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Es wäre also möglich zu sagen [“|„]jetzt sehe
ich das nicht mehr als Rose sondern nur noch als
Pflanze”!
Oder: „Jetzt sehe ich es nicht nur noch
nur als Rose nicht mehr als diese
Rose”.
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Ich sehe den Fleck k155001 nur noch
mehr im Quadrat aber nicht mehr in einer bestimmten
Lage”
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Der seelische Vorgang des Verstehens interessiert uns eben gar nicht:
(Sowe- nig, wie der einer Intuition.)
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„Es ist doch gar kein
Zweifel, daß der welcher die Beispiele als
beliebige Beispiele Fälle zur Veranschaulichung
des Begriffs auffaßt versteht etwas anderes
versteht, als, der, ˇwelcher sie für eine
als bestimmt begrenzte Aufzählung hält
auffaßt”.
Sehr richtig, aber was versteht der erste also was der zweite
nicht versteht?
Nun er sieht eben nur Bei- spiele in den vorgezeigten Dingen
& nicht die nur gewisse Züge aufzeigen sollen aber er meint
nicht daß ich ihn im übrigen diese Dinge um ihrer selbst
2
willen zeige. —
Ja aber ist es denn so daß er nun tatsächlich nur diese Züge an dem Ding
sieht?
Etwa am Blatt nur das was allen Blättern gemeinsam ist?
Das wäre so als sähe er alles übrige „in
blanco”.
Also gleichsam ein Form unaus- gefülltes
Formular in dem aber jene die wesentlichen Züge
vorge- druckt sind.
(Aber die Funktion „ f(…)” ist ja so
ein Formular.)
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Aber was ist denn das für ein Prozess, wenn mir einer
mehrere ˇverschiedene Dinge als
Beispiele eines Begriffs zeigt um mich darauf zu führen das
Gemeinsame in ihnen zu sehen; & wenn ich es zu sehen trachte
suche & nun wirklich sehe?
Er kann mich auch auf das Gemeinsame aufmerk- sam
machen, —
Bringt er aber dadurch hervor daß ich den Gegenstand anders
sehe?
Vielleicht auch denn ich kann jedenfalls besonders auf einen seiner Teile
schauen während ich sonst auch alle andern gleichmäßig deutlich
ge- sehen hätte.
Aber dieses
3 Sehen ist nicht das
Sehen Verstehen des Begriffs.
Denn wir sehen nicht etwas mit einer leeren
Argumentstelle.
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„Such aus diesen Feder- stielen die so geformten
heraus”. ---
„Ich wußte in dem Fall nicht ob Du diesen auch noch
wunsch wünschst dazu
rechnest.”
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Man könnte ˇauch fragen: Sieht der, welcher das Zeichen
|||…
„|||…” als
Zeichen des Zahlbegriffs (im Gegensatz zu
„|||” welches 3
bezeichnen soll”) auffaßt jenes erste Zeich
Gruppe von
Strichen anders als die zweite?
Aber auch wenn er sie anders, gleichsam vielleicht verschwommen sieht,
sieht er da etwa das wesentliche des Zahl- begriffs.
Hieße das nicht daß er dann „|||…”
& „||||…” tatsächlich nicht
von einander müßte unter- scheiden können (wenn ich ihm
(nämlich) etwa den Trank eingegeben hätte der ihn den
Begriff sehen macht)?
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Denn wenn ich sage: Er versucht dadurch daß er uns mehrere
4 Specimina zeigt, daß
wir das Gemeinsame in ihnen sehen & von dem übrigen absehen so heißt
das eigentlich, daß das übrige in den Hinter- grund tritt also
gleich- sam blasser wird (& warum soll es dann nicht ganz
verschwinden können) & „das Gemeinsa- me”,
etwa also die Eiförmigkeit, allein im Vor- dergrund
bleibt.
Aber so ist es nicht.
Übrigens wären die mehre- ren Beispiele nur ein technisches
Hilfsmittel
& wenn ich einmal das
Gewünschte Wesentliche gesehen hätte
so könnte ich es auch in einem Beispiel sehen.
(Wie ja auch „(∃x)·fx”
nur ein Beispiel enthält.)
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Es sind also die Regeln die von dem Beispiel gelten, die es zum
Bei- spiel machen.
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|| „Denk an eine Karte” ||
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Nun genügt aber doch heute jedenfalls das bloße Begriffswort ohne
weitere eine Illustra- tion um
mir etwas sich mit mir
5
verständlich zu machen.
<(Und die Geschichte des Verständnisses interessiert uns ja
nicht)>
Z.B. Wenn mir einer sagt Zeichen
einer [F|f]orme ein Osterei; & ich will doch nicht
sagen daß ich etwa dabei den Begriff des Ostereis vor meinem inneren Aug sehe
wenn ich diesen Befehl (& das Wort „Oster- ei”)
verstehe.
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Wenn wir eine Anwendung des Begriffs, Pflanze (in einem
besondern) Fall) machen so schwebt uns gewiß nicht
zuerst vorerst ein allgemeines Bild vor oder bei
dem Hören des Wortes Pflanze das Bild des
bestimmten Gegen<s>tan- des den ich darin als eine Pflanze
bezeichne.
Sondern ich mache die Anwendung sozu- sagen ganz spontan.
Dennoch gibt es eine Anwendung von der ich sagen würde: nein das
habe ich unter „Pflanze” nicht gemeint oder anderseits
„ja das habe ich auch gemeint”.
Aber heißt das daß mir diese beiden Bilder
vorgeschwe[p|b]t haben & ich sie in meinem Geist
6 ausdrücklich [z|a]bgewiesen &
zugelassen habe? —
Und doch hat es diesen Anschein wenn ich sage: „ja
das, & das & das, das habe ich alles gemeint, aber
das nicht”.
Man könnte aber fragen: ja, hast Du denn alle diese Fälle
vorausgesehen? & die Antwort würde dann lauten
„ja” oder „nein, aber ich dachte mir es solle
etwas zwischen … & … sein” oder
dergl..
Meistens aber habe ich in diesen Moment gar keine Grenzen fest
gezogen & diese ergeben
sich nur auf einem
Umweg durch eine Überlegung.
Ich sage z.B. „ bring mir noch eine
ungefähr so große [Nelke| Blume] zum
Straus„ & es kommt eine & ich
sage: Ja so eine habe ich gemeint.
So erinnere ich mich wohl an ein Bild was mir vorschwebte aber aus diesem
allen geht nicht hervor daß auch die gebrachte Nelke, noch zulässig
ist.
Sondern hier wende ich eben das jenes Bild
an.
Und diese Anwendung
7 war eben nicht
antizipiert worden.
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Auf keinen Umweg kann, was über eine Aufzäh- lung von
Einzelfällen gesagt ist wird die Erklä- rung der Allgemeinheit
ergeben sein k155002
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Ist es also so, daß der Befehl „bringe mir eine
Blume” nie ersetzt durch den Befehl ersetzt werden kann
<von der Form> „bringe mir eine
A oder B oder C”, sondern immer lauten muß „bringe
mir eine A oder B oder C oder eine andere
Blume”?
Aber warum tut der allgemeine Satz so unbestimmt, wenn ich ja doch jeden
Fall der wirklich eintrifft auch hätte vorhersehen
können?
Aber eine Aufzählung ist ja wohl die größte die ich geben kann
— in irgend einem Sinne voll- ständig (Etwa die
Aufzäh- lung aller Fälle die mir im Leben vorgekommen sind) —
& auch nach ihr wird
8 das
„odere eine andere” seinen Sinn behalten.
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Aber auch das scheint mir noch nicht den wichtigsten Punkt
dieser Sache zu treffen.
Weil es ˇwieder nicht eigentlich auf die Unendlichkeit der
Möglichkeiten an- kommt sondern auf eine Art von
Unbe- stimmtheit.
Ja, gefragt wieviele Mög- lichkeiten es denn gebe für
einen Kreis gäbe im Gesichtsfeld innerhalb dem
diesem Viereck zu liegen könnte ich
weder eine endliche Anzahl nennen, noch sagen es gäbe
unend- lich viele (wie etwa im
Euklidischen Raum).
Sondern wir kommen ˇhier zwar nie zu einem Ende aber nicht in dem
Sinn wie in der Zahlenreihe.
Sondern kein Ende wozu wir kommen ist wesent- lich das Ende.
Das heißt ich könnte immer sagen: ich
seh'e nicht ein warum das alle Möglichkeiten
sein sollen.
Und das heißt doch wohl, daß es eben sinnlos
9
ist von „allen Möglichkeiten”
zu sprechen.
Der Begriff „Pflanze” &
„Osterei” wird also von der Aufzählung gar nicht
angetastet.
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Würde fa darum im
f(∃) untergehen weil
dieses schon eine Disjun- ktion wäre, so würde eine Disjunktion der Art
f(∃) ⌵ f(a) ⌵ f(b)
⌵ f(c) = f(a) ⌵ f(b) ⌵
f(c) sein.
In Wirklichkeit liegt es aber in der Natur des
f(∃) daß das nicht
eintritt.
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Wenn wir auch sagen wir hätten die besondere Befolgung
f(a) immer voraussehen können,
so haben wir sie doch in Wirklichkeit nicht vorausgesehen.
Aber selbst wenn ich sie vor- hersehe & ausdrücklich erlaube
so verliert sie sich neben dem all- gemeinen Satz &
zwar, weil ich eben aus dem allgemeinen Satz ersehe daß auch
dieser beson-
10 dere Fall erlaubt
ist & es nicht einfach aus der disjunktiv festgesetzten Erlaubnis
dieses Falles ersehe.
