das Sehen ˇnotwendig erfolgen
müsse.
Man könnte vo[n|m] einem ‘sehen durch umwenden’ oder
sehen durch schauen reden.
Aber dann ist eben das Um-
5 wenden (oder schauen) ein dem
Sehen externer Vorgang der uns (daher) nur prak- tisch
interessiert.
Was man meint sagen möchte ist ‘sehen durch
sehen’ aber das heißt nichts.
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There is an infinity of things which you must notice about the
use of the sim- plest word.
The [G|g]rammar of every word is enor- mously complicated
& therefore enormous- ly difficult to overlook & it is
just that you must try to do.
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Methods of ¿Projection¿ for colours &
shapes.
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Die Sprache hat für Alle die gleichen Fallen bereit, das gleiche
ˇungeheure Netz schon angelegter Irrwege.
Und so sehen wir also Einen nach dem ¿Andern¿ die gleichen Wege
gehn & wissen schon wo er jetzt abbiegen wird, welche
Abzweigung er nicht bemerken wird wo er
gera<…>daus fortgehen wird ohne die Abzweigung zu
bemerken etc. etc.
Ich sollte also
6
an allen den Stellen an denen Irrwege angelegt sind Wegweiser
Tafeln aufstellen die über die gefährli- chen Punkte hinweg
helfen.
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Es ist hier natürlich die Regel eine andere als im ersten Fall &
wenn sie nachgesehen wird so ist dadurch auch die Spielhandlung eine
andere.
Wie ist es aber, wenn sie nicht nach- gesehen wird?
Dann lautet etwa der Be- fehl „bring mir eine rote Blume”
worin statt
des Wortes ‘rot’
‘rotes’ ein grü- nes Täfelchen steht
& der Befehl wird ausge- führt genau so als ob das Wort
‘rot’ oder ein rotes Täfelchen da stünde.
Es ist nun die Frage: Wenn sich diese Regel
<…> ihrem Wesen nach nur auf die Farben blau,
rot, grün, gelb bezieht ist sie dann nicht <…> iden- tisch mit der
welche das grüne Zeichen als Wort für ‘rot’
u.u. und das blaue zeichen
als Wort für ‘gelb’ u.u.
festsetzt?
Denn eine Allgemeinheit, die ihrem log.
Wesen nach
7 äquivalent ist einem
durch ein log. Produkt ersetzt werden ist nichts andres als dieses
log. Produkt.
(Denn man kann nicht sagen: hier ist das grüne Zeichnen nun hole
mir ein Ding von der comple- mentären Farbe,
was welche immer sie sein
mag.)
d.h. „die
Complementär- farbe von rot” ist
keine Beschreibung von grün.)
Die Bestimmung die
[c|k]omplem. Farbe als
Bedeutung des Täfelchens zu nehmen ist dann wie ein
quer- strich in einer Tabelle
153027  153028
ein Quer-
strich in der
Gramma- tik der Farben ausge- führt
[gezogen].
Hier ist also das grüne Täfelchen doch nur ein Wort.
Anders wäre es aber wenn die Regel hieße das Täfelchen bedeutet
immer einen ˇetwas dunkleren Ton als der reine ist.
Man muß nur wieder auf den verschiedenen ¿Sinn¿ der
Farb- & der
Gestalt- projection achten (und bei der letzten
wieder der Far Abbildung im visuellen Raum & der
Übertragung mit Meßinstrumenten).
Es ist natürlich das Kopieren der Farbe
8
wenn die Vorschrift ist einen etwas dun- kleren Ton als den gegebenen zu
malen von einerc anderen Art Kopieren in
einem andern Sinne des Worts als das Kopieren durch im
Sinne des Hervorbringens des gleichen Farbtons
(während das Kopieren mit Zirkel & Lineal einer Figur
von im selben Sinne Kopieren ist ob ich die Figur in
natürlicher Größe kopiere oder im Maßstab
4 : 2
etc etc
) durch Parallelprojection oder
Centralprojection)
vergl. die Metrik der Farbtöne.
Wenn
ich also darauf Rücksicht nehme so kann ich mit dem
veränderten Sinn des Worts „Muster” das hellere Täfelchen
zum Muster des dunkleren Gegenstandes nehmen.
Die Frage bleibt wird also: wie kann ich
das Zeichen das als Wort gebraucht wird von dem unterscheiden das
welches als Muster gebraucht wird.|
(Der Satz ist ein Muster das Wort ist kein
Muster)
Denke auch daran wie Du eine Landkarte durch gehen kopie- ren kannst
& zwar Karte & Legende, und ob dazu noch etwas anderes nötig
ist,
9 das sich gar nicht
aus- drücken läßt.)|
Die ursprungliche Frage war: könnten wir nicht
bei der hinweisenden Erklärung <…> von ‘rot’
ebensogut auf ein grünes wie auf ein rotes Täfelchen zeigen; Wir
müssen nun sagen, denn wenn diese Defi- nition nur ein Zeichen
durch ein anderes ersetzt ˇso sollte dies doch gleich
sein. —
Soweit die Erklärung nur ein Wort für ein anderes setzt ist es auch
gleich
Bringt aber die Erklärung das Wort mit einem
Zeichen zusammen
das ande¿rs¿ gebauch
<habe> wird (als Muster) so ist es nun nicht
unwesentlich mit welchem Täfelchen das Zeichen verbunden wird.
„Aber dann gibt es also willkürliche & nicht
willkürliche Zeichen?” —
Auch der Gebrauch der Worte ist ja nicht willkür- lich insofern als
wenn einmal
|
= 0 + — = x festgesetzt ist jetzt die
Übersetzung von
| — — || ebensowenig
will- kürlich ist wie das Kopie- ren einer Farbe.
10
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Folgt nun aber daraus nicht daß die Defini- tion die Wort mit Wort
(auch wenn dieses ein färbiges Täfelchen ist) von anderer Art, in
einem andern Sinne Definition ist als die welche ˇdas Wort mit einem
Muster verbindet.
Freilich erlaubt mir auch diese Definition das eine Zeichen an Stelle des
andern zu setzen das Muster an Stelle des
Wortes.
Aber die weitere Benützung des Zeichens ist ja jetzt ganz
anders.
Also ist wohl nicht
das Wort
‘Definition’
<…> in verschiedener Bedeu- tung gebraucht,
son- dern das Wort ‘Zeichen’.
Das Wort ‘rot’ könnte in verschiedenen Spra- chen
verschiedene Farbe bedeuten aber das rote Täfelchen nicht kann
nicht in verschie- dene Farben kopiert wer- den & selbst
wenn z.B. die geom.
Figur in durch ver- schiedene
Projectionsm- methoden projiziert werden
kann so kann man das wieder nicht von einem Wort etwa dem Wort
„Kreis” sagen.
Kein Absatz
11
Words are not paterns but paterns
are made out of words.
Wir können allerdings sagen ˇd.h. es entspricht
dem ganz der Sprachgebrauch daß wir uns <…> durch
Zeichen ver- ständigen ob wir Wörter oder Muster ge- brauchen aber
das Muster ist kein Wort & das Spiel sich nach Worten
(zu) richten ein anderes als das sich nach Mustern
oder einem Muster zu richten.
Wörter sind der Sprache nicht wesentlich.
Die Frage war ursprün- glich: muß ein rotes
Täfelchen ‘rot’ ver- treten oder
macht dies nur den Über- gang für uns leicht wie es leichter ist sich in
einer Tabelle zurechtzufinden die nach dem Schema
 153029
angeordnet ist statt nach
einem komplizierteren.
