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Es wäre also möglich zu sagen „jetzt sehe
ich das nicht mehr als Rose sondern nur noch als
Pflanze”!
Oder: „Jetzt sehe ich es
nur als Rose nicht mehr als diese
Rose”.
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Ich sehe den Fleck k155001 nur noch im Quadrat aber nicht mehr in einer bestimmten
Lage”
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Der seelische Vorgang des Verstehens interessiert uns eben gar nicht:
(Sowenig, wie der einer Intuition.)
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„Es ist doch gar kein
Zweifel, daß der welcher die Beispiele als
beliebige Fälle zur Veranschaulichung
des Begriffs versteht etwas anderes
versteht, als der, welcher sie
als bestimmt begrenzte Aufzählung
auffaßt”.
Sehr richtig, aber was versteht der erste also was der zweite
nicht versteht?
Nun er sieht eben nur Beispiele in den vorgezeigten Dingen
die nur gewisse Züge aufzeigen sollen aber er meint
nicht daß ich ihn im übrigen diese Dinge um ihrer selbst
willen zeige. —
Ja aber ist es denn so daß er nun tatsächlich nur diese Züge an dem Ding
sieht?
Etwa am Blatt nur das was allen Blättern gemeinsam ist?
Das wäre so als sähe er alles übrige „in
blanco”.
Also gleichsam ein unausgefülltes
Formular in dem die wesentlichen Züge
vorgedruckt sind.
(Aber die Funktion „ f(…)” ist ja so
ein Formular.)
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Aber was ist denn das für ein Prozeß, wenn mir einer
mehrere verschiedene Dinge als
Beispiele eines Begriffs zeigt um mich darauf zu führen das
Gemeinsame in ihnen zu sehen; & wenn ich es zu sehen trachte|
suche & nun wirklich sehe?
Er kann mich auch auf das Gemeinsame aufmerksam
machen, —
Bringt er aber dadurch hervor daß ich den Gegenstand anders
sehe?
Vielleicht auch denn ich kann jedenfalls besonders auf einen seiner Teile
schauen während ich sonst auch alle andern gleichmäßig deutlich
gesehen hätte.
Aber dieses
Sehen ist nicht das
Verstehen des Begriffs.
Denn wir sehen nicht etwas mit einer leeren
Argumentstelle.
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„Such aus diesen Federstielen die so geformten
heraus”. ---
„Ich wußte in dem Fall nicht ob Du diesen auch noch
wünschst| dazu
rechnest.”
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Man könnte auch fragen: Sieht der, welcher das Zeichen
„|||…” als
Zeichen des Zahlbegriffs (im Gegensatz zu
„|||” welches 3
bezeichnen soll”) auffaßt jene erste
Gruppe von
Strichen anders als die zweite?
Aber auch wenn er sie anders, gleichsam vielleicht verschwommen sieht,
sieht er da etwa das wesentliche des Zahlbegriffs.
Hieße das nicht daß er dann „|||…”
& „||||…” tatsächlich nicht
von einander müßte unterscheiden können (wenn ich ihm
(nämlich) etwa den Trank eingegeben hätte der ihn den
Begriff sehen macht)?
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Denn wenn ich sage: Er versucht dadurch daß er uns mehrere
Spezimina zeigt, daß
wir das Gemeinsame in ihnen sehen & von dem übrigen absehen so heißt
das eigentlich, daß das übrige in den Hintergrund tritt also
gleichsam blasser wird (& warum soll es dann nicht ganz
verschwinden können) & „das Gemeinsame”,
etwa die Eiförmigkeit, allein im Vordergrund
bleibt.
Aber so ist es nicht.
Übrigens wären die mehreren Beispiele nur ein technisches
Hilfsmittel
& wenn ich einmal das
Gewünschte| Wesentliche gesehen hätte
so könnte ich es auch in einem Beispiel sehen.
(Wie ja auch „(∃x)·fx”
nur ein Beispiel enthält.)
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Es sind also die Regeln die von dem Beispiel gelten, die es zum
Beispiel machen.
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|| „Denk an eine Karte” ||
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Nun genügt aber doch heute jedenfalls das bloße Begriffswort ohne
eine Illustration um
mir etwas| sich mit mir
verständlich zu machen.
(Und die Geschichte des Verständnisses interessiert uns ja
nicht).