Den[m|n] steht der allgemeine Satz da so nützt mir das
Hinzusetzen des besonderen Falles nichts mehr.
Denn nur im allgemeinen Satz ist ja die Rechtfertigung dieses Zusatzes
weil ich nur aus den allgemeinen Satz ersehen ˇhabe daß dieser Fall
erlaubt ist.
Und diese Erlaubnis Rechtfertigung so verstehen, daß der
allgemeine Satz eine [d|D]isjunktion ist
könn- ten wir nur, wenn wir ihn als eine beding- te Disjunktion
defi- nieren würden; [D|d]enn nur dann ist er eine.
Was uns hindert uns ihn so zu definieren?
Nur, daß <…> wir ihn er keine Disjunktion
ausdrückt sondern er wesentlich von einer Disjunktion verschieden
ist.
Nicht so daß die Disjunktion immer noch etwas übrig läßt, sondern
11 daß sie das Wesentliche des
allg. Satzes gar nicht berührt
ja, wenn man sie diesem beifügt ihre Rechtfer- tigung erst von ihm
nimmt.
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Unendliche Möglichkeiten.
Was heißt: „die Zahlen- reihe ist
unendlich?
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Da[ß|s] muß doch eine Bestimmung sein nicht die Konstatierung
einer Tatsache.
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Darin hatte ich freilich recht, daß die unend- liche Möglichkeit
(z.B. unendliche Teilbar- keit) einer ganz
andren grammatischen Kate- gorie angehört als die endliche
(Möglich- keit in 3 Teile zu teilen).
Aber damit ist noch nicht die Grammatik des Wortes
„unendlich” bestimmt.
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Wenn ich z.B. sage
12 Kardinalzahlen
nenne
ich alles was aus 1 durch fortgesetztes Addieren von 1 entsteht so
vertritt das Wort „fortgesetzt” nicht eine nebelhafte
Fortsetzung von 1, 1+1,
1+1+1, vielmehr ist auch das Zeichen „
1, 1+1, 1+1+1,…”
ganz exact zu nehmen als verschieden von ”
1, 1+1,
1+1+1” anderen bestimmten Regeln
unterworfen
deren und
nicht ein Vertreter Ersatz einer Reihe „die ich
nicht hinschreiben kann”.
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Das heißt mit dem Zeichen „
1, 1+1, 1+1+1…”
wird auch gerechnet wie mit den Zahlzeichen nur anders.
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Was bildet man sich denn aber ein?
Welchen Fehler macht man denn?
Wofür hält man denn das Zeichen „
1, 1+1,
1+1+1…”)?
13
D.h.: wo kommt denn das wirklich vor
was man in diesem Zeichen zu sehen meint?
Etwa wenn ich sage „er zählte
1, 2, 3, 4, 5, 6,
und so weiter bis [t|T]ausend”? wo es
auch möglich wäre ⇄alle Zahlen wirklich⇄
hinzu- schreiben[?|.]
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Als was sieht man denn ‘
1, 1+1, 1+1+1…’
an?
<…> eine Als eine ungenaue
Ausdrucksweise.
Die Punkte sind so wie weitere Zahlzeichen die aber verschwommen
sind.
So
als hörte man auf Zahlzeichen hinzu- schreiben,
weil man ja doch nicht alle hinschreiben könne aber als seien sie
wohl ‘quasi’ in einer Kiste vorhanden.
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Etwa auch wie wenn ich von einer Melodie nur die erste Töne
ˇdeutlich pfeife oder von eine & den Rest nur
noch andeu- te & im [n|N]ichts auslaufen lasse
(oder wenn man beim Schreiben von einem Wort nur wenige Buchstaben
deutlich schreibt & mit
14 einem
unartikulierten Strich endet) wo dann dem undeutlich ein deutlich
entspräche.
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Es frägt sich auch wo denn der Zahlbegriff (ˇoder Begriff der
Cardinalzahl) unbedingt gebraucht wird.
Zahl im Gegensatz wozu? [1, ξ, ξ + 1] wohl im
Gegensatz zu [[1|5], ξ, √ξ]
u.s.w. —
Denn wenn ich so ein Zeichen (wie [1, ξ, ξ + 1]) wirklich
einführe (& nicht nur als Luxus
mitschleppe,)
so muß ich auch etwas mit ihm tun d.h. es in
einem Kalkül verwenden & dann verliert es seine Alleinherrlichkeit
& kommt in ein System ihm koordinierter Zeichen.)
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Man wird vielleicht sagen: [A|a]ber
Cardinal- zahl steht doch im Gegensatz zu
[r|R]atio- nalzahl, reelle Zahl etc.
Aber dieser Unterschied ist ein Unterschied der Regeln (der von ihnen
geltenden Spielregeln) — nicht
15 einer der Stellung
auf dem Schachbrett — nicht ein Unterschied für den man im selben
Kalkül verschiedene ˇkoordinierte Worte braucht.
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Wir sagen nicht daß, wenn ein Satz ˇwenn er, für
x=1 bewiesen ist, &
gezeigt ist daß er für ˇx=c+1 gilt wenn für
x=c
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Wir sagen nicht daß ein der Satz
fx
[f|w]enn f1 gilt & au[f|s]
fc
fc+1 folgt daß dieser
Satz also für
alle
Kardinalzahlen gilt wahr ist sondern
sondern daß „der gilt
[s|S]atz für alle Kardinalzahlen”
heißt „er gilt für 1 + f(c+1) folgt aus
f(c).”
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Wie aber weiß ich
28+(45+17)= =(28+45)+17
ohne es be- wiesen zu haben?
Wie kann mir ein allgemei- ner Beweis einen beson- deren Beweis
schenken.
Denn ich könnte doch den besondern Beweis führen & wie
collidieren treffen sich
<dann> die beiden Beweise &
16
was wie, wenn sie nicht übereinstimmen .
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Und hier ist ja der Zusammen- hang mit der Allgemein- heit in
endlichen Berei- chen ganz klar, denn eben das wäre in einem
endlichen Bereich aller- dings der Beweis dafür daß
fx
für alle Werte von x gilt & eben das ist der Grund
warum wir auch im ˇarithmetischen Falle
de sagen fx gelte für alle Zahlen.
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Und wenn man nun fragt: ja kann denn etwas
anders bei dem besondern Beweis herauskommen als
28+(45+17)=(28+45)+17,
so müßte ich antworten freilich kann etwas anderes herauskom- men
(wenn dieses Heraus- kommen eine unabhängi- ge Tatsache ist) aber
wenn etwas andres herauskommt so werde ich sagen ich habe mich
verrechnet.
17
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Aber ich würde doch sagen: Dder allgemeinen Beweis zeigt schon<,> daß nichts anders
herauskommen kann.
 k155003
Aber so verhält es sich doch auch mit mit einem allge- meinen
geometrischen Beweis; etwa daß der Winkel im Halbkreis ein rechter ist.
 k155004
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Ich nehme den Satz dann auch für einen andern Fall als bewiesen an; könnte
ihn aber auch für diesen
Fall ausdrücklich
be- weisen.
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Zuerst ist es nötig klar zu sehen daß wir keine Tatsache beweisen.
Denn weil es sich in dem einen Fall so verhält, wie kann ich wissen daß es
sich in dem anderen so verhält verhalten muß?
Und ein sich verhalten müssen gibt es nicht.
Ist es nicht so so kann man auch nichts machen.
Nur was von uns abhängt können wir im voraus
bestimmenc.
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Der Beweis kann also nichts prophezeien.
18
Ist der Beweis für A ausgeführt auch der Beweis für B, so daß
es ganz gleichgültig ist in welchem Dreieck er gezeichnet ist.
Und wenn er also in beiden Dreiecken gezeichnet wäre nur
derselbe Beweis wiederholt wäre?
Das also das Zeichen des Beweises — der Beweis als Zeichen
Symbol — ebensogut aus der Konstruktion in A &
dem Dreieck B bestehen könnte wie aus diesem Dreieck & in
einer Konstruktion
in ihm.
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k155005
Der Beweis Das Zeichen des Beweises daß
(3 +
4)2 = 3² + 2.3.4 +
4² bestünde dann in meiner Sprachen in
k155006 &
könnte auch in k155007
bestehen.
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Das heißt es darf mir
19 der Beweis an
45,17 & 28 durchgeführt keine größere Sicherheit geben als der
„allgemeine”.
Oder aber die beiden müssen gänz- lich unabhängig
sein.
Aber dann nicht unabhängige Beweise desselben, denn
das ist Unsinn (Sie hängen ja durch dasselbe Ende zusammen)
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Wie macht mich der allgemeine
ˇInductionsBeweis
sicher gewiss daß der beson- dere
das ergeben wird?
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(Verachte nur nicht die simplen Kalküle wie sie jedes Kind &
jeder Krämer benutzt.)
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 k155008
Dies muß auch ein voll- kommen strenger Be- weis des
[Kon|Ass]ociativen
Gesetzes sein.
Und hier kann man die Beiden Fälle deutlich
unterscheiden <…> von denen wir im früheren geometrischen
20 Beweis sprachen.
Denn die Figur kann als allgemeiner Beweis gelten & auch nur als
Beweis von
5+(4+6)=(5+4)+6
und ich kann den Beweis für von
3+(7+2)=(3+7)+2
so hinschreiben
 k155009
Ich habe den Beweis nur für den unten ausgeführt (die
Konstruktion gezeichnet).