Und es ist klar daß ein grünes Täfelchen das Wort ‘rot’
so gut vertreten kann als ein blaues.
Auch daß ein grünes nicht in dem Sinn als Muster eines roten Farbtons
dienen kann wie ein Täfelchen
12 von diesem Farbton.
Es fragt sich nun: Wenn es sich nur um die Bezeichnung der
Farben rot, blau, grün, gelb handelt, ist dann das rote Täfelchen in einem
an- dern Verhältnis zu ‘rot’ als zu
‘grün’ etc. etc.?
D.h. kommt in diesem Fall das Täfel- chen als
Muster über- haupt in betracht oder nur als Wort so
daß es dann gleichgültig ist welches Täfelchen rot bezeichnet?
Ja, aber wir müssen doch einen Weg haben die
Bedeutung die
‘rot’ wirklich hat im Gegen- satz zu einer andern
festzulegen. —
Eins ist klar: Wenn die Täfelchen nicht als Muster fungieren
(& tun sie es so ist ohne- hin alles klar) so ist kein
Grund warum ich das Wort ‘rot’ eher einer Farbe als einer
Form oder einem Klang zuordnen soll & das heißt: Wenn
die Täfelchen nicht als Muster irgendwelcher Art fungieren so
fungie- ren sie einfach als
13 Worte.
Wenn ein grünes Täfelchen rot bezeichnen kann, dann nicht
anders als das doppelt geschri- ebene c auf der
Violine.
Aber man hat ein Gefühl als wäre das nicht so als gäbe es hier eine
Projections- methode (nur nicht eine so bequeme
wie die die rot in rot pro- jiziert) die rot in grün
projiziert.
Wenn das aber so wäre ist, so müßten wir wissen was diese
Projections- methode mit einem andern Argument
er-
gibt.
Nun da denken wir natürlich an die Regel eine Farbe durch ihre
complementärfar- be zu ersetzen.
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Meine Frage war aber eigentlich die: Kommt das Kopieren
überhaupt in Betracht wenn Worte definiert werden?
D.h. muß nicht alles wodurch ein Wort definiert
wird [ist] eo ipso ein Wort sein als Wort wirken
auch wenn es eine färbige Tafel ist & daher auch anders
funktionieren könnte nämlich als Muster?
Ist es also nicht
14 so daß die Farbmuster so bald sie Wörter
definieren nur Wörter sind? —
Aber es ist doch klar daß wir im Musterkatalog sehr wohl von den Nummern
(dem Namen) auf das Muster über- gehen können &
dieses dann auch als Muster benützen können, wenn es auch wahr ist daß wir
es nicht als Muster benützen müssen son- dern es auch
als Wort (zwei verschiedene Spiele).
Wenn aber die Anzahl der Muster vom vorn- herein beschränkt
ist, — ist dann Platz Raum für
das [k|K]opieren?
Nun ich kann doch jedenfalls auch dann die Farbe des Zeichens
kopieren.
Es kommt mir aber doch
z.B. gar nicht auf den genauen Ton an
sondern nur darauf an ob es ein Ton von rot blau gelb oder grün ist.
Kann Ich kann aber auch so kopieren daß nur die
¿Nachbar¿ <…> betreffenden primären
Farbe gewahrt wird [bleibt]. —
Wenn also mein Zeichensys-
15 tem ˇnur aus den Wörtern rot blau grün
gelb & vier entsprechenden Farbtäfelchen besteht so ist eine
Erklärung (Tabelle) die das rote Täfelchen mit dem Wort
‘blau’ verbindet nicht auf gleicher Stufe
mit wie eine die es mit ‘rot’
verbindet?
Wenn ich festsetze das blaue T. solle
‘rot bedeuten u.s.w.
ˇ¿im Kreis¿ so folgt daß das rote gelb, das gelbe grün
& das grüne blau bedeutet & das ist ein ¿ähnlicher¿
Fall wie der der bezeich- nung durch die
Komplementärfarbe.
Es ist klar daß ich mit Hilfe einer solchen Regel vor jeder Anwendung eine
Tabelle kon- struieren könnte indem ich erst ‘rot’ mit
dem blauen T. & darauf dieses mit
dem roten verbände etc..
Und das heißt doch daß die eine be- zeichnung
genau so gut ist wie die an- dere & in diesem
gram- matischen System die gleiche Bezeich- nungsweise ist.
Ich habe durch die
16 Angabe das rote
T. solle blau bezeichnen & so weiter
im Kreise tatsächlich eine Pro- jektionsmethode bestimmt die sich auf
die interne Beziehun- gen der Farben stützt (wie die Darstellung
durch Complementär- farben)
Durch die An- gabe dieser Projektions- methode wird die
Bezeichnung von rot mittels des blauen
T gleichwertig der mit den roten
T..
Aber nur durch diese Angabe
Das grüne Täfelchen kann also zum
Muster für rot
werden im System der Kom- plementärfarben.
Es entspreche dem das Muster der Ausfuhrung wie das
Photogr. Negativ dem Positiv.
Denken wir uns ein Photogr. grün
rotes Negativ etc etc
etc etc.
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Das Charakteristische an diesen
Projections- methoden ist daß sie in eine Tabelle
münden, was die räum- lichen nicht tuen.
Daher sind sie eben
17 dieser Tabelle gleich- wertig.
Insofern ist also die bezeich- nung von rot durch
das rote T. nur eine
Bequem- lichkeit.
Nicht aber wenn es sich um das genaue kopieren des Farbtons
han- delt.
Denn da gibt es keine Projections- weise aus
einer Far- be in die andere.
Soweit die Farben mit einander in internen Beziehun- gen stehen soweit
kann man auch von einer natürlich
auf die andere
übergehen d.h. einen Übergang in der Far- be
selber machen ohne etwa einem bestimmten Farben- kreis zu
¿benützen¿.
(Die Möglichkeiten zeigen sich ¿deutlich¿ im
Farbenoktaeder.)
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Wird denn eine Wort eigentlich als Wort gebraucht wenn ich es dann
brauche nur in Verbindung mit einer Tabelle gebrauche die
es den Übergang zu Mustern macht?
18
Ist es also nicht falsch zu sagen ein Satz sei ein Bild wenn ich doch nur
ein Bild mit ihm nach ihm & der Tabelle
zusam- menstelle?
Aber so ist also doch der Satz & die Tabelle zusammen ein
Bild. also zwar nicht a d b c b allein aber dieses
Zeichen zusammen mit
 153030
Aber es ist klar offenbar daß auch das
Zeichen a d b c b ein Bild des aus
Pf Zeichens von ↑←↓→↓ <…> genannt werden
kann.
Ja aber ist nicht doch das Zeichen a d b c b ein
willkürlicheres Bild als von ↑←↓→↓ als dieses Zeichen von der
Ausfüh- rung der Bewegung?
Etwas ist auch an dieser Über- tragung willkürlich (die
Projectionsmethode) & wie sollte ich
bestimmen was willkürlicher ist.
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„Stell Deinen Fuß auf ellenhohe Socken, Du bleibst doch
immer was Du bist.”
19
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Das Wort in zwischen Anführungs- zeichen ist ein
Muster.
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„I see that this p is the case”
„I know that p is the case”
Does seeing depend on one of the senses?
The subject in visual space.
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Die Schwierigkeit die uns das [s|S]prechen über den
Gesichtsraum ohne Subject macht & über meine
& seine Zahnschmerzen ist die die Sprache einzuren- ken daß sie
richtig
in den Tatsachen sitzt.