Z.B. Wenn mir einer sagt forme ein Osterei; & ich will doch nicht
sagen daß ich etwa dabei den Begriff des Ostereis vor meinem inneren Aug sehe
wenn ich diesen Befehl (& das Wort „Osterei”)
verstehe.
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Wenn wir eine Anwendung des Begriffs, Pflanze (in einem
besondern Fall) machen so schwebt uns gewiß nicht
zuerst| vorerst ein allgemeines Bild vor oder bei
dem Hören des Wortes Pflanze das Bild des
bestimmten Gegenstandes den ich darin als eine Pflanze
bezeichne.
Sondern ich mache die Anwendung sozusagen ganz spontan.
Dennoch gibt es eine Anwendung von der ich sagen würde: nein das
habe ich unter „Pflanze” nicht gemeint oder anderseits
„ja das habe ich auch gemeint”.
Aber heißt das daß mir diese Bilder
vorgeschwebt haben & ich sie in meinem Geist
ausdrücklich abgewiesen &
zugelassen habe? —
Und doch hat es diesen Anschein wenn ich sage: „ja
das & das & das, das habe ich alles gemeint, aber
das nicht”.
Man könnte aber fragen: ja, hast Du denn alle diese Fälle
vorausgesehen? & die Antwort würde dann lauten
„ja” oder „nein, aber ich dachte mir es solle
etwas zwischen … & … sein” oder
dergleichen.
Meistens aber habe ich in diesen Moment gar keine Grenzen
gezogen & diese ergeben
sich nur auf einem
Umweg durch eine Überlegung.
Ich sage z.B. „ bring mir noch eine
ungefähr so große Blume zum
Strauß„ & es kommt eine & ich
sage: Ja so eine habe ich gemeint.
So erinnere ich mich wohl an ein Bild was mir vorschwebte aber aus diesem
allen geht nicht hervor daß auch die gebrachte Nelke, noch zulässig
ist.
Sondern hier wende ich eben jenes Bild
an.
Und diese Anwendung
war eben nicht
antizipiert worden.
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Auf keinen Umweg kann, was über eine Aufzählung von
Einzelfällen gesagt ist|wird die Erklärung der Allgemeinheit
ergeben| sein k155002
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Ist es also so, daß der Befehl „bringe mir eine
Blume” nie durch den Befehl ersetzt werden kann
von der Form „bringe mir eine
A oder B oder C”, sondern immer lauten muß „bringe
mir eine A oder B oder C oder eine andere
Blume”?
Aber warum tut der allgemeine Satz so unbestimmt, wenn ich ja doch jeden
Fall der wirklich eintrifft auch hätte vorhersehen
können?
Aber eine Aufzählung ist ja wohl die größte die ich geben kann
— in irgend einem Sinne vollständig (Etwa die
Aufzählung aller Fälle die mir im Leben vorgekommen sind) —
& auch nach ihr wird
das
„oder eine andere” seinen Sinn behalten.
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Aber auch das scheint mir noch nicht den wichtigsten Punkt
dieser Sache zu treffen.
Weil es wieder nicht eigentlich auf die Unendlichkeit der
Möglichkeiten ankommt sondern auf eine Art von
Unbestimmtheit.
Ja, gefragt wieviele Möglichkeiten es denn für
einen Kreis gäbe im Gesichtsfeld innerhalb dem|
diesem Viereck zu liegen könnte ich
weder eine endliche Anzahl nennen, noch sagen es gäbe
unendlich viele (wie etwa im
Euklidischen Raum).
Sondern wir kommen hier zwar nie zu einem Ende aber nicht in dem
Sinn wie in der Zahlenreihe.
Sondern kein Ende wozu wir kommen ist wesentlich das Ende.
Das heißt ich könnte immer sagen: ich
seh' nicht ein warum das alle Möglichkeiten
sein sollen.
Und das heißt doch wohl, daß es eben sinnlos
ist von „allen Möglichkeiten”
zu sprechen.
Der Begriff „Pflanze” &
„Osterei” wird also von der Aufzählung gar nicht
angetastet.
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Würde fa darum im
f(∃) untergehen weil
dieses schon eine Disjunktion wäre, so würde eine Disjunktion der Art
f(∃) ⌵ f(a) ⌵ f(b)
⌵ f(c) = f(a) ⌵ f(b) ⌵
f(c) sein.
In Wirklichkeit liegt es aber in der Natur des
f(∃) daß das nicht
eintritt.