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Ein Kalkül ist nicht strenger als ein anderer!
Man muß nur die
Grenzen eines
jedes kennen
Nur insofern kann man einen Kalkül wenig[g|e]r streng nennen
als einen andern, als seine Regeln nicht klar
ausdrücklich formuliert sind.
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Man sieht den Induc- tionsbeweis als einen
gleichsam indirecten Beweis der
Allgemein- gültigkeit an.
(Aber in der Logik ist nichts hinter dem was wir
sehen.)
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Mit sweeping statements ist in der Philosophie nichts
gemacht sondern es muß alles genau dargestellt werden dargestellt
werden wie es ist.
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Simplicissimus:
Rätsel der Technik
(Bild: Zwei Professoren vor
einer im Bau befindlichen Brücke) (Stimme von oben:)
„Laß abi --- hoah --- laß abi
sag'i --- nacha drah'n mer'n anders
um!” ---
--- „Es ist doch unfaßlich, Herr
Kollega, daß eine so komplizierte, &
exac te Arbeit in dieser Sprache zustande kommen
kann!”
Hat der Gesichtsraum einen Mittelpunkt? —
Es hat [s|S]inn in einer Zeichnung Bild ein
Kreuzchen
 k155010
anzubringen & zu
sagen schau auf das Kreuz.
Du wirst zwar dann noch immer das andre übrige sehen
aber Du wirst dann auch das übrige sehen aber das Kreuz ab
dann „im Mittelpunkt”
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Alle Überlegungen können viel haus- backener
gröber angestellt werden als ich sie
22
früher in früherer Zeit angestellt habe.
Und darum brauchen in der Philos. auch
keine neuen Wörter angewendet werden sondern die
[A|a]lten gewöhnlichen reichen aus.
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„Ist das ein Beweis dieses Satzes?”
Wird er als Beweis gebraucht?
Wenn ja, warum soll ich ihn nicht einen Beweis nennen?
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(Jede Multiplication ˇ
16x25
ist ein Beweis.)
Sie entscheidet, daß
16x25 …
ist & nichts andres & wird ˇwirklich als Beweis
dafür gebraucht.)
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Wenn ˇman die irrationalen Zahlen einführt, tut
macht man immer so als hätte man nun etwas Neues entdeckt während
es sich nicht um eine neue Entdek- kung sondern um
eine neue Konstruk- tion handelt (die man dann auch
„Zahl” nennen kann oder nicht)
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Angenommen wir
23 nennten den Satz,
daß 7 durch keine der ihr vorhergehenden Zahlen außer 1 teilbar ist
das Gesetz der heiligen Zahl, & würden es aussprechen:
„7 ist die heilige Zahl”.
Dann hätte wir hier einen ähnlichen Fall wie den des „Hauptsatzes
der Arithmetik” & anderer die eigentlich eine
indi- viduelle Rechnung benennen die wir ihren den Beweis
jenes Satzes nennen.
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Nur für einen
solchen
„Satz der Mathe- matik” gibt es verschie- dene
unabhängige Be- weise.
Die ˇvon einander unabhängigen Rechnungen enthalten nämlich
willkürlich den gleichen Namen.
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Ich brauche nicht zu behaupten [d|m]an müsse die
n Wurzeln der Gleichung n-ten Grades konstruieren können sondern
ich sage nur daß der Satz diese Gleichung hat n
Wurzeln
24 etwas
anderes heißt wenn ich ihn durch Abzählen der konstruier- ten
Wurzeln & wenn ich ihn anderswie bewiesen habe.
Finde ich aber eine Formel für die Wurzeln einer Gleichung so habe ich
einen neuen Kalkül konstruiert & keine Lücke eines alten
aus- gefüllt.
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E Es ist daher Unsinn zu sagen der Satz … ist erst bewiesen wenn man
eine solche
Konstruktion auf- zeigt.
Denn dann haben wir eben etwas neues konstruiert
& was wir jetzt unter dem H.Satz
verstehen ist eben [nur|der] gegenwär- tige
‘Beweis’.
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Zu fürchten es könne also der Arithm.
diese Stütze entrissen werden ist Blödsinn
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Die Frage ist wie geht denn jetzt
25 noch der
Kalkül weiter nachdem die Grundgesetze durch Induktion bewiesen
sind?
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Am Schluß mache ich immer nur auf etwas aufmerksam (und stelle solche
Observations zusammen.)
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„Definitionen führen nur praktische
Abkür- zungen ein, aber wir könnten auch ohne sie
auskommen”
Aber wie ist es hier mit
der rekursiven
Definition?
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Anwendung der Regel a+(b+1)=(a+b)+1
kann man zweierlei nennen.
4+(2+1)=(4+2)+1
ist in dem einen Sinn eine Anwendung, in dem andern
erst:
4+(2+1)=(4+[1|2])+1=((4+1)+1)+1
4+(2+1)=((4+1)+1)+1=(4+2)+1
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Das Resultat der Rech- nung … ist
5+([3 =|4
+] 3)=(5+4)+3 außerdem hat sie aber
auch in einem
26 andere Sinne ein
Ergebnis.
Kann man dieses nun ebenso in der durch die Gleichung
a+(b+c)=(a+b)+c
aus- drücken wie das erste durch
5+(4+3)=(5+4)+3?
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Was ein geometrischer Satz bedeutet, welche was für eine
Art der Allgemeinheit er hat, das muß sich alles zeigen, wenn wir
sehen wie er angewendet wird.
Denn ⇄auch wenn einer⇄ etwas
Unfaß-
bares
Unerreichbares mit ihm meinte meinen
könnte, so hilft ihm das nicht da er ihn ja doch nur ganz offenbar
& jedem verständlich ˇ anwenden kann.
Wenn sich etwa ein jemand unter dem Schachkönig auch etwas
mystisches vor- stellt so kümmert uns das nicht, weil er ja
doch mit ihm nur auf den
8x8
Fel- dern des Schachbretts ziehen kann.
27
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a+(b+c)=(a+b)+c
kann doch nun eine Abkürzung des Induktionsbeweis sein.
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Denn wir müßten ja im Notfall mit den Induktions- beweisen als
Einheiten alles kalkulieren können.
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Was ˇWelche Operationen immer
d[en|ie] Satz Regel a+(b+c)=(a+b)+c
rechtfertigt kann auch der Induktions
Beweis rechtfertigen.
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Man kann nicht eine Rechnung als den zum Beweis
eines Satzes be- stimmen [ernennen]
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(Ich möchte sagen): Muß man
diese Rech- nungen die
Induktions Rechen- gleichungen den
Beweis des Satze < a+(b+c)=(a+b)+c>
nennen?
D.h. tut's keine andere Beziehung.
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Auch in ˇnach der herkömmlichen
gewöhnlichen Auffassung Meinung
Anschauung gibt
28 der
Induktionsbeweis nicht vor a+(b+c)=(a+b)+c
zu beweisen sondern nur zu beweisen, daß dieser sondern daß
dieser Satz für alle Zahlen gilt.
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Der ˇInd. Beweis scheint
eine Einheit zu sein & nicht aus den einzelnen Übergängen
als seinen Einheiten zu bestehen.
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So ist z.B. das Resul- tat der Division
1:3 auf 2 Stellen
berech ausgerechnet
0∙33 aber
außerdem
sieht man in dieser Division die
Periodizität & die ist nicht in dem Sinne
ein ihr Re- sultat wie der Quotient
0∙33.
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Wir könnten ja den Induktionsbeweis sehr wohl eine perio- dische
Rechnung nennen.
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Und ihr Resultat a+(b+c)=(a+b)+c
wäre dann mit
0'3 analog
dagegen die Enden der Schlußkette Gleichungskette
mit
0'33.
29
Ich möchte sagen: Ich konnte doch nicht darauf aus- gehen die
Periodi- zität
i[m|n] der Rechnung zu finden,
— außer wenn ich schon eine habe & eine Methode mit
ihrer Hilfe mittels ihrer andere zu erzeu- gen.
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[Ein schönes Kleid dessen Fäden das sich in Würmer &
Schlangen
verwandelt (gleichsam
coaguliert) wenn der welcher es trägt sich darin
selbstgefällig in dem Spiegel schönt].
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Man kann die Rechnung als Ornament betrachten.
Eine Figur in der Ebene kann an eine andere passen oder nicht
mit anderen in ver- schiedener Weise zusammengepaßt an einander
gepaßt werden.
Wenn die Figur noch gefärbt
30 ist, so gibt es
dann noch ein passen in Bezug auf die Farbe [der
Farbe nach].
(Die Farbe ist nur eine weitere Dimension)
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Die Rechnung als Or- nament zu betrach- ten, das ist auch
Formalismus, aber einer guten Art.
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Wenn ich einen den Satz mit einem Maßstab verglichen habe, so habe
ich, streng genommen
, nur einen Satz
der mit Hilfe des Maßstabes eine Länge aussagt die
Länge eine Gegenstande beschreibt als Beispiel für alle
Sätze herangezogen [… als Beispiel für
Sätze
herangezogen.] [als Beispiel eines Satzes
herangezogen.+]
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(Daß einer den Andern verachtet wenn schon unbewußt (Paul
Ernst) heißt, daß es kann dem
Verachten- den klargemacht
31 werden wenn man
ihn eine bestimmte Situation die in Wirklich- keit ˇnoch nie
eingetreten ist & wohl nie eintreten wird vor Augen stellt &
er zugeben muß daß er dann so & so handeln würde.)