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Wenn mir Herr N vorgestellt wird weiß ich jetzt etwas über ihn
nämlich wie er ausschaut etc oder ver- stehe
ich jetzt den Namen ‘N’?
D.h. war die Vorstel- lung ein Satz über N
oder eine Definition von ‘N’?
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Es ist als // Ich ver so
So verbinde ich So scheine ich ein (neues) Zeichen mit ihm
(wie wenn ich eine andere Art
20 Pfeil, wie wenn ich zur
er- klärung von des
¿Fleckes¿ o x daneben • einen
Pfeil setzte 153031
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Don't say this is no explanation: This is
what we call an explanation.
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•
Es scheint aber
als sagten wir etwas anderes oder täten etwas anderes als ein Zeichen durch
ein an- deres zu ersetzen.
Es ist als sagten wir nun etwas über das Z
über den Pfeil ¿was¿ seine Rich- tung bestimm¿t¿ die
frü- her nicht bestimmt war
Wie wenn ich zuerst sage „er hatte einen Hut auf”
& dann erst die Farbe angebe
Als wäre durch den Pfeil allein noch eine sichtbare Lücke gelassen die ich
jetzt (also ein für allemal) ausfülle
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— so gebe ich eine Defini- tion während es scheint als
hätte ich sozusagen die Angabe des Pfeiles ergänzt.
Ich habe den Pfeil durch ein neues Zeichen ersetzt daß wir statt des
Pfeiles gebrau- chen können. —
Gebrauchen
21 können. —
Während es scheint als wäre der Pfeil ˇselbst wesentlich
unvoll- kommen, ergänzungs- bedurftig & als
hätte ich ihm nun die nötige Ergänzung gegeben: Wie man eine
Beschrei- bung eines Gegenstandes als unvollkommen erkennt &
vervoll- ständigt [vervollstän- digen
kann].
Als hätte der Pfeil die Beschrei- bung angefangen & wir sie
durch den Satz vollendet.
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Was Edington über die
‘Richtung der
Zeit’
& den Enthropie- satz sagt
¿kommt¿ läuft darauf hinaus, daß die Zeit
ihre Richtung umkeh- ren würde, wenn die Menschen eines schönen Tages
anfingen rück- wärts zu gehen.
Wenn man will kann man das freilich so nennen; man muß dann nur
ˇdarüber klar sein daß man damit nichts anderes sagt als daß die
Men- schen ihre Gehrichtung geändert haben.
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Untersuchen wir die unsere Sprache auf ihre Regeln
hin.
22
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Finden wir irgendwo keine (festen) Regeln, nun so ist
das das Resultat.
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Wie findet man denn die Regel eines Spiels bei einem fremden
Volk?
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Einer teilt die Menschen ein in Käufer & Verkäufer &
vergißt, daß Käufer auch Verkäufer sind.
Wenn ich ihn daran erin- nere, wird seine Grammatik
geändert?
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Wenn ich sagte „ich sah einen Sessel” so widerspricht
dem
(in einem gewissen Sinn gebraucht) nicht der
Satz ‘es war keiner da’.
Denn den ersten Satz würde ich auch in der Beschreibung eines Traums
verwenden & niemand würde mir dann mit den Worten des zweiten
widersprechen.
Aber die Beschrei- bung des Traums mit jenen Worten wirft
auch ein Licht auf den Sinn der Worte „ich
sah”.
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Die meisten Menschen wenn sie eine philoso- phische Untersuchung
23 anstellen ˇsollen benehmen
sich wie sind machen es
wie Einer der ein sehr nervöser Mensch Einer der
äußerst nervös & in ¿Hast¿ einen Gegen- stand in
einer Lade sucht.
Er wirft Papiere aus der Lade heraus — das Gesuchte mag
kann unter ihnen sein — blättert hastig &
ungenau unter den übrigen.
Wirft wieder die ersten Papiere zurück & andere heraus
bringt sie mit den andern durchein¿ander¿,
u.s.w..
Man kann diesem dann nur sagen: Halt, wenn Du so
suchst kann ich nicht <…> Dir ich Dir nicht
ˇsuchen helfen.
Erst mußt Du anfangen in vollkom-
mener Ruhe
& metho- disch eins nach dem andern zu untersuchen dann bin ich
auch be- reit Dir suchen zu helfen [mit Dir zu
suchen] & auch mich auch in
mei- ner Methode nach Dir zu richten.
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„Das Stück war für Dich gemeint”; wie äußert sich das,
was ist die Verification dieses Satzes dann
werden wir wissen was er sagt.
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Die philosophisch wichtigsten Aspekte der Dinge [der
Sprache]
24 sind durch ihre Einfach- keit
& Alltäglichkeit verborgen.
Man kann es nicht bemerken weil man es immer ˇoffen vor
Augen hat
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(Das eigentliche Ver- dienst eines
Koperni- cus oder Darwin
etc war nicht die Entdeckung einer wahren
Theorie sondern eines frucht- baren Aspekts.)
c a b b d
 153032
153033  153034
<…>
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Der Übergang von der Rechnung über Pflaumen zu einer Handlung mit den
Pflaumen & vom Wort Pflaume zum Ding.
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Die Definition & die Namen- gebung ordnet einer Sache ein
Zeichen bei ( im ersten Fall einem Zeichen). —
Aber ein Name wird dem Ding gegeben, daß ich von ihm sprechen
kann. —
Das klingt als wäre der Name wie ein Fernglas & der
obige Satz analog dem: Ein Fernglas wird mir
gegeben daß ich ihn sehen kann.
Aber das
25 ‘von ihm reden’
besteht nun darin daß zuerst gesagt wurde er↑
heißt ‘N’ & dann der Name
‘N’ in der Sprache gebraucht wird & beim
Übergang von der Sprache zu Hand- lungen etc..
—
Immerhin ist von N reden verschie- den von einer
Operation die ich mit N vornehme.
Ja auch verschieden davon, mit einem Gegen- stand ˇ¿zu¿
operieren der N vertritt für den aber auch N gebraucht
wer- den könnte. —
Wenn ich nun aber z.B. sehen möch- te, an
welcher Stelle der Wand sich ein bestimmtes
Bild am besten machen würde & ich verschiebe zu diesem
Zweck ein ander¿es¿ etwa gleich großes Stück Papier.
Kann ich nicht sagen ich rede hier von dem Bild, meine das Bild,
& das Papier bedeu- te das Bild?
Ist das nicht der Typus jeder Über- legung?
Ich kann gewiß auch das sagen daß ich mich beim Einsetzen das
definie- rende statt des definierten nach der
according to Definition nach dem
Zeichen richte & dasselbe wenn ich einen Befehl befolge.
(¿W¿enn ich einen Befehl in
26
Übereinstimmung mit
Wort- erklärungen befolge.)
„Wenn ich zur Abkürzung setze Moore ≝ M so ist nur
‘M’ der [n|N]ame dessel- ben
Gegenstandes wie ‘Moore’ aber nicht der Name des Namens
„Moore”.
Die Beiden haben einen Träger aber der linke ist nicht der
Träger des rechten.”
Gut, — was, wenn ich aber dem linken Zeichen jetzt einen Namen gebe,
— wie kann der gebraucht werden, & kann er nicht gebraucht
werden wie ‘M’?
Geben wir ihm den Namen ‘A’.
Wenn ich dann also sage „zeige
auf A” so heißt das soviel wie „zeige auf
das Wort ‘Moore’” oder auch „zeige auf
‘Moore’”.
Also ist A = „Moore”
Also ist A nicht dasselbe wie M.