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Wenn wir auch sagen wir hätten die besondere Befolgung
f(a) immer voraussehen können,
so haben wir sie doch in Wirklichkeit nicht vorausgesehen.
Aber selbst wenn ich sie vorhersehe & ausdrücklich erlaube
so verliert sie sich neben dem allgemeinen Satz &
zwar, weil ich eben aus dem allgemeinen Satz ersehe daß auch
dieser besondere
Fall erlaubt
ist & es nicht einfach aus der disjunktiv festgesetzten Erlaubnis
dieses Falles ersehe.
Denn steht der allgemeine Satz da so nützt mir das
Hinzusetzen des besonderen Falles nichts mehr.
Denn nur im allgemeinen Satz ist ja die Rechtfertigung dieses Zusatzes
weil ich nur aus den allgemeinen Satz ersehen habe daß dieser Fall
erlaubt ist.
Und diese Erlaubnis| Rechtfertigung so verstehen, daß der
allgemeine Satz eine Disjunktion ist
könnten wir nur, wenn wir ihn als eine bedingte Disjunktion
definieren würden; denn nur dann ist er eine.
Was hindert uns ihn so zu definieren?
Nur, daß er keine Disjunktion
ausdrückt sondern er wesentlich von einer Disjunktion verschieden
ist.
Nicht so daß die Disjunktion immer noch etwas übrig läßt, sondern
daß sie das Wesentliche des
allgemeinen Satzes gar nicht berührt
ja, wenn man sie diesem beifügt ihre Rechtfertigung erst von ihm
nimmt.
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Unendliche Möglichkeiten.
Was heißt: die Zahlenreihe ist
unendlich?
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Das muß doch eine Bestimmung sein nicht die Konstatierung
einer Tatsache.
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Darin hatte ich freilich recht, daß die unendliche Möglichkeit
(z.B. unendliche Teilbarkeit) einer ganz
andren grammatischen Kategorie angehört als die endliche
(Möglichkeit in 3 Teile zu teilen).
Aber damit ist noch nicht die Grammatik des Wortes
„unendlich” bestimmt.
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Wenn ich z.B. sage
Kardinalzahlen
nenne
ich alles was aus 1 durch fortgesetztes Addieren von 1 entsteht so
vertritt das Wort „fortgesetzt” nicht eine nebelhafte
Fortsetzung von 1, 1+1,
1+1+1, vielmehr ist auch das Zeichen „
1, 1+1, 1+1+1,…”
ganz exakt zu nehmen als verschieden von ”
1, 1+1,
1+1+1” anderen bestimmten Regeln
unterworfen
und
nicht ein Vertreter| Ersatz einer Reihe „die ich
nicht hinschreiben kann”.
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Das heißt mit dem Zeichen „
1, 1+1, 1+1+1…”
wird auch gerechnet wie mit den Zahlzeichen nur anders.
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Was bildet man sich denn aber ein?
Welchen Fehler macht man denn?
Wofür hält man denn das Zeichen „
1, 1+1,
1+1+1…”?
D.h.: wo kommt denn das wirklich vor
was man in diesem Zeichen zu sehen meint?
Etwa wenn ich sage „er zählte
1, 2, 3, 4, 5, 6,
und so weiter bis Tausend”? wo es
auch möglich wäre wirklich alle Zahlen
hinzuschreiben.
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Als was sieht man denn ‘
1, 1+1, 1+1+1…’
an?
Als eine ungenaue
Ausdrucksweise.
Die Punkte sind so wie weitere Zahlzeichen die aber verschwommen
sind.
So
als hörte man auf Zahlzeichen hinzuschreiben,
weil man ja doch nicht alle hinschreiben könne aber als seien sie
wohl ‘quasi’ in einer Kiste vorhanden.
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Etwa auch wie wenn ich von einer Melodie nur die erste Töne
deutlich pfeife & den Rest nur
noch andeute & im Nichts auslaufen lasse
(oder wenn man beim Schreiben von einem Wort nur wenige Buchstaben
deutlich schreibt & mit
einem
unartikulierten Strich endet) wo dann dem undeutlich ein deutlich
entspräche.
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Es frägt sich auch wo denn der Zahlbegriff (oder Begriff der
Kardinalzahl) unbedingt gebraucht wird.