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Daß man die Gleichung A dem Komplex B zuordnet,
 k155011
heißt
soviel als daß eine Gleichung von der Art A die Multiplizität
hat, die man in dem Komplex B sieht,
d.h. daß man so viel an dieser Gleichung unterscheiden
kann (oder soviele Unterschie- de ˇan ihr machen
kann) wie an dem Komplex.
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D.h. daß da[ß|s] Ornament des Komplexes
soviel Paßflächen hat wie das der Gleichung
 k155012
& die übrige
Man- nigfaltigkeit des Komplexes wegfällt wie die des Fünfecks so daß
man es was sein Zusammenfassen mit anderen Figuren
32 betrifft nur durch seine Kontur ersetzen könnte
ˇ
 k155013
& die
Gleichung zieht in diesem Sinne die Kontur des Komplexes nach.
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Zwischen B & A könnte man das Gleichheits- zeichen
setzen.
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Ist es so: Der Satz A enthält nichts anders als B,
ja ist eine Abkürzung von B.
Ich kann aber doch nicht sagen, daß B mittels
a+(b+c)=(a+b)+c
α bewiesen würde.
Das heißt ja natürlich gar nichts. —
Nur β & γ wurden mit
α bewiesen. —
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Und α, β & γ
wurden eben zusammenge- stellt.
Sie wurden aus herausgegriffen & etwas Neues aus ihnen
gemacht gebaut [konstruiert]
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Es läßt sich nicht zeigen beweisen daß man gewisse
diese
33 Regeln als Regeln
dieser Handlungs- weise gebrauchen kann.
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Hier in Österreich halten die Maschinen
Institutionen die Menschen noch im Geleise.
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(a+b)+1=(a+b)+1
a+(b+(c+1))=(a+(b+c))+1
} (a+b)+c=(a+b)+c
(a+b)+(c+1)=((a+b)+c)+1
(a+b)+1=(a+b)+1
(a+b)+1=(b+a)+1
(1+b)+1=b+(1+1)
a+(b+1)=(a+b)+1
(b+1)+a=(b+a)+1
a+1=a+1
1+a=a+1
(a+1)+1=(a+1)+1
(1+([1|a])+[a|1])=
([a|1]+[1|a])+1
a+(b+1)=(a+b)+1
(a+1)+1=(a+1)+1
}a+1=1+a
1+(a+1)=(1+a)+1
34 a+b=b+a
a+(b+1)=(a+b)+1
((b+1)+a)=(b+a)+1
(b+1)+a=II(1+b)+a=I1+(b+a)
=II(b+a)+1
1+(b+a)=(1+b)+a
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(a+b)∙(a+b)=
a∙a+a∙b+b∙a+b∙b
=a∙a+2ab+b∙b
(1+1+1)+(1+1∙1+1)= <…>
(a+b)=b+a
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„Dieser Satz ist für alle Zahlen durch das rekursive Verfahren
bewiesen”.
Das ist der Ausdruck der so ganz irreführend ist.
Es klingt so [Es läßt es so erscheinen] als würde
würde hier ein Satz der konstatiert daß dies &
dies für alle Kardinalzahlen gilt auf ein[er|em]
Kette Wege als wahr erwiesen & ˇals sei dieser Weg
ein Weg in einem
35 Raum denkbarer
Wege.
Während die Rekursion in Wahrheit nur sich selber zeigt wie auch
die Perio- dizität.
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Auch die Analogie des Rekursiven Beweises mit der
Periodizität ist nicht ganz klar herausgearbeitet.
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1+(1+(1+1))=1+((1+1)+1)
a+(b+(c+1))=a+((b+c)+1)= (a+(b+c))+1
also analog
1+(1+(1+1))=1+((1+1)+1)= (1+(1+1))+1
also brauchte ich als Definitionen:
1+(1+1)=((1+1)+1
und 1+((1+1)+1)=(1+(1+1))+1
und
(a+b)+(c+1)=((a+b)+c)+1
(1+1)+(1+1)=((1+1)+1)+1
36
1+(1+1)=(1+1)+1
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1+(1+(1+1))=(1+(1+1))+1
(1+1)+(1+1)=((1+1)+1)+1
Wie beweist man das?
(1+1)+(1+(1+1))=
((1+1)+1)+(1+1)=
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k155014
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k155015
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What I should like to get you to do is not to aggree with
me in particular opinions but to investigate the matter in the right
way.
[t|T]o notice the int
37 interesting kind of things
(i.e. the things that
which will serve as keys when if you
¿are to¿ use them properly.
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What different people expect to get from religion is
what they expect to get from philosophy.
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I don't want to give you a Def. of Philos. but I should
like you to have a very lively [I|i]dea as to the
charakters of philosophic
problems.
If you
had, by the way, I could stop start
lecturing at once.
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To tacle the phil.
problems difficult as we are caught in the meshes of
language.
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„Has the universe universe an end
beginning in Time”
(Einstein)
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You would perhaps give up Phil. if you
knew what it is —
38 you want
explanations instead of wanting descriptions.
And you are therefore looking for the wrong kind of
thing.
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Philos. questions, as soon as
you boil them down to … change thei[e|r] aspect
entirely.
What evaporates is what the intelect
cannt ta<c>kle.
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(a+b)²
=a²+2ab+b²
(i+k)²=i²+2ik+k²
Ist das unte zweite vom
ersten abgeleitet? und warum dann nicht das
erste vo[n|m] beiden zweiten.
k155016
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Concrete Example ambiguity
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Was heißt es <…> α.β.γ nicht als
Satz annehmen?
Das sollte ja darauf ein Licht werfen was es
39 heißt etwas als Satz anzusehen.
Und dabei denken wir wieder
Ich stelle mir darunter wieder etwas vor wie.
Und ich möchte wieder sagen wir betrachten ihn der Quere nach statt der
Länge nach.
<
[Und dabei denke ich wieder an ein Durch- laufen der Länge nach ,
statt der Quere] >
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Wie wenn man eine Schiene die so liefe
 k155017
nicht
durchliefe sondern als Leiter (quer)
benützte.
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Denke<n> wir uns, wir läsen die Sätze eines Buches
verkehrt könnten wir (die Worte in umgekehrter
Reihen- folge) könnten wir nicht dennoch den Satz verstehen?
Und klänge er jetzt nicht ganz un- satzmäßig?
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I only want to tabulate the use of words.
I am
40 your secretary
& a deaf ˇ& dense secretary who asks you 10 times
before he<…> puts any- thing down.
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What I want to teach you isn't opinions but a
method.
In fact the method to treat as irrelevant every question of
opinion.
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I want you to get to the point where you can take the
wright kind of notes.
Note everything that
strikes you about
the case say of the Doktor finding
out the hour of death.
Compare it with other cases.
Refrain to write down any hypo- thesis & any vague
general statement & you have made a philosophical
investigation.
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Is what happens in the process of meaning something momentary while you
p<r>onounce the wor[t|d]? etc.
41
Paint me Jul.
Caesars death then
ill know what you mean by ˇhis
death.
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If I'm wrong then you are right, which is just as good.
As long as you look for the same thing.
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When you say there is no doubt about the meaning of
„Caesars death”, I quite agree with you but
there ist is no doubt because there is no
doubt about the logically admissible verifications.
There is doubt only about
matters of
experience e.g. whether as a matter of fact such
& such phenomena are regularly followed by certain experience which
we call seeing a man dying, etc.
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The ˇhidden truth about in
Idea- lism was that
Idea- lism rekognized the
essential connexion between a statement
about the physikal world & a statement about
our direkt Experience which
is<…> said to
42 support the
first state- ment.
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I don't try to make you believe something,
which you don't believe, but to make you
do something, you won<'>t do.
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It is an activity which I ask of you & you refuse to
do.
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Das he<i>ßt eigentlich nicht mehr als daß man die beiden
Seiten zusammen
(die
ganze Definition) ein Zeichen bilden.
Daß sie nur mit Beziehung auf einander (& nicht einzelnen)
[b|B]edeutung haben.
Und dasselbe gilt wenn es heißt
„F([A|a]) und
a≝f(b)” oder
F(a)
wo a≝f(b) ist.”
[a|A]uch hier bilden Fa & die Definition
wirklich ein Zeichen, oder, rich- tiger &
ohne mythus,
43 sie gehören zusammen denn & ich
hätte ja auch schreiben können:
Fa≝F(f(b))
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Es ist wohl ein Unterschied zwischen den Fällen in denen einerseits
BI BII BIII
für AI AII
AIII konstruiert werden ohne daß dabei gesehen
wird (oder hervor- gehoben) wird) daß eine Analogie
zwischen den B besteht.
Und anderseits die Analogie der B hervorzuheben.
Aber das ist wahr, daß das Hervorheben dieser der
Analogie die
B
nicht zu Beweisen macht.
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Ist es richtig zu sagen: kein weiterer Schritt kann B zu einem
Beweis machen wenn es nach dem ersten noch keiner ist.
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Es zeigt mir jemand die Komplexe B und ich sage, das sind Deine
Beweise der Gleichungen A.
Nun sagt er: Du siehst aber nicht mehr daß System nach dem diese
44 Komplexe gebildet sind & zeigt es mir
[& macht mich darauf aufmerksam].
Wie konnte das die B zu Beweisen von
machen? —
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Durch diese Einsicht steige ich in eine andere sozusagen höhere
Ebene während der Beweis auf der tieferen hätte geführt
werden mü[ß|ss]en [geführt werden
müßte].
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[d|D]enn alles was da steht sind diese Beweise,
und der
Begriff unter den die Beweise fallen ist überflüssig, denn wir haben nie
etwas mit ihnen gemacht.