[Und dennoch muß eine Ähnlichkeit der beiden bestehen die ¿ich¿
nur noch nicht sehe]
Ich kann ja auch, ¿so¿ lächerlich das klingen mag, definieren
N = N also N zum Stellvertreter von N nehmen
aber wird es dadurch zu seinem eigenen Namen?
D.h. eigentlich: Ich kann ein Ding statt
seines Stellvertreters setzen & den Stellvertreter
27 überflüssig machen; kann ich aber
auch das <…> Ding statt seines Namens setzen & dieses
(dadurch) über- flüssig machen?
Kann man also doch das Zeichen N statt des Zeichens
‘N’ gebrauchen?
Ja, das ist möglich, aber dann gebraucht man das Z erste
Zeichen in einem andern Sinn als es geschieht wenn man es als Name für die
Person gebraucht; d.h. die Sätze in denen das Zeichen
vorkommt hätten jetzt ˇganz andere Konsequenzen.
(Ich kenne mich nicht
aus.
Und das ist die Formulierung jedes philosophischen Problems.)
Und zwar hauptsäch- lich nicht in der Rolle die ein Stellvertreter in
einem Kalkül spielt.
Das ist doch eigentlich kein Stellvertreter.
Der Stellvertreter einer Schach- figur ist eben die Schach- figur
also nicht als solcher Stellvertreter eines bestimmten Stückchens
Holz.
Er würde nur das vertreten was willkür- lich ist.
Eher könnte man sagen daß die eine Figur jetzt in das ins
Amt kommt die früher <…>
28 hatte.
Und die Definition ist ja wie die Übergabe eines Amtes von einem Zeichen
an ein anderes.
Dagegen haben der T Name & sein Träger als solche nicht
das gleiche Amt.
Das Amt des Namens zu Über- tragen ist nicht, dem Namen einen Namen
geben.
Beides Jedes verbindet zwei Zeichen mit
einander, aber in anderer Weise.
Die linke Seite der Defi- nition steht (einfach) nicht
im verhältnis zur rechten des Trägers eines Namens zum
Namen.
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Das heißt, der Übergang
vom Namen
zum Benannten muß [A|a]nderer Natur sein
als der vom Definie- rendem zu Definiertem.
Aber sind nicht beide Übergänge Übersetzungen von einer Sprache in die
andere?
Wie kommt es daß der erstere gleich- sam nicht der Übergang in
einem [im selben] Kalkül zu sein
scheint?
Es ist als ob die Befolgung eines Befeh- les nicht eine
ˇweitere Kon- sequenz aus dem Be- fehle zöge.
—
Ich will aber sagen: sie ist doch eine Transformation dieses
Befehls. (Ja
könnte als weiterer Befehl gelten & der Gegenstand A
entspricht doch in dieser Transfor- mation dem Zeichen
‘A’?)
Oder liegt der Unter- schied darin daß zwar ein Mensch für
das Wort ‘Mensch’ aber nicht ˇder Mensch N
für ‘N’ eintreten kann?
Also im Unter- schied zwischen Begriffs- namen &
Eigennamen?
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29
|Welches Gefühl hätten wir wenn wir nicht von
Chris- tus gehört
hätten?|
Hätten wir das Gefühl der Dunkelheit &
Verlassen- heit?
Haben wir es nur insofern nicht als es ein Kind nicht hat wenn es weiß
daß jemand mit ihm im Zimmer ist?
Religiöser Wahnsinn ist Wahnsinn aus Irre- ligiosität.
⇄
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Ist es denn aber nicht einfach so: Das Gleichheitszeichen
zwischen zwei Ausdrücken Zeichen be- deutet daß
sie die beiden die gleiche Bedeutung haben
d.h. daß die
gleichen
gramm.
Regeln von ihnen gelten.
Aber das kann man doch von Namen & Benanntem nicht sagen.
Auch nicht wenn beide Zeichen sind.
Es ist ja auch die Relation der Bedeutungs- gleichheit symmetrisch
nicht aber die vo¿m¿ Namen &
[b|B]enanntem.
Der Mensch ist nicht der Name seines Namens d.h.
jedenfalls nicht dadurch daß
31 dieses Wort sein Name ist und
die Relation der Namen zum <Benannten ist auch nicht
transitiv>. —
Wenn ich einem Ding einen Namen gebe so gebrauchte ich ˇdamit das
Ding nicht (auch) als ein Zeichen. —
Es gibt wohl Fälle wo die Aus- führung des Befehls, darin
besteht daß wir die Träger an Stelle der Namen stellen
setzen
(In Fällen ähnlich dem von Sitzordnungen); aber das
macht diesen Fall nicht zu einem der Be- deutungsgleichheit
von Zeichen.
Sondern in einem Fall wird A für B eingesetzt weil die beiden
Nam Zeichen
gleicher
Bedeutung sind im andern, weil das eine der Name des andern ist &
dieser be- stimmte Fall ¿der des¿ Übergang vom Satz
zur Handlung ist. —
Der Hauptunterschied Wesensunterschied liegt
in ¿zeigt sich¿ in der
[i|I]ntransi- tivität der Namen
Denken wir uns eine Sprache in der ein<e> Rhom- bus
Raute
153035 das [B|b]edeutet
was auf in der unsern
„Qua- drat”; & daß in jener Sprache ein
Quadrat 153036 bedeutet was auf
Deutsch das Zeichen statt unseres Wortes
„Rechteck” heißt
wäre ist.
Es handelt sich hier nicht um
32 eine
Projection die von der Raute durch das Quadrat zum
Parallelogramm Rechteck führt.
Sondern der Prozess
Vorgang der Namenge- bung endet beim
Benann- ten.
Und der Name des Namens von [|N] ist sowenig
(ein) Name von N als die Wäscherin meiner
Wäscherin meine Wäscherin ist. [— als die Frau, die die
Wäsche meiner Wäscherin wäscht, damit meine Wäsche
wäscht.]
Ich determiniere bestimme aller- dings die Bedeutung
eines Worts indem ich einem Gegenstand es
als den Namen eines Din Gegenstandes erkläre,
& auch, indem ich es als gleichbedeu- tend mit einem
an- dern Wort erkläre.
Aber habe ich denn nicht gesagt man könne ein Zeichen nur durch ein
anderes erklären?
Und das ist gewiß so, sofern ja die hinweisende Erklärung
„das↑ ist N” ein Zeichen
ist.
Aber ferner bildet hier auch der Träger von
‘N’ auf den gezeigt wird einen Teil des
Zeichens.
Denn: (dieser↑ hat es getan) =
=
(N hat es getan).
Dann
33 heißt aber
‘N’ der Name von diesem Men- schen nicht aber
vom Zeichen „dieser↑” von dem ein Teil auch
dieser Mensch ist.
Und zwar spielt der Träger in dem Zeichen eine ganz besondere
Rol- le.
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30
Difficulty of our investi- gations: great length of chain of
thoughts
The difficulty is here essential to the thought not as in the sciences
com due to its novelty.
It is a difficulty which I cann't remove if I try to
make you see the problems.
I cann't give you a startling solution which
<…> suddenly will re- move all your difficul- ties.
I cannt find one key which will
unlock the door of our safe.
The unlocking
must be done in
you by a difficult process of synoptizing cer- tain facts.
⇄
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Wenn ich also einen Namen hinweisend definiere & einen zweiten
durch den ersten so ist dieser zu jenem in anderem
Verhaltnis als zum Zeichen das in der hinweisenden
Def gegeben wurde.
D.h. dieses letztere ist seinem Gebrauch nach
wesentlich von dem
Namen
verschieden & daher die ‘Definitionen’ solche in
verschiedenem Sinne des Worts „Definition”.