Zahl im Gegensatz wozu? [1, ξ, ξ + 1] wohl im
Gegensatz zu [5, ξ, √ξ]
u.s.w. —
Denn wenn ich so ein Zeichen (wie [1, ξ, ξ + 1]) wirklich
einführe (& nicht nur als Luxus
mitschleppe,)
so muß ich auch etwas mit ihm tun d.h. es in
einem Kalkül verwenden & dann verliert es seine Alleinherrlichkeit
& kommt in ein System ihm koordinierter Zeichen.)
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Man wird sagen: aber
Kardinalzahl steht doch im Gegensatz zu
Rationalzahl, reelle Zahl etc.
Aber dieser Unterschied ist ein Unterschied der Regeln (der von ihnen
geltenden Spielregeln) — nicht
einer der Stellung
auf dem Schachbrett — nicht ein Unterschied für den man im selben
Kalkül verschiedene koordinierte Worte braucht.
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Wir sagen nicht daß, ein Satz wenn er für
x=1 bewiesen ist, &
gezeigt ist daß er für x=c+1 gilt wenn für
x=c
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Wir sagen nicht, daß der Satz
fx
wenn f1 gilt & aus
fc
fc+1 folgt also für
alle
Kardinalzahlen wahr ist sondern
… „der Satz gilt für alle Kardinalzahlen”
heißt „er gilt für 1 + f(c+1) folgt aus
f(c).”
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Wie aber weiß ich
28+(45+17)= …(28+45)+17
ohne es bewiesen zu haben?
Wie kann mir ein allgemeiner Beweis einen besonderen Beweis
schenken.
Denn ich könnte doch den besondern Beweis führen & wie
kollidieren| treffen sich
dann die beiden Beweise &
wie, wenn sie nicht übereinstimmen .
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Und hier ist ja der Zusammenhang mit der Allgemeinheit in
endlichen Bereichen ganz klar, denn eben das wäre in einem
endlichen Bereich allerdings der Beweis dafür daß
fx
für alle Werte von x gilt & eben das ist der Grund
warum wir auch im arithmetischen Fall
sagen fx gelte für alle Zahlen.
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Und wenn man nun fragt: ja kann denn etwas
anders bei dem besondern Beweis herauskommen als
28+(45+17)=(28+45)+17,
so müßte ich antworten freilich kann etwas anderes herauskommen
(wenn dieses Herauskommen eine unabhängige Tatsache ist) aber
wenn etwas andres herauskommt so werde ich sagen ich habe mich
verrechnet.
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Aber ich würde doch sagen: Der|
der allgemeinen Beweis zeigt schon, daß nichts anders
herauskommen kann.
 k155003
Aber so verhält es sich doch auch mit einem allgemeinen
geometrischen Beweis; etwa daß der Winkel im Halbkreis ein rechter ist.
 k155004
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Ich nehme den Satz dann auch für einen andern Fall als bewiesen an; könnte
ihn aber auch für diesen
Fall ausdrücklich
beweisen.
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Zuerst ist es nötig klar zu sehen daß wir keine Tatsache beweisen.
Denn weil es sich in dem einen Fall so verhält, wie kann ich wissen daß es
sich in dem anderen so verhält| verhalten muß?
Und ein sich verhalten müssen gibt es nicht.
Ist es nicht so so kann man auch nichts machen.
Nur was von uns abhängt können wir im voraus
bestimmen.
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Der Beweis kann also nichts prophezeien.
Ist der Beweis für A ausgeführt auch der Beweis für B, so daß
es ganz gleichgültig ist in welchem Dreieck er gezeichnet ist.
Und wenn er also in beiden Dreiecken gezeichnet wäre nur
derselbe Beweis wiederholt wäre?
Das also das Zeichen des Beweises — der Beweis als Zeichen|
Symbol — ebensogut aus der Konstruktion in A &
dem Dreieck B bestehen könnte wie aus diesem Dreieck & in
einer Konstruktion
in ihm.
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k155005
Der Beweis | Das Zeichen des Beweises daß
(3 +
4)2 = 3² + 2.3.4 +
4² bestünde dann in meiner Sprachen in
k155006 &
könnte auch in k155007
bestehen.
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Das heißt es darf mir
der Beweis an
45,17 & 28 durchgeführt keine größere Sicherheit geben als der
„allgemeine”.
Oder aber die beiden müssen gänzlich unabhängig
sein.