Wie der Begriff Sessel überflüssig ist, wenn ich nur ˇauf die
Gegenstände weisend sagen will stelle dies & dies & dies
in mein Zimmer (obwohl die drei Gegen- stände Sessel
sind).
(Und eignet eignen sich eines dieser Geräte Dinge
nicht zum drauf sitzen so wird das dadurch nicht anders, daß man auf
45 eine Ähnlichkeit zwischen ihnen aufmerksam
wird.
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Das heißt aber nichts anders als das der ein- zelne Beweis unsere
Anerkennung als solche
braucht ˇ(wenn, ‘Beweis’
bedeuten soll was es bedeutet); hat er die
nicht so kann
ke<i>ne
Entdeckung einer Analogie mit anderen
solchen
Gebilden sie ihnen geben
verschaffen.
Und der Schein des Beweises entsteht dadurch daß eine
allgem α, β, γ & A
Gleichungen sind & daß eine allge- meine Regel
gege
ben werden
kann nach der man aus B A bilden kann
bilden (und es in diesen Sinn ableiten) kann.
Auf diese allgemeine Regel kann man nachträglich
aufmerk- sam werden.
(Wird man nun dadurch aber (darauf) aufmerksam daß die
B wirklich doch in Wirklichkeit doch Beweise
der A sind?)
Man wird da auf eine Regel aufmerksam mittels derer man
46
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Woher dieser Konflikt: „[D|d]as ist doch kein
Beweis”. — [D|d]as ist doch ein
Beweis!”.
[Die Freude an meinen Gedan- ken ist die Freunde an meinem eigenen
seltsamen Leben.]
Ist das Lebens- freude?]
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Man könnte sagen: Es ist wohl wahr, ich zeichne im Beweis von
B, durch α mittels α die Konturen der
Gleichung A nach [die Konturen … mittels α nach] aber nicht auf dies Weise
die ich
nenne
A mittels α beweisen.
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↖ hätte beginnen können & mittels der
& α man AI AII etc.
hätte konstruieren bauen können.
Niemand aber würde sie im diesem Spiel einen Beweis
ge- nannt haben.
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Die Schwierigkeit die in dieser Betrachtung zu überwinden ist
[ überwunden werden soll] ist den Induktions- beweis als etwas
[n|N]eues
47 sozusagen
naiv zu betrachten.
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Ich scheue 2 Argumente zu benützen 1.)
[d|D]er allgemeine Begriff der Induktion ist überflüssig
weil er nicht gebraucht wird.
2.) Wenn er auch gebraucht wird ist er kein
Beweis.
Zwei Argumente sind Das ist zu viel.
In Wirklichkeit ist es so: Ich kann wohl R brauchen um
die A zu konstruieren
sind sie
aber konstru- iert so entsteht der falsche Anschein als wären sie auf
eine andere — beweisende — Art konstruiert worden; & das
soll verneint werden.
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Verwandschaft der A duch die B
gezeigt?
48
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Zwei Vorwürfe
Der eine Einwand: daß die Allgemeinheit der Ind.
Meth. Humbug ist da alles was gebraucht
werde die besonderen Fälle der Ind sind
<& die Ind nie konstr gebraucht wird.>
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Der andere, daß man zwar die Sätze A durch R und
α konstruieren kann diese Konstr.
aber kein Beweis ist.
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Das Zahlenbeispiel an dem wir die Wirkungsweise des Indukt.
Schemas zeigen, interessiert uns nur
soweit es eine Eigen- schaft des (Schemas)
B darstellt.
Wie wir etwa einen Strom durch ein Röhren-
system leiten um die Wirkungsweise des
Röh- rensystems klar zu machen uns das Röhren- system vorzuführen
[Wie wir etwa eine gefärbte Flüssigkeit durch ein Sys- tem von
Glasröhre leiten um das System verstehen zu lernen.]
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Denn [D|d]ie allgemeine Form R wird wirklich nicht dazu
benützt B zu konstruieren.
Dazu dient α.
Es wird ein Satz von der Form R durch
mit α konstruiert. Ist
49
R Man konstruiert doch neues damit — man konstruiert
doch was damit!)|
das gelungen, so kann ich allerdings nun eine
Konstruktionsregel gebrauchen die lautet nimm diese Glieder von B
& setze ein Gleichheits- zeichen [D|d]azwischen
& so A konstruieren.
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Hat man nun A mit R konstruiert oder
nicht?
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Wir mü[ß|ss]en auch bedenken, daß die Aufgabe mittels
[α|ρ] einen Komplex von
der Form R zu konstruieren keine eigentlich
math. Aufgabe ist, da wir
keine Methode kennen sie zu lösen.
Es ist vielmehr ein Zufall wenn ein solcher Komplex ˇso
entsteht.
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Ich kann also an Das „Beginnen mit
A”
Wenn ich also früher oben sagte wir können mit R
beginnen, so ist dieses Beginnen mit R in gewisser Weise ein
Humbug.
Es ist nicht so als wie wenn ich eine
50 Rechnung mit der Aus- rechnung von
526x718
beginne.
Denn hier weiß ich wie ich Denn hier ist diese
Problemstellung der Anfangspunkt eines Weges.
Während ich dort das R sofort wieder verlassen muß &
wo anders beginnen muß.
Und wenn es geschehen ist daß ich einen Komplex von der Form R
konstruiert habe [D|d]ann ist es wieder gleich- gültig ob ich
mir das früher äußerlich vorgesetzt habe, weil mir dieser Vorsatz
mathematisch
gesprochen d.h. im Kalkül doch nichts geholfen
hat.
Es bleibt also bei der Tatsache daß ich jetzt einen Kom- plex von der
Form R vor mir habe.
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Ja kann ich nun nicht sagen die Definition V sei
ist Humbug, denn sie ist eine leere Verspre- chung
solange ich nicht Komplexe dieser Form konstruiert habe & dann
wieder überflüs- sig?
Nein, denn solche Komplexe kann ich ja aus jeder
alg. Gleichung
51 konstruieren gleichsam von hinten
vom anderen Ende anfangend.
Und so könnten wir wirklich anfangen & ein für allemal ganz
abgesehn von der Möglichkeit eines Beweises jedes algebr. Vorbild in der Form B — konstruiert aus
A — schreiben.
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Wäre das nun geschehen so würde sich der Beweis induktive Beweis
einfach darstellen als ein algebr. Beweisc von α,
β & γ.
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Wir könnten uns
denken
wir kennten nur den Beweis BI & würden nun
sagen: Alles was wir haben ist diese Konstruktion von einer
Analogie dieser mit anderen Konst.,
V von einem allgem. Prinzip bei
der Ausführung dieser Konstr. ist
ˇgar keine Rede.
Wenn ich nur so B & A sehe, muß ich
fragen: warum nennst Du das aber einen Be- weis gerade von
AI?
ˇ(Ich frage noch nicht: warum nennst Du es einen Beweis)
(Was hat dieser Komplex mit AI zu
tun)
Als Antwort muß er
52 mich auf
die Beziehung zwischen A & B aufmerk- sam machen die
in V ausgedrückt ist.
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Wenn man sagt die allgemeine Form R braucht man ja gar nicht beim
Beweis von A so ist zu ant- worten, sollte ich sagen:
sie geht mich nichts an wenn ich nach dem Beweis von A in B
suche.
Oder: ich sollte sie nicht brauchen.
Wenn ich die Form R in in B (oder ˇdie
Beziehung V in A D) erkenne
so nutzt sie mich nichts.
Wird sie mir gezeigt (in der Absicht mich auf die Beweiskraft von
B für A aufmerk- sam zu machen) so möchte ich
sagen: nun, & was weiter?
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Wenn ich sage, das allgem. Prinzip ist
gleichgültig denn es kommt nur auf diesen einen Fall an
(& hic Rodus
hic salta) so ist das richtig wenn mit der
[a|A]llgemein- heit des Prinzips seine Anwendbarkeit
53 auf andere Fälle als diesen gemeint
ist.
Dagegen kommt es darauf an den Komplex B mit diesen
Hervorhebungen zu sehen.
Ich werde mich also um keine andern analogen Fälle bekümmern
aber in A B B } A auf bestimmtes aufmerksam
machen.
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Wenn ich sage R wird ja nie zur Konstruktion verwendet so ist die
Antwort: es könnte ˇauch in dem einen Fall zur
Konstruktion verwendet werden, anderseits aber hilft es zum Beweis
nichts.
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Wir haben nur diesen einen Fall & die <uns>
Aufzeigung eines allgemeinen Prinzips dem es angehört macht ihn nicht zum
Beweis.
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„Ich habe nur diesen einen Fall, ich weiß nicht ob ich je einen
anderen haben werde, was soll da ein allgemeines
Prinzip”
Hier wäre wirklich der Fall der primären Farben.
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Aber der Fall ist hier der Fall des Beweises von B
54 mittels α (oder ρ).
Für den andern Fall, nämlich die Konstruktion von B aus
A gilt das nicht!
Vielmehr sehe ich hier ein allg Prinzip allgemeines Prinzip,
in dem Augen- blick wo ich es überhaupt in B & A
entdecke.
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Es zeigt uns jemand BI und erklärt uns den
Zusammenhang mit AI d.i. daß die
rechte [s|S]eite von A plus 1 so &
so erhalten wurde etc. etc.
Wir verstehen ihn.
Und er fragt uns nun: ist nun das ein Beweis
von A?
Wir würden ant- worten: gewiß nicht!