Wie wirkt nun die hinweisende Erklärung?
Sie erklärt den Gebrauch eines Zeichens; & das
merk- würdige ist nur daß sie ihn auch für die Fälle zu lehren
scheint in dem ein Zurückgehen auf das hinweisende Zeichen nicht
möglich ist.
Aber geschieht das nicht indem wir quasi die in der hinweisenden
Def. gelernten Regeln in be- stimmter
Weise transfor- mieren.
(Wenn z.B. der Mann der mir vorgestellt wurde
→
←
ver abwesend ist & ich nun trotzdem seinen Namen gebrauche
der mir durch die Vorstellung erklärt wurde).
Wenn ich ihn nun brauche, inwiefern mache ich da von der Erklärung
der Vorstellung Ge- brauch?
Offenbar nicht in der Weise in welcher ich in der Anwesenheit des
Men- schen ˇvon ihr Gebrauch machen konnte.
Und das heißt daß sie jetzt eigentlich durch eine
38
Vorlesg:
primary &
[S|s]e[k|c]on- dary signs.
Sample Patern bearer of name, &
word.
Ostensive Definition.
⇄
andere ersetzt
werden könnte; oder: daß wenn wir sagen wir richten uns
jetzt, ¿nach¿ einer Erklärung der Wortlaut jetzt anders lauten
muß.
Wir spielen jetzt nach einer andern Regel.
Die wir nun tat- sächlich aus der ersten erhalten haben.
[Wie wirkt die hinweisende Erklärung weiter?]
Es gibt offenbar ein Spiel worin ich immer
statt des Namens das hinweisende ¿Zeichen¿ geben kann
& eins in welchem das nicht mehr möglich ist.
 153037  153038
39
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34
Das philosophische Problem ist ein Bewußt- sein der Unordnung unsrer
Begriffe & durch ordnen derselben zu heben.
Es war also eine philo- sophische Frage, wenn die Schwester meines
Bekannten E. dieses fragte:
Was ist eigentlich ein Drittel?
„Ein Apfel hat doch vier Teile”.
Sie konnte sich im Augenblick offenbar nicht erklären wo die Bezeichnung
„ein ¿Drittel”¿ herkomme da doch keine
Zusammenstellung von Vierteln diesen Ausdruck
verdiente
& sie nur an die Viertei- lung dachte.
Es hat einer gehört daß der Anker eines einem Schiffes durch
eine Dampfmaschine aufgezogen werde.
Er sa denkt nun ant die welche das Schiff treibt
& kann sich was er gehört hat nicht erklären.
(Vielleicht fällt ihm die Schwierigkeit auch erst später
ein).
Nun sagen wir ihm: Nein, es ist nicht diese
Dampf- maschine sondern
35 außer ihr gibt es noch eine Reihe anderer
auf dem Schiff & eine von diesen hebt den Anker. —
War sein Prob- lem ein philosophi- sches?
War es ein philosophisches wenn er von der Existenz anderer
Dampfma- schinen an Bord ge- hört hatte & nun nur daran
erinnert werden mußte? —
Ich glaube seine Unklar- heit hat zwei Teile: Was der
Erklärende ihm als Tatsache mitteilt hätte der Fragende sehr wohl
als Möglichkeit sich selber ausden- ken können
& seine Frage in bestimm- ter Form statt mit
¿der ˇden¿ bloßen
Zugeständnissen der Konfusion vorle- gen können.
Diesen Teil der Unklarheit hätte er selber beheben können dagegen konnte
un ihn Nach- denken nicht über die
Tat- sachen belehren.
Oder: Die Beunruhigung die davon kommt daß er die Wahrheit
nicht wußte konnte ihm kein Ordnen seiner Begriffe nehmen.
Die andere Beunru-
36 higung & Unklarheit wird durch die
Worte „hier stimmt mir etwas nicht” gekennzeichnet
& die Lösung durch „Ach so, Du meinst nicht
die Dampfmaschine” oder „Ach so, Du meinst
mit Dampf- maschine nicht nur Kolben- maschine sondern auch
Turbine”.
Die Arbeit des Philo- sophen ist ein Zusam- mentragen von
Wahr- heiten zu einem bestimm- ten
Zweck.
We have to arrange evidence & do no
more
Eine philosophische Frage ist ähnlich der nach der Verfassung einer
bestimmten Gesell- schaft. —
Und es wäre etwa so als ob eine Gesellschaft ohne klar geschriebene Regeln
zusammenkäme aber mit einem Bedürf- nis nach solchen
Ja auch mit einem Gefühl welches bewirke daß sie gewisse Regeln
in ihren Zusammen- künften einhalten, nur daß dies dadurch
er- schwert wird weil nichts
37 (darüber) klar
ausge- sprochen ist & keine Einrichtung getroffen die die Regel
deutlich macht.
Z.B. betrach- ten sie
tatsachlich Einen von ihnen mehr oder wenigen ständig
als eine Art Präsidenten.
Aber er sitzt nicht oben am Tisch ist durch nichts kenntlich & das
erschwert die Verhandlung.
Daher kommen wir & schaffen eine klare
Ordnung,: Wir setzen den
Prasidenten an das obere Ende des Tisches &
seinen Sekretär zu ihm an ein eigenes Tisch- chen & die
gleichberech-
tigten Mitglieder
alle an einen Tisch etc. etc..
⇄
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„Etwas habe ich aber doch gemeint als ich das
sagte!”
Nun gut, aber wie können wir es herausbringen[;|?] doch
wohl nur dadurch daß wir ihn fragen.
Nicht Wenn wir nicht sein übriges
Verhalten zum Criterium des Sinnes nehmen sollen dann
also das was er uns erklärt.
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Wenn man in der Philo- sophie [den
Philosophen] fragt „was ist —
z.B. — Sub- stanz”
etc etc., so wird um eine Regel
gebeten
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Sehe die Photographien von Corsischen Briganten und
denke mir: die Gesichter sind zu hart um das Christentum
& meines zu weich als daß das Christentum darauf schreiben
könnte.
Die Gesichter der Briganten sind schrecklich anzusehen & doch sind
sie gewiß nicht weiter von einem guten Leben entfernt & nur auf einer andern
Seite desselben gelegen als ich
40
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Zwei Farben, zwei Dampfspan- nungen, zwei elektrische Ladungen
etc. etc. haben nicht zugleicher Zeit an
einem [A|O]rt Platz.
Eine merkwürdige Ge- sellschaft die ich da aufzähle.
[die sich da zusammenfindet].
Aber erst zu etwas Andrem: Wenn
f(x) sagt x sei jetzt an
diesem Ort & f(b) b sei so ist
also fa
∙ fb ein Wider- spruch.
Warum nenne ich es so da doch fb nicht
~fa ist?
p ∙
~ p die Form des Widerspruchs ist?
Es heißt wohl einfach daß das logische Produkt
der beiden Sätze nicht gebil der Ausdruck
fa ∙
fb nicht gebildet werden kein Satz ist.
Die Schwierigkeit ist hier nur daß wir doch das Gefühl haben daß hier ein
Sinn vorliegt wenn auch ein degenerierter
(Ram- sey)
Daß wenn ich und; nur mich zwischen zwei Sätze
Aussa- gen setze, ein lebendes Wesen entstehen muß &
nicht etwas Totes., wie wenn ich etwa a ∙ f
ge- schrieben hätte.
Das ist ein sehr merkwürdiges & •Gefühl
•und sehr tief liegendes.