Aber dann nicht unabhängige Beweise desselben, denn
das ist Unsinn (Sie hängen ja durch dasselbe Ende zusammen)
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Wie macht mich der allgemeine
Induktionsbeweis
sicher| gewiß daß der besondere
das ergeben wird?
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(Verachte nur nicht die simplen Kalküle wie sie jedes Kind &
jeder Krämer benutzt.)
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 k155008
Dies muß auch ein vollkommen strenger Beweis des
assoziativen
Gesetzes sein.
Und hier kann man die beiden Fälle deutlich
unterscheiden von denen wir im früheren geometrischen
Beweis sprachen.
Denn die Figur kann als allgemeiner Beweis gelten & auch nur als
Beweis von
5+(4+6)=(5+4)+6
und ich kann den Beweis von
3+(7+2)=(3+7)+2
so hinschreiben
 k155009
Ich habe den Beweis nur unten ausgeführt (die
Konstruktion gezeichnet).
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Ein Kalkül ist nicht strenger als ein anderer!
Man muß nur die
Grenzen eines
jedes kennen
Nur insofern kann man einen Kalkül weniger streng nennen
als einen andern, als seine Regeln nicht klar|
ausdrücklich formuliert sind.
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Man sieht den Induktionsbeweis als einen
gleichsam indirekten Beweis der
Allgemeingültigkeit an.
(Aber in der Logik ist nichts hinter dem was wir
sehen.)
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Mit sweeping statements ist in der Philosophie nichts
gemacht sondern es muß alles genau dargestellt werden| dargestellt
werden wie es ist.
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Simplicissimus:
Rätsel der Technik
(Bild: Zwei Professoren vor
einer im Bau befindlichen Brücke) (Stimme von oben:)
„Laß abi --- hoah --- laß abi
sag'i --- nacha drah'n mer'n anders
um!” ---
--- „Es ist doch unfaßlich, Herr
Kollega, daß eine so komplizierte, &
exakte Arbeit in dieser Sprache zustande kommen
kann!”
Hat der Gesichtsraum einen Mittelpunkt? —
Es hat Sinn in
einem Bild ein
Kreuzchen
 k155010
anzubringen & zu
sagen schau auf das Kreuz.
Du wirst zwar dann noch immer das andre| übrige sehen
aber| Du wirst dann auch das übrige sehen aber das Kreuz ab
dann „im Mittelpunkt”
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Alle Überlegungen können viel hausbackener|
gröber angestellt werden als ich sie
früher| in früherer Zeit angestellt habe.
Und darum brauchen in der Philosophie auch
keine neuen Wörter angewendet werden sondern die
alten| gewöhnlichen reichen aus.
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„Ist das ein Beweis dieses Satzes?”
Wird er als Beweis gebraucht?
Wenn ja, warum soll ich ihn nicht einen Beweis nennen?
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(Jede Multiplikation
16x25
ist ein Beweis.
Sie entscheidet, daß
16x25 …
ist & nichts andres & wird wirklich als Beweis
dafür gebraucht.)
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Wenn man die irrationalen Zahlen einführt, tut|
macht man immer so als hätte man nun etwas Neues entdeckt während
es sich nicht um eine neue Entdeckung sondern um
eine neue Konstruktion handelt (die man dann auch
„Zahl” nennen kann oder nicht)
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Angenommen wir
nennten den Satz,
daß 7 durch keine der ihr vorhergehenden Zahlen außer 1 teilbar ist
das Gesetz der heiligen Zahl, & würden es aussprechen:
„7 ist die heilige Zahl”.
Dann hätte wir hier einen ähnlichen Fall wie den des „Hauptsatzes
der Arithmetik” & anderer die eigentlich eine
individuelle Rechnung benennen die wir den Beweis
jenes Satzes nennen.
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Nur für einen
solchen
„Satz der Mathematik” gibt es verschiedene
unabhängige Beweise.
Die von einander unabhängigen Rechnungen enthalten nämlich
willkürlich den gleichen Namen.
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Ich brauche nicht zu behaupten man müsse die
n Wurzeln der Gleichung n-ten Grades konstruieren können sondern
ich sage nur daß der Satz „diese Gleichung hat n
Wurzeln”
etwas
anderes heißt wenn ich ihn durch Abzählen der konstruierten
Wurzeln & wenn ich ihn anderswie bewiesen habe.
Finde ich aber eine Formel für die Wurzeln einer Gleichung so habe ich
einen neuen Kalkül konstruiert & keine Lücke eines alten
ausgefüllt.