Hatten wir nun alles verstanden was über diesen Beweis zu verstehen
war?
Ja.
Hätten wir auch die allgemeine Form des Zusammenhangs von B,
& A gesehen?
Ja!
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Und wir könnten auch daraus schließen, daß man so aus allen A ein
B konstruieren kann & also auch umgekehrt A aus
B.
55
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Dieser Beweis ist nach einem bestimmten Plan gebaut (nach dem noch
andere Be- weise gebaut sind).
Aber dieser Plan kann den Beweis nicht zum Beweis machen.
Denn wir haben jetzt hier nur die eine Verkörperung dieses Planes &
können von dem Plan als allgemeinem Begriff ganz absehen.
Der Beweis muß für sich sprechen & der Plan ist nur in ihm
ver- körpert aber selbst kein Teil Bestandteil [Instrument] des
Beweises
([D|d]as wollte ich immer sagen.)
Daher nützt es mich nichts wenn man mich auf Ähnlich- keiten zwischen
Beweisen aufmerksam macht um mich von ihrer Beweisb davon zu
überzeugen daß sie Beweise sind.
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Gewiß hilft es nichts zur dieser Überzeugung zu
sehen daß diese Beweise nach dem selben Plan gebaut sind & wie
gesagt ich könnte ja nur einen einzigen Beweis vor mir haben.
Anders ist es aber, wenn dieser Plan das Wesen
56 des Beweises
beweisens selbst ist.
Denn ich könnte ja sagen alle algebr.
Beweise sind nach diesem einem Plan gebaut & damit das Wesen
das Beweisens von Gleichungen meinen.
Und wir widersprechen nur der Behauptung daß die
Verwandschaft von A mit B auf die man uns durch
R V aufmerksam macht die des Bewiesenen zum Beweis
ist.
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Ich muß sagen: wenn A aus B folgt so folgt es ob die
Regel
des
Folgens Regel allgemein formuliert wurde oder
nicht.
Was Alles was die int Relation
von von B zu A betrifft sieht man aus diesen beiden
allein.
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Eine Regel des Folgens entspricht ganz nur einem
Plan des Beweises.
Sie kann die besondere Art des Folgens registrieren aber nicht die
Folgerung rechtfer<tig>en, sondern das können nur die beiden
Glieder der Folgerung. des
Schlusses.
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Ich muß also auf B &
57 A
allein zeigen könnten & fragen ist dies ein Beweis von
dem?
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Nun könnte man aber sagen: Dieses Argument könnte
man auch auf den Beweis (a+b)²
etc. anwenden & sagen: ob der Übergang
(a+b)∙(a+b)=a.(a+b)
etc. gerecht richtig ist oder nicht kann man nur an
ihm (seinen Gliedern) selbst sehen, dazu braucht man keine
Regel.
Das ist auch wahr & die Regeln tabulieren nur die erlaubten
Übergänge
Aber dann kann ich doch ins Regel- verzeichnis schauen
& nach um mich zu überzeugen ob eine
Regel
Übergang erlaubt ist oder nicht.
Und warum soll ich das nicht auch im Fall des Übergangs von B nach
A machen & nach V hinsehen?
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Wenn einer also auf B & A zeigt & fragt ist
dies ein Beweis von dem so könnte ich antwort-
58 en ich habe gerade die Regeln vergessen ich muß
erst nachschauen?
Also kann ich nicht wissen ob B ein Beweis von A ist
auch wenn ich die [b|B]eziehung V in ihnen sehe
erkenne, so- lange ich mich nicht überzeugt habe daß R im
Regelverzeichnis steht?
Das scheint die grundlegende Frage zu sein.
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Wenn nun das Regelverzeichnis nicht bei der Hand wäre & einer
sagte: „ich weiß nicht ob B ein Beweis von
A ist”! —
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Denn so müßte er dann sprechen.
„Ich weiß Das kann man so ohne weiteres
nicht sagen ob es ein Beweis von A ist.”
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Wenn ich nun sagte „das ist doch kein Beweis”
[wie|so] meinte ich Beweis in einem ganz bestimmtem Sinne in
welchem es aus A & B allein zu ersehen
war ist.
Denn in diesen Sinne kann ich sagen: Ich
verstehe doch ganz genau was B tut & in
59 welchem Verhältnis es zu A
steht.
Jede weitere [b|B]elehrung ist überflüssig &
das ist kein Beweis.
In diesem Sinne habe ich es nur mit B & A allein zu
tun ich sehe außer ihnen nichts & nichts anders geht mich
an.
Daher sehe ich das Ver- hältnis nach der Regel V sehr gut
wohl aber es kommt für mich als
Konstruktions- regel behelf gar nicht in
Frage.
Sagte mir jemand während meiner Betrachtung von A & B
daß man auch
hätte
B aus A (oder umgekehrt) nach einer Regel konstruieren
können, so könnte ich ihm nur sagen ‘komm mir nicht mit
unwesentlichen Sachen’.
Denn das ist ja selbst- verständlich & ich sehe sofort daß es
B nicht zu einem Beweis von A macht.
Denn daß es so eine allgemeine Regel gibt könnte nur zeigen daß B
der Beweis von A & keinem andern Satz ist
wenn es überhaupt ein Beweis
60
wäre.
D.h. der [R|r]egelgemä- ße
Zusammenhang zwischen B & A kann nicht zeigen daß
B ein Beweis von A ist.
Und jeder regelgemäß solche Zusammenhang könnte zur Konstruktion
von B aus A (u.u.) benutzt werden.
Nun könnte ich freilich allerdings sagen: ob dieser
Zusam- menhang der des [b|B]eweisens ist hängt davon ab ob
seine Allgemeine Beschrei- bung (sein Vorbild)
unter auf meiner Liste der Beweisregeln steht,
oder nicht.
Aber dann nennen wir hier Beweis etwas anderes als oben denn wir kommen
mit unserer gewöhnlichen Redeweise dadurch in Konflikt.
Denn das Verhältnis zwischen B & A wird durch die
g gewöhnlichen Rede- weise bereits
beschrieben & als in dem System dieser Redeweise
sprechen wir auch von Beweisen beschreiben aber das Verhältnis von
A & B nicht als das des Beweises.
61
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Wenn ich also sagte „V wird ja gar nicht zur Konstruktion
benützt also haben wir mit ihr nichts zu tun” so hätte es heißen
müs- sen; Ich habe es doch nur mit A & B
allein zu tun.
Es genügt doch wenn ich A & B mit- einander
konfrontiere & nun frage ist B ein Beweis von A
& also brauche ich A nicht aus B zu
nach einer vorher fest- gelegten Regel zu konstruieren sondern
es genügt
daß ich die einzelnen dieser A den einzelnen B
gegenüber- stelle & frage ist dies ein Beweis von dem.
Ich brauche eine Konstruktions- regel nicht.
Und das ist wahr.
Ich brauche sie nicht eine vorher aufgestellte
Konstruk- tionsregel nicht (aus der ich dann erst die A
gewonnen hätte).
Dagegen muß ich wohl wenn A & B miteinander
konfrontiert sind (wenn auch nur ein B mit
einem A) die beiden
62 ansehen & ihre interne Relation
verstehen.
V wird nicht als Konstruk- tionsregel benutzt heißt ich habe
damit tatsäch- lich nicht konstruieren &
brauche es auch nicht & das ist wahr.
Es ist aber auch wahr, daß ich mit dieser Regel konstruieren
könnte & auch daß das natürlich B nicht zum Beweis
von A mache.
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Der Gebrauch des Wortes „dieses↗”
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Onus probandi (auf [s|S]eiten des
Mathematikers ˇetc.
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Zusammenhang zwischen den A durch B gezeigt?
Auch ohne die B zu sehen.
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Warum sollte ich nicht bei der Erklärung des Wortes ‘rot’
auf etwas grünes zeigen und umgekehrt.
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Dann allerdings klingt ist jetzt die Definition
das → ist rot & die Aussage
das ist rot auch äußerlich <…> von einander verschieden.
63
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Was, wenn die Wörter <‘>rot<’
‘>blau<’>, die Wirkung haben &
Farbige Kreise sehen zu machen wie etwa ein Druck auf
unsre Augenlider so daß wir dem Kind sagen könnten „hole das
blaue” & nicht dabei auf einem blaues Täfelchen
zeigen müßten sondern daß das [w|W]ort wie ein onomatopoetisches
wirken würde.
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Ist das dieses worauf ich zeige die Farbe oder
(das) was die Farbe hat?
Und könnte meine Worterklärung nicht lauten „ich sage daß
‘dieses Täfelchen rot ist’”.
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Aber wie wird es denn entschieden worauf ge- zeigt wird? ob auf
die Farbe oder den Ort?
Doch wohl auf den Ort an dem die Farbe ist.
Aber weiter ist doch da nichts zu unterscheiden.
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Die Worterklärung könne auch lauten: die Farbe die dieser Ort hat
nenne ich ‘rot’.
64
Was Welches ist die
‘wirkliche Lage’ des Körpers den ich unter
Wasser sehe, was welches die wirkliche
Farbe des Tisches
Hier macht eben die Frage nach<…> der
Verific ation den Sinn der Worte
dieser Ausdrücke klar.
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Der falsche Ton in der Frage ob es nicht primäre Zeichen (hinweisende
Gesten) geben müsse während die unsre Sprache auch ohne die andern
(Worte) auskom- men könnte, liegt darin, daß man eine
Erklä- rung der bestehenden Sprache
zu erhalten erwartet statt der bloßen
Be- schreibung.