Die Entscheidung darüber ob fa ∙ fb
41 Unsinn ist wie a ∙ f könnte
man so fällen: ist p ∙ ~ (fa ∙ fb) =
p oder ist die linke ¿Seite¿ dieser Gleichung
Unsinn?
Kann ich nicht ent- scheiden, wie ich will?
Kann ich die Regel die dem allem zugrun- de liegt so schreiben:
fa =
fa ∙ ~ fb? <…>
d.i.: aus fa folgt
~
fb
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Wenn Leute sagen der Satz „es ist wahrschein- lich daß
p eintreffen wird” sage etwas über das Ereignis p so
vergessen sie
daß es auch
wahr- scheinlich bleibt wenn das Ereignis p nicht
eingetroffen ist.
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Wir sagen mit dem Satz „p wird wahr- scheinlich
eintreffen” zwar etwas über die Zukunft aber nicht etwas
„über das Ereignis p” wie die grammatische
Form ˇder ¿Aussage¿ uns glauben macht.
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Wenn ich nach dem Grund einer ¿Behauptung¿ frage
„warum sagst Du glaubst Du das”
42 so ist die Antwort auf diese Frage nicht für
den Gefragten sondern allgemein gültig.
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Wenn ich sage: „das Wetter deutet auf Regen” sage
ich etwas über das <…> zukün- ftige
Wetter?
Nein son- dern über das gegenwär- tige mit Hilfe eines
Gesetzes welches das Wetter zu einer Zeit mit dem in einer
späteren früheren Zeit in Verbindung bringt.
Dieses Gesetz muß bereits vorhanden sein & mit seiner
<…> Hilfe fassen wir gewisse Aussagen
über unsre
Erfahrung zusammen. —
Aber dasselbe könn- te man dann auch für historische Aussagen
sagen.
Aber es war ja auch vorschnell zu sagen der Satz „das Wetter
deutet auf Regen” sage nichts über das zukünftige Wetter.
Das kommt darauf an was man darunter ver- steht „etwas über
etwas aussagen”.
Er sagt eben was seinen Wortlaut!
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Der Satz ˇ„[p|e]s wird wahrsch.
eintreten” sagt nur etwas über die Zukunft in einem Sinn in
welchem
43 seine Wahr-
& Falschheit ¿ganzlich¿
unabhängig ist von dem was in der Zukunft geschehen wird.
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Wenn wir sagen das Gewehr ziehlt jetzt auf diesen
den Punkt P so sagen wir nichts darüber wohin der
Schuß treffen wird.
Der Punkt auf den es zielt ist ein geometrisches
Mittel Hilfsmittel zur [a|A]ngabe seiner
Richtung.
Daß wir gerade dieses Mittel verwenden hängt allerdings mit gewissen
 153039
Erfahrungs¿tatsachen¿ zusammen (Wurfparabel
etc) aber diese treten jetzt nicht in die
Bestimmung der Richtung ein.
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Mit der Möglichkeit p ∙ q = p wenn sie nicht
aus der W-F Notation hervorgeht habe ich natürlich
eine ganz neues Element in den Kalkül einge- führt den
Kalkül ganz geändert.
44
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Man kann definieren (∃x) ϕx
(∃x, y) ϕ x ∙ ϕ y ∙ ~
(∃ x, y, z) ϕ x ∙ ϕ y ∙ ϕ
z ≝ (∃n [ϕ|x], y)
ϕ x ∙ ϕ y = ∃n ||x)
ϕ x ebenso (∃ x, y, z) ϕ x
∙ ϕ y ∙ ϕ z ∙ ~ ---
= (∃n ||| x) ϕ x
etc.
Man kann dann zeigen daß
(∃n||||| x) ϕ x
∙ (∃n ||| x) ψ x ∙
<…> ~ ∃ x) ϕ x ∙ ψ x
.⊃.
(∃n||||| x) ϕ x ⌵ ψ
x eine Tautologie ist.
Hat man damit den Arithmetischen Satz || & ||| =
|||||<…> gezeigt?
Nein Natürlich nicht.
Man hat <…> auch nicht
gezeigt
daß (∃n || x)
ϕ x ∙ (∃n ||| x)
ϕ x ∙ Ind
.⊃. (∃n || +
| | | x) ϕx ⌵ ψx
eine
Tautologie ist, denn von der Addition Summe
|| + |||
war vorläufig gar keine Rede.
>| Nun kann man aber zeigen sehen daß man den
Ausdruck ¿„¿rechts von .⊃.” der das
ganze zu einer
Taut.
mach¿t¿ immer dadurch erhält daß man in der
Klammer die Buchstaben setzt die durch den Kalkül
x y z u
v w r s t
x' y' x' y' z'
gefunden werden
45 oder eine Gruppe von Strichen die durch
Aneinan- derreihung der beiden linken Gruppen entsteht.
Daß also allgemeiner für
(∃n n x) ϕ
x ¿---¿ (∃n m x) —
⊃
(∃n n + m
x) ϕ x ⌵ ¿ϕ
[x|y]¿
Hier hat es [s|S]inn die rechte Zahl m + n zu
Schreiben denn dies drückt ein Gesetz aus.
Dagegen hatte es keinen statt |||||
||+||| zu
schreiben dar man ebensogut |+||||
oder ||||| schreiben könnte.
Es hat dagegen Sinn nach dieser allgemeinen
Regel zu schreiben
(∃ 2x --- (∃
3x)
(∃ 2 +
3x)
Wenn man (sozusagen) noch nicht weiß was
2 + 3 ergeben wird
denn 2 + 3 hat nur
sofern einen Sinn als es noch auszurechnen ist [als es noch
ausgerechnet werden kann muß.]
Daher hat die Glei- chung
||+|||=||||| nur
dann einen Sinn wenn das Zeichen ||||| so
wiedererkannt werden kann wird wie das Zeichen 5.
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Zu sagen „4 Gegenstände
46 + 4 Gegenstände sind 8
Gegenstände” heißt nichts & ebensowenig
4 Äpfel &
4 Äpfel sind 8 Äpfel außer wenn damit der Erfahrungssatz<…>
ausgesprochen sein soll daß 8 Apfel auf dem Tisch
liegen wenn man zuerst 4 & dann noch einmal 4
Apfel auf den Tisch gelegt hat.
Die Glei- chung der Arithmetik dagegen heißt
4 + 4 =
8.
Ihre Zahlen sind wesent- lich unbenannt.
Die Zahlen sind natür- lich auch unbenannt
wenn man mit den Fingern mit Strichen oder Kugeln rechnet denn dann sind
diese Gegenstände nicht das worüber etwas ausgesagt
werden wird son- dern die Zeichen
selbst.
→ Es ist also Unsinn zu fragen ob [zwei|vier]
Gegen- stände auch dann 2
+ 2 Gegenstände sind wenn sie k nicht je 2
ˇvon ihnen unter einen Begriff fallen.
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Von einem Teil meines Gesichtsfeldes zu sagen er habe keine Farben
47 ist Unsinn ebenso natürlich auch zu sagen er
habe Farben
Wohl aber hat es Sinn zu sagen er habe nur eine Farbe, zwei oder
mehrere Farben mindestens zwei Farben, nur zwei Farben
etc.
Ich kann also in dem Satz „dieses Viereck hat mindestens zwei
Farben” statt „zwei”, nicht
„eine” einsetzen & im ˇSatz „es
hat nur eine Farbe” nicht „0” statt
1 „eine”.
Wenn nun die Frage wäre hat in so einem Satz 1 die gleiche Bedeu- tung
wie dort wo
man 0 dafür
substi- tuieren kann, was müßte man antworten?
„Das kommt darauf an was Du unter das- selbe bedeuten
verstehst oder: was Du als Krite- rium der gleichen
Be- deutung annimmst”.
Wie wir das Wort „Bedeu- tung” verstehen
ander- en die Bedeutung <…> ist die Bedeutung
eine andere.
 153040
48
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Wir brauchen nicht von Farben zu reden sondern ˇnur von der Teilung
einer Fläche im Gesichtsraum überhaupt.
— — — — — — —
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D.h. Die Aussage „die
Fläche hat nur eine Farbe” enthält keine Aussage „die
Fläche ist färbig” welche ja Unsinn wäre.
Was gezählt wird sind die gleichfärbigen (einfarbigen) Flecken in
dem Viereck.
Es Und es können sehr wohl gar keine solche
Flecke in Viereck sein, wenn etwa das ganze Viereck von
einem kontinuierlichen Regenbogen ausgefüllt ist,
(kontinuierlich = visuell
kontinuier- lich.).
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Wenn ich sage „alle diese Hüte sind von einer
Größe” so heißt das nicht „sie haben eine &
nur eine Größe” [„sie haben eine Größe &
nur eine”]
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Soll ich nun den Satz alle diese Stäbe haben die gleiche Länge so
schreiben: „Es gibt eine Länge welche alle
die¿se¿ Stäbe haben”¿?¿ also:
(∃L): ϕ x
.⊃x.x εL
49
Aber müßte dann nicht auch der Satz (∃L)
.aεL einen Sinn haben[:|;]
also<:>
“a hat eine Länge”?
¿→¿ Hier ist ein Fehler in der
Auffassung.
Das heißt ich kann natürlich (∃L):
ϕ x ⊃x x ε L schreiben
so wenn solange ich nur weiß daß hier die Regel
gilt daß (∃L) a ε L sinnlos
ist.
Nur ist diese Notation in diesem Fall leicht irre- führend.
—
„Eine Länge haben”, “einen Vater
haben”..
Wir haben hier den Fall den wir in der gewöhnlichen Sprache oft ausdrücken
in dem wir sagen: Nehmen wir an a habe die Länge
L, dann „Wenn a die
Länge l hat so haben alle anderen „Stäbe auch die
[l|L]änge l.”
Aber hier hätte ˇ¿auch¿ der Statz
„a hat die Länge l” gar keinen Sinn;
oder doch nicht als Aussa- get über a.
Wir sagen aber auch „nennen wir die Länge von a
„l” ….” —
Zu sagen die beiden Stäbe haben eine
die gleiche Länge” sagt über die Länge jedes Stabes
überhaupt nichts aus denn er sagt auch nicht „daß jeder eine Länge
hat”.
Der Fall hat also ˇgar keine Ähnlich- keit mit dem:
„A & B, haben den gleichen Vater”
50 & der
Vater von A & B ist N” wo ich
einfach für die allge- meine Bezeichnung den Eigennamen
einsetze.
5m ist aber nicht der Name der betreffenden Länge vo von
der zuerst nur gesagt wurde daß a & b sie beide
besitzen. —
Noch anders wird es wenn es sich um Längen im Gesichtsfeld
handelt.
Hier können wir auch sagen dieser Strich & jener
haben die gleiche Länge, aber wir könnten diese Länge gar nicht mit einer
Zahl „benennen”.
Denken wir wieder an den Satz „in den beiden Kisten sind gleichviel
Äpfel”.
Auch dieser Satz kann nicht geschrieben werden „es gibt eine Zahl
so daß welche die Zahl der Äpfel in beiden Kisten ist”
¿weil¿ man nicht sagen dürfte „es gibt eine Zahl welche die
Zahl der Äpfel in dieser Kiste ist”.
Freilich hängt der Satz mit der Reihe
ε (1x)
ϕx ∙ ε (1x) ψx
ε(2x) ϕx ∙ ε(2x)
ψx
ε(3x) ϕx ∙
ε(3x) ψx
u.s.w. zusammen.
Aber er ist nicht ein Satz dieser Form. Das ¿sieht
man¿ & auch nicht einer der
51 diesen Sätzen insofern ähnlich wäre, als die
spezielle Zahl ¿mit¿ hier nur durch eine Variable ersetzt würde,
Eben kon denn diese Ersetzung in einem
der beiden Sätze vorge- nommen ergäbe Unsinn.
Eben könnte man versucht sein den Satz so zu schreiben
(ε x) ϕ x ∙
(εx)ψx & das zeigt deutlich daß wir es
hier nicht mehr mit einem log. Produkt zu
tun haben (¿ahnlich¿ wie der
Differentialquotient kein Quotient ist).
Und wie man dieses auch
so schreiben kann
daß er jeden Schein des
Quotienten verliert, Schein auch unsern Satz so daß
er jeden Schein des
log. Produkts verliert.
Schreiben wir ihn etwa:
Z
(ϕ(Z), ψ(Z))
(Was uns hier stört ist die ganz unnötige S
Subjekt-
Prädikat -Form.
Wir sagen doch nie a ist ein Apfel)
Es gilt dann natürlich für Z (ϕ Z,
ψ Z) die Regel daß
Z (ϕ Z, ψ Z) ∙
(ε1 x) ϕ x ∙ (ε 1 x)
ψ x = = (ε 1 x) ϕ x
∙ (ε 1 x) ψ x =
u.s.w.. =
Z (ϕ Z, ψ Z) ∙ (ε 1 x) ϕ x
=
52 = [(|Z]
(ϕ Z ψ¿Z¿) ∙ (ε 1 x) ψ
x
u.s.w. in der Reihe der
Kardinalzahlen.
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| Die Gleichung p ∙ q =
p zeigt den eigentlichen Zusammenhang des Folgens & der
Wahrheits- funktionen.|
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<…> a b b c d e f
a a a a a a a
a b c d e f g sind 7 Buchstaben da so können nicht
mehr als 7 Typen von Buchstaben dasein & nicht weniger als
eine.
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Sind aber 0 Buchstaben da wieviel Tyen ¿können¿ dann
vorhanden sein?
Wir sagen: er hat Kappen & 3 Arten von Hüten aber auch
er verkauft Kappen & oder auch „Kappen &
eine Art von Hüten”, aber auch Kappen & keine Art
von Hüten.
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Man könnte die eine An- zahl von Hüten
Dingen Hüten etwa sehr wohl durch die Anzahl ihrer möglichen Paare angeben
& die Anzahl der ¿verschie- denen¿ Arten unter ihnen
durch die Anzahl
53 verschiedener Paare.
Soll ich nun sagen daß die Zahlen die Paare mögliche Paare
angeben andrer Art sind als die Kardinal- zahlen?
Soll ich sagen daß die Quadratzahlen 1 4 9 16
etc nicht Kardi- nalzahlen sind?
Und daß sich in gewissem Sinne die Quadratzahlen zu den Kardinalzahlen
verhalten wie die Kardinal- zahlen zu den
Rationalzahlen.
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| Wird mit dem ¿Beweis¿ der Widerspruchsfreiheit ein
Satz ¿bewiesen¿?
Und ¿wie lautet der?¿
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Angenommen die ¿Widerspruchs- freiheit¿ ist bewiesen:
was haben wir gewonnen?
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In wiefern ist denn der Widerspruch in den Axiomen schon
enthalten, wenn ich keine <…> Methoden kenne ihn
hervorzu- ziehen?
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„In den Regeln darf kein Widerspruch sein” das
klingt so wie eine Vorschrift wie: „in einem
Benzinmotor darf das Zahnrad auf der Kurbel-
54 welle nicht lose sitzen”.