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(Statt der turbulenten Mutmaßungen! & Erklärungen wollen
wir ruhige Darlegungen Feststellungen
Constatierungen von
Sprach- gebräuchen sprachlichen Tatsachen
geben.) [die ruhige Feststellung sprachlicher Tatsachen
.]
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Nicht die Farbe [r|R]ot tritt anstelle des Wortes
„rot” sondern die Gebärde des Hinwei- sens auf einen roten
65 Gegenstand, oder das rote Täfelchen.
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Nun sage ich aber: „Es gilt mit Recht als ein
Criterium des Verständnis- ses
Verstehen des Wortes „rot” daß
[e|E]iner einen roten Gegenstand auf Befehl aus anders
anderen gefärbten wählen kann; dagegen ist das
richt<i>ge Über- setzen des Worts ‘rot’
in<'>s Englische oder Französische kein Beweis seines
Verständ- nisses.
Also ist das rote Täfelchen ein primäres Zeichen für
statt ‘rot’ dagegen
jedes Wort ein secundäres
[abgeleitetes] Zeichen.”
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Welches ist denn das Criterium unseres
Ver- ständnisses: das aufzeigen des roten Täfel- chens wenn
gefragt wurde welches von diesen Täfelchen ist rot oder das Wiederholen der
hinwei- senden Definition „das ↗ ist
rot”?
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The first sign of your under- standig would be if I began to have your
66 cooperation & this would alter the
tone of these discussions which would become that of a quiet search.
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Das Verstehen eines Satzes der Wortsprache ist dem Verstehen eines
musika- lischen Themas (oder Musik- stückes) viel
verwandter als man glaubt).
Und zwar so daß das Verstehen des sprachlichen Satzes viel näher dem des
mu- sikalischen ist als man glaubt.
Warum pfeife ich das gerade so warum bringe
ich die [s|S]tärke jedes
Tones & das
Abschwellen der Stärke & des ˇZeitmaßes der
Geschwindigkeit Rhythmus gerade auf dieses ganz bestimmte
vorgesetzte Ideal?
Ich möchte sagen: „weil ich weiß was es alles
heißt”; — aber was heißt es denn?
Ich wüßte es nicht zu sagen außer durch eine Übersetzung von in einen
Vorgang von gleichem Rhythmus.
Ich könnte nun sagen: so w[ö|o]hnt diese Melodie in mir
dieser Platz nimmt dieses Schema in meiner Seele ein.
So als gäbe mir jemand ein Kleidungs- stück & ich legte es
67 an meinen
Körper an & es näme also dort eine ganz bestimmte
Gestalt an indem es sich da [A|a]usdehnte, dort
zusam- menzöge & nur dadurch & so für mich
Bedeu- tung gewönne.
Diese Gestalt nimmt dieses Thema als Kleid eines Teils meiner
Seele an.
Ja man sagt manch- mal: „man könnte dies
es auch in diesem Tempo spielen — dann heißt es aber
etwas ganz Anderes”.
Und gefragt: was heißt es dann?”, wäre man
wieder in der
gleichen alten
Verlegen- heit.
Aber man könnte sagen nun dient es mir meiner Seele als
Wetterhaube Halstuch nun als
¿Schlaf¿mütze (nun setze ich es so auf & nun
so.)
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Auch wenn wir verstehen, daß der Ausdruck „das ist rot”
zwei ganz ver- schiedene Bedeutungen
Verwendungen
Funktionen haben kann als hin- weisende Definition
einer- seits ˇ(die Farbe dieses Flecks nenne ich
„rot”) & als Aussage daß dieser Fleck rot
ist, so bleibt doch die
68 formale
Verwandtschaft der [B|b]eiden Zeichen ˇmerkwürdig die eben
ihre häufige Verwechslung verursacht).
merke
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Ich kann nicht auf die Bedeutung eines Worts zeigen.
(Höchstens auf den Träger eines Namens)
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Das was in der hinwei- senden Definition eines Worts auf der
linken Seite des Gleichheitszeichens steht (wenn auf der rechten
das Wort steht), ist nicht die
[b|B]edeutung des
Worts (das heißt nichts).
sondern
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„Dieses Buch hat die Farbe, die ‘rot’
heißt.”
„Die Farbe ˇdie dieses Buchs ˇhat heißt
‘rot’”
So klingen die beiden Sätze am ähnlichsten aber wir könnten offenbar auch
einem dieser Sätze die Funktion Bedeutung des andern nehmen
lassen.
Aber im einem Fall bestimmen wir setzen wir den Gebrauch eines
Wortes fest verkünden also eine
gramm. Regel, im andern Fall
haben
69 machen wir eine
Behaup- tung die durch die Erfah- rung bestätigt oder widerlegt werden
kann.
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In einem Fall machen wir den Zug eines bestehen- den Spiels im anderen
setzen wir eine Spielregel fest.
Man könnte auch das Ziehen mit einer Spiel- figur auf diese beiden
Arten auffassen: als Paradigma für künftige Spiele & als Zug
in einer Partie (des Spiels).
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Es hat aber natürlich
etwas zu bedeuten daß
wir den Zug ˇdieselbe Handlung auf beiden Arten
meinen können.
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In dem einen Sinn des Satzes könnte ich sehr wohl auf ein grünes Täfelchen
zeigen & sagen „das ist rot” womit ich meine daß
das grüne Täfelchen (oder ˇauch die Geste des Hinweisens auf
dasselbe) als Zeichen für das Wort rot eingesetzt
gebraucht (eingesetzt) werden darf.
Wir werden dann vielleicht
70 lieber sagen „das heißt
‘rot’”.
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Nun wird man einwenden: „Aber so eine Erklärung
könnte doch nicht als Erklärung der Bedeutung des Worts „rot” gebraucht
werden.”
Darauf kann ich nur antworten: ‘das weiß ich nicht
ich man müßte es versuchen & sehen ob
nach dieser Zeichenerklärung der Andere verständnisvoll
reagiert’.
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Wie ist es aber wenn ich für mich selbst eine
Bezeichnungsweise fest- lege:
<wenn ich etwa für den eigenen Gebrauch gewissen Farben Namen geben
will.>
Ich würde das dann etwa mittels einer Tabelle tun (es
kommt immer
auf das hinaus)
Und nun werde ich doch nicht den falschen Namen zur falschen Farbe
schreiben (zu der Farbe der ich ihn nicht geben will).
Aber warum nicht.
Warum soll nicht ‘rot’ gegenüber dem grünen Täfelchen
stehen & ‘grün’ gegenüber dem roten
etc.?
Ja, aber dann müssen wir doch jedenfalls wenigstens
wissen daß ‘rot’ nicht das die
gegenüberliegende
71 Täfelchen Farbe
meint.
Aber was heißt es „das wissen” außer daß wir uns etwa
außer der geschriebenen Tabelle noch eine andere V
vorstellen in der die Ordnung eine andere ist.
Ja aber dieses Täfelchen ist doch rot & nicht
dieses.
Gewiß & das ändert sich ja auch nicht, wie immer ich die
Täfelchen & Wörter setze & es wäre natürlich falsch
auf das grüne Täfel- chen zu zeigen & zu sagen dieses
Täfelchen ist rot aber das ist auch keine Definition sondern eine
Aussage.
Gut dann nimmt aber
doch unter allen
mögli- chen Anordnungen die gewöhnliche (in der das erste Täfelchen
dem Wort rot gegenübersteht etc.) einen ganz beson- deren
Platz ein; gewiß; es ist der Fall in dem die
Zeichenerklärung & die Farbangabe den gleichen Wortlaut
haben.
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Was immer bei der Er- klärung des Zeichens „in mir”
vorgegangen ist spielt ja gar keine Rolle.
Denken wir also bloß an die [a|A]nwendung.
Mir ist
72 gar
[d|D]ie Definition hieß dies (ein grünes Täfelchen)
bedeutet ‘rot’.
Nun wird mir gesagt wähle aus diesen ¿Steinen¿ dies aus (wobei
auf das aus (wobei auf das grüne Täfelchen gezeigt wird)
Warum soll ich dann nicht richtig das rote wählen.
Ja aber mußte ich es mir dann nicht vorstellen & es nach dieser
Vorstellung wählen?
Aber wonach habe ich mir's denn dann vorgestellt?
Doch wohl auf den Befehl.
Und dieser Befehl be-
stand im Zeigen auf ein grünes
Täfelchen.
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Was ich hier tue ist weiter nichts als streng
den Satz die Aussage, das ist rot, von
der Definition zu trennen
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Diese Trennung hat bereitet
dieselbe Schwierigkeit die immer zur Folge h[ä|a]tte daß man der
Definition eine andere Funktion vindizieren wollte als die ein Zeichen für
ein anderes zu setzen.
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Man könnte sich denken daß das Zeigen auf ein grünes Täfelchen wenn man
will daß der Andre ein rotes holt ursprünglich als eine Art
Geheim- sprache festgelegtgesetzt worden sei sich aber dann bei
mir eingebür- gert habe.
Ich habe dann etwa zuerst in der ersten Zeit nach dieser
Abmachung mir auf das Zeichen hin zuerst ein rotes Bild
vorgestellt (ein rotes Bild wäre mir vor die Seele getreten
ˇwas dasselbe heißt)
später aber wäre das so wenig erfolgt wie etwa
beim Hören des Wortes ‘rot’ und ich würde jetzt den Befehl
un- mittelbar nach dem grünen Täfelchen aus- führen.
Wenn das aber geschieht, ändert es dann etwas an der Verwendung
des grünen Täfelchens daß ich mir einmal daneben etwas rotes vorgestellt
habe?
Das alles ist nur Geschichte.
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Vergiß nicht, die Ab- machung ist vergangen.
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Mußte diese Abma- chung aber nicht in letzter Linie darin bestehen,
daß ich zuerst auf das grüne Täfelchen dann auf etwas rotes zeigend sage
„das be- deutet nun
das”?
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Aber wenn dies eine Definition ist so setzt sie wieder nur ein Zeichen für
ein anderes & die Anwendung des grünen Täfelchens ist nun
ebensowenig selbstverständlich
wie wenn ich bloß das Wort
‘rot’ & d[e|a]s grüne Täfelchen
einan- der in der Definition gegenüberstelle.
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Es besteht ja die einfache Tatsache daß wir das Wort
‘rot’ anwenden wie wir es anwenden & uns dabei
nicht immer etwas einen roten Gegenstand vorstellen & selbst
wenn das geschähe so wäre damit
75 der Be die
Ausfüh- rung des Befehls „stelle Dir etwas rotes vor”
nicht erklärt.
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Ist es dann aber nicht wahr daß wir um ein Wort zu erklären
nicht einfach eine Definition in diesem Sinne sondern eine Erläuterung
be- dürfen also eine Aus- sage in der das Wort
‘rot’ ˇz.B. vorkommt
& deren Sinn wir dann erraten?
Das mag
wohl sein.
Wenn es so ist so ist das eine Erfahrungssache.
Aber ein Satz der das Wort rot enthielte [(|—] damit
etwas aussagt — ist ja zugegebenermaßen keine Worterklärung
in unserem Sinne.
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You are looking for the wrong thing & are therefore blind for the
philosophicaly im- portant things which lie under your
eyes.
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„Aber wenn ich auf einen roten Gegenstand zeigend sage diese
Farbe nennt man rot gebe ich doch gewiß nicht nur ein Zeichen statt eines
anderen!”
Und was wäre der Nutzen dieser Ersetzung?!”
—
Ich gebe ihm ein Zeichen dessen Gebrauch er kennt für eines dessen
Gebrauch er noch nicht kannte & lehre ihn damit den Gebrauch des
letzteren.
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„Die Farbe dieses Gegenstands nennt man
‘rot’”.
(Das muß natürlich von glei- cher Art sein wie „diesen
Mann nennt man ‘George
Moore’”)
„Welche Farbe nennt man
‘Sepia’”.
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Wenn ich sage „diese Farbe nenne ich
‘Sepia’” so habe ich in diesem Satz das Wort
Sepia noch nicht gebraucht, (auch nicht — wie jemand glau- ben
könnte — (um) zu sagen daß die Farbe des
bedeuteten Ortes [S|s]epia ist.)
Gebrauche ich nun in Zukunft das Wort so könnte ich immer statt seiner die
erklärende Geste ge-
77 brauchen durch die ich es damals erklärt
habe.
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Wäre diese Geste nun auf jeden Fall unmittel- barer ˇoder
leichter zu verstehen als das Wort?
So daß man sich nun in der Bedeutung des gebrauchten Zeichens nicht irren
könnte (kein Zweifel über die Deutung möglich wäre) während das Wort
erst einer Erklärung bedürfte?
So daß zwar „bring mir eine gelbe Blume” auf eine
Erklärung des Wortes „gelb” zurück
greifen müßte; aber der Befehl „bring
mir eine solche Blume” (wobei man auf ein gelbes Täfelchen
deutet) eine weitere Erklärung nicht zulasse.
Denken wir (hierc)
(nun) an die Befehle „bring mir 2
Äpfel” & „bring mir II Äpfel” denn
ganz so ver- hält sich das Wort ‘rot’ zum roten
Täfelchen.
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Aber kann ich nicht einwenden: Dem roten
78 Täfelchen kann ich nachmalen & dem
Zeichen II nachzählen aber nicht dem Wort ‘rot’
nachmalen & dem Zeichen ‘2’ nachzählen?
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Aber erstens kann ich dem roten Täfelchen & dem Zeichen II
auch (unendlich viele) verschie- dene
Arten nachmalen & nachzählen.
Ferner kann ich wenn mir, etwa, nur zwischen vier Farben rot blau
grün gelb die Wahl ist diesen Wörtern auch nachmalen wie
ich ihnen auch nach- lesen kann &
de[m|r] Ziffer ‘2’ kann ich nachzählen denn es
wird heißen müssen
2=1+1
[d|D]ie Erklärungen:
 k155018 rot
 k155019 blau
 k155020 gelb
 k155021 grün
sind
notwendig nötig sofern sie einen Zweifel
be- heben.
Und dann steht diese Tabelle für sich selbst.
Denn verschiedener Deutungen
79 ist auch sie fähig.
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„Aber es hat doch gewiß etwas zu bedeu- ten daß ich hier bei
der Erklärung eines Namens gerade auf dessen Träger
zeige”.
Zeigen ist doch wohl etwas was geo- metrisch bestimmt ist also der
Pfe<i>l P zeigt auf
 k155022
A &
nicht auf B.
Aber ich könnte sehr wohl auf
A zeigen & sagen dieser Punkt
heißt „B” & den Anderen könnte man doch
richtig ver- stehen und wenn ich
etwa sagte, wische B weg B
wegwischen & nicht A —
Freilich, aber dann mußte er eben meine Worte anders verstehen
als sie normaler Weise verstanden werden.
Aber was ist das Verstehen für ein sym- bolischer Vorgang?
Mußte er sich also bei meinen Worten unbedingt den Pfeil auf
A hinzeigend vorstellen?
Oder doch auf A hinblinzeln?
Aber wenn er das auch während der Erklärung getan hat: was hilft es
ihm
80 wenn er nun das
Zeichen B gebrauchen soll.
Aber eines ist doch klar: Wenn ich Dir Herrn N
vorstellen will (damit Du den Name „N” künftig
verstehst) so kann ich zwar auf Herrn M zeigen (wenn etwa früher
eine Abmachung betreffs des Zeigens besteht) aber Herr N muß doch
jedenfalls anwesend sein.
Aber die Abma- chung ist ja jetzt nur Geschichte meines Verständ- nisses
also gleichgültig & zweitens braucht
Herr N nicht gegenwär- tig sein
& die Vorstell- ung könnte doch so verstanden werden als wäre er
hier.
Aber da brauchst Du ja gerade das Wort „so verstanden
werden”! das heißt also Du gibst zu daß bei dieser der
Vorstellung des Ab- wesenden etwas anderes (ein anderer
Komplementär Vorgang in mir)
vorgehen muß als bei der Vorstellung des Anwesenden
81 ja ein anderer
Komple- mentär[f|v]organg ( ˇetwa ein
Phantasiepfeil der dann doch auf N zeigt) wenn wir nicht mit der
Hand auf N zeigen
& ein anderer wenn wir als wenn
wir … auf N zeigen.
Nein das gebe ich nicht zu: Dieses Verstehen muß sich nicht in
so einem Vor- gang äußern sondern in der künftigen
An- wendung des Wortes N.
Wenn ich ihn also frage, hast Du mich verstanden so kann
sich das in seinen weiteren Erklärungen
& Handlungen äußern.
ˇEbenso [W|w]ie ich das Wort rot in einem Satz verstehen kann
ohne etwas rotes ˇdabei zu halluzinieren.
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Nun gebe ich aber natür- lich zu daß ich, außer nach vorhergehender
Abmachung einer Chiffre ein Mißverständ- nis hervorrufen würde wenn ich
auf den Punkt [P|A] sagen würde sagte
dieser Punkt heißt ‘B’.
Wie
82 ich ja auch wenn ich jemandem den Weg weisen will in E mit dem Finger in
der Richtung weise in der er gehen soll, nicht in der
entgegengesetzten.
Aber es ist klar daß auch das andere Vorgehen richtig verstanden werden
könnte & zwar ohne daß dieses Verständnis das gegebene Zeichen durch
ein weiteres ergänzte.
Es liegt in der menschlichen Natur das Zeigen mit dem Finger so zu
verstehen.
Und so ist unsere G die menschliche
Gebärden
sprache nicht die
ˇprimäre Sprache sondern nur die uns nicht die
primäre Sprache in einem logischen Sinn sondern bloß primär in einem
psychologischen Sinn.
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Der Unterschied den man festhalten will ist der zwischen einem Bild
& einem (‘willkürlichen’) Zeichen.
Und ich will also sagen daß, wenn das Zeichen ein Zeichen ist, es als Bild
83
5/6 =~
5/6!! Undwort
fingierte!
funktionieren muß.
Und daß das Bild (wie es gewöhnlich verstanden
wird) auch in einem Sinn will- kürlich sein
muß.
Das alte Argument: Ich kann nach einem Bild den Befehl
ausführen & nach Worten & nach Worten das Bild
herstellen.
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Der Unterschied ist nur, daß die Worte in einer Hinsicht
discon- tinuierlich sind das Bild
continuierlich sein kann.
Aber Ziffern sind ja auch Worte & wir haben das
Dezi- malsystem etc.
Und kontinuierliche Farben- übergängen kann ich ohnehin nur vormalen &
nicht mit Worten vor- machen oder folgen.
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Was an den Worten will- kürliches ist, ist ja
84 auch nicht, was an ihnen verwendet wird was
ihre Funktion ausmacht.
Ihr Platz (ihre Stellung) Worte f sind
w ist ihre Bedeutung.
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