Man erwartet sich dann ein, „weil”
sonst …” eine Begründung: weil sonst
….
Im ersten Falle könnte diese Begründung aber nur lauten: weil es
sonst keine Regelver- zeichnisse sind.
Regel- verzeichnis ist.
Es ist eben wieder der Fall der grammati- schen Struktur die
sich nicht begründen läßt.
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Könnte ich nun auch eine Zahlenart den Kardinalzahlen
entgegensetzen die etwa die Kardinal- zahlen ohne der 5 wären?
Oh ja; nur wäre diese zu nichts zu brauchen wozu die
Kardinalzahlen es sind.
Und die 5 fehlt diesen Zahlen nicht wie etwas ein Apfel den
man aus einer Kiste voll¿er¿ Äpfel genommen hat & wieder
hineinlegen kann, sondern die 5 fehlt dem Wesen dieser Zahlen sie <…>
nennen die 5 nicht (wie die Kardinal¿zah- len¿ die
Zahl 1/2 nicht
55 nennen.)
Angewendet würden also diese Zahlen (wenn man sie so nennen will) in
einem Fall wo es unsinnig wäre die Kar- dinalzahlen
anzu (mit der 5)
anzuwen- den
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Zeigt sich hier nicht die Unsinnigkeit des Geredes von der
„Grundintuition”?
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Regeln, die eine Ver- bindung zwischen ¿Sprache¿ und
Wirklich-
keit herstellen
& solche die es nicht tun.
Die erste Art ˇetwa: „Diese Farbe nenne ich
‘rot’” — die zweite:
„~ ~p =
p”.
Aber über diesen Un- terschied besteht ein Irrtum durch den er von prinzipieller Art zu
sein ¿scheint¿.
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Die Philosophen ¿welche¿ sagen: „nach dem
To[g|d] wird ein ¿zeitloser¿ Zustand eintreten”
oder „mit dem Tod
56 tritt ein zeitloser Zustand ein”,
& nicht merken daß sie ˇzeitlich „nach”
& „mit” gesagt haben & die Zeitlichkeit in
iherer Grammatik liegt.
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„Das Viereck hat eine Farbe & nur
eine”.
Der erste Teil des Satzes darf dann nicht die grammatische Aussage der
färbig- keit sein.
(„Ich kann in dieser Fläche 3 Farben
unterscheiden”.)
Es Ich weiß selbst nicht was mir an
dieser Sache noch un- verständlich ist, worin mein
Problem liegt & doch ist noch eins.
Es ist etwas noch nicht klar.
Unrichtig ausgedrückt aber so wie man es ¿zunächst¿ ausdrücken
würde, lautet das Problem: „warum kann man sagen ‘es
gibt 2 Farben auf dieser Fläche’ & nicht ‘es gibt
eine Farbe auf dieser Fläche’?”
Oder: Wie muß ich die gram- matische Regel
aus- drücken, daß ich nicht mehr versucht bin unsinniges zu sagen
57 & daß sie mir
selbst- verständlich ist?
Wo liegt der falsche Gedanke die falsche Analogie durch die ich verführt
werde das die Sprache un- richtig zu gebrauchen.
Wie muß ich die Gram- matik darstellen, daß diese Versuchung
wegfällt?
Wenn ich, daß ˇz.B. die Fläche
schwarz<e> ist Fläche farblos
nenne so scheint alles ganz einfach zu werden.
Man ist versucht zu glauben, daß zwar eine Länge nicht so ist
wie ein Apfel aber 3 Längen so sind wie 3
Äpfel.
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Man möchte auch immer sagen „daß die Stäbe eine Länge haben ist
selbstverständlich”.
Während man sagen sollte: so einen Satz<…> gibt es gar nicht;
ander- seits könnte man wenn sich z.B. ein Teil
der Stäbe vortwährend ausdehnen &
zusam- men ziehen, sagen: ich sehe unter den Stäben vor mir eine
Länge (im Gegensatz zu keiner).
Ich denke an den Fall in welchem man
58 sagen kann: „ich sehe
eine Farbe, ob noch andere da sind weiß ich noch
nicht”.
„Ich zahle zwei Farben —”
„Ich zähle eine Farbe. —”
Wie wenn ich die Längen von Strichen zählte, dürfte ich da bei
‘eins’ zu zählen anfangen?
In gewissem Sinn ‘ja’ & in gewissem Sinn
‘nein’.
Wenn ich etwa zählte in dem ich Striche auf d ein
das Papier setzte: sollte ich einen Strich aufs Papier
machen wenn ich einen Strich („denn irgendeine Länge hat er
ja”) gesehen
habe?
Ich habe etwa wie ich den ersten Strich gesehen habe einen Zählstrich
ˇaufs Papier ge- macht; was ist mir denn aufgefallen? daß
der Strich eine f Länge hatte? —
In diesem Sinne wären Striche keiner Länge, keine Striche (ich meine
der Satz „ich habe Striche keiner Länge gesehen” hieße
ˇsoviel wie „ich habe keine Striche
gesehen”.)
Man könnte also auch so fragen: Wie habe ich Farben (oder
Längen, etc) zu zählen?
(Ich nehme
59 dabei w zur größeren
Klarheit an daß wir durch Zählstriche zäh- len).
Soll ich nun mit einem Strich an- fangen oder etwa mit
zweien?
Wenn ich mit zwei Strichen zu zählen anfange so zeigt mir dies klar den
radikalen Unter- schied, & daß ich hier in anderm Sinne des
Wortes ‘zähle’ als etwa wenn ich Soldaten zähle.
Denn der zwei geht ja dann nicht etwa eine gedachte Eins voraus, sondern
die zwei Stücke wären wirk-
lich der
Anfang.
Und eine Eins könnte es da nicht geben ganz so wie wenn man mit
ˇden geraden Zahlen zählte en
würde die
Eins in der Zahlenreihe nichts zu suchen hätte.
Man könnte die Zählstriche in diesem Fall etwa so schreiben
 153041
um zu zeigen daß es
sich bei ihnen um den Richtungsunterschied handelt; so daß der
einfache Strich | einer Art 0
entspre- che.
Ja man kann auch wirklich die Unter- schiede zählen & in
60 diesem Fall gibt es zwar eine
Eins aber die Zahlenreihe lautet
153pcl01.
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Wie ist es nun wenn wir die Teile zählen in die (etwa) ein
bestimm- tes Quadrat geteilt ist?
(In zwei Teile geteilt
 153042
nennt man auch
‘einmal geteilt’, & wenn das ganze nur
ein Teil ist so sagt man es sei ungeteilt)
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Der aufregende Charakter der grammatischen Unklarheiten
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Den was
der
Sinn der Musik findet man wenn man sich fragt: wie weiß ich daß
einer Mensch ein Musikstück (also
„seinen Sinn”) versteht
Nun, wenn er bei jedem Ton sagen kann wie er gespielt werden soll, das
Tempo jedes Taktes angeben kann.
Eventuell auch, wenn er das begründen kann, in- dem er ˇeinmal
sagt: das ist so wie wenn jemand sagt … oder: das
entspricht diesem Tanzschritt, oder: das
61
ist die Antwort auf jenes oder
wenn indem er das Stück auf
Schenkersche
Weise betrachtet.
Oder ¿indem¿ er sagt: das ¿muß¿ wie ein Walzer
gespielt werden oder: das ist ernst aber nicht traurig.
Wenn das das Kriterium dafür ist daß man den Sinn verstanden hat so ist
damit auch gezeigt was worin der Sinn ist besteht.
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