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Es ist daher Unsinn zu sagen der Satz … ist erst bewiesen wenn man
eine solche
Konstruktion aufzeigt.
Denn dann haben wir eben etwas Neues konstruiert
& was wir jetzt unter dem Hauptsatz
verstehen ist eben der gegenwärtige
‘Beweis’.
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Zu fürchten es könne also der Arithmetik
diese Stütze entrissen werden ist Blödsinn
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Die Frage ist wie geht denn jetzt
der
Kalkül weiter nachdem die Grundgesetze durch Induktion bewiesen
sind?
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Am Schluß mache ich immer nur auf etwas aufmerksam (und stelle solche
Observations zusammen.)
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„Definitionen führen nur praktische
Abkürzungen ein, aber wir könnten auch ohne sie
auskommen”
Aber wie ist es hier mit
der rekursiven
Definition?
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Anwendung der Regel a+(b+1)=(a+b)+1
kann man zweierlei nennen.
4+(2+1)=(4+2)+1
ist in dem einen Sinn eine Anwendung, in dem andern
erst:
4+(2+1)=((4+1)+1)+1=(4+2)+1
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Das Resultat der Rechnung … ist
5+(4
+ 3)=(5+4)+3 außerdem hat sie aber
auch in einem
andere Sinne ein
Ergebnis.
Kann man dieses nun ebenso in der| durch die Gleichung
a+(b+c)=(a+b)+c
ausdrücken wie das erste durch
5+(4+3)=(5+4)+3?
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Was ein geometrischer Satz bedeutet, welche| was für eine
Art der Allgemeinheit er hat, das muß sich alles zeigen, wenn wir
sehen wie er angewendet wird.
Denn wenn einer auch etwas
Unfaßbares
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Unerreichbares mit ihm meinte| meinen
könnte, so hilft ihm das nicht da er ihn ja doch nur ganz offenbar
& jedem verständlich anwenden kann.
Wenn sich etwa jemand unter dem Schachkönig auch etwas
mystisches vorstellt so kümmert uns das nicht, weil er ja
doch mit ihm nur auf den
8x8
Feldern des Schachbretts ziehen kann.
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a+(b+c)=(a+b)+c
kann doch nun eine Abkürzung des Induktionsbeweis sein.
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Denn wir müßten ja im Notfall mit den Induktionsbeweisen als
Einheiten alles kalkulieren können.
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Was| Welche Operationen immer
die
Regel a+(b+c)=(a+b)+c
rechtfertigt kann auch der Induktions-
Beweis rechtfertigen.
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Man kann nicht eine Rechnung als den| zum Beweis
eines Satzes bestimmen [ernennen]
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(Ich möchte sagen): Muß man
diese Rechnungen| die
Induktions-Rechengleichungen den
Beweis des Satze a+(b+c)=(a+b)+c
nennen?
D.h. tut's keine andere Beziehung.
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Auch in| nach der herkömmlichen|
gewöhnlichen Auffassung| Meinung|
Anschauung gibt
der
Induktionsbeweis nicht vor a+(b+c)=(a+b)+c
zu beweisen sondern nur zu beweisen, daß dieser | sondern daß
dieser Satz für alle Zahlen gilt.
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Der Induktionsbeweis scheint
eine Einheit zu sein & nicht aus den einzelnen Übergängen
als seinen Einheiten zu bestehen.
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So ist z.B. das Resultat der Division
1:3 auf 2 Stellen
ausgerechnet
0∙33 aber
außerdem
sieht man in dieser Division die
Periodizität & die ist nicht in dem Sinne
ein| ihr Resultat wie der Quotient
0∙33.
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Wir könnten ja den Induktionsbeweis sehr wohl eine periodische
Rechnung nennen.
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Und ihr Resultat a+(b+c)=(a+b)+c
wäre dann mit
0'3 analog
dagegen die Enden der Schlußkette| Gleichungskette
mit
0'33.
Ich möchte sagen: Ich konnte doch nicht darauf ausgehen die
Periodizität in der Rechnung zu finden,
— außer wenn ich schon eine habe & eine Methode mit
ihrer Hilfe| mittels ihrer andere zu erzeugen.
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[Ein schönes Kleid das sich in Würmer &
Schlangen
verwandelt (gleichsam
koaguliert) wenn der welcher es trägt sich darin
selbstgefällig in dem Spiegel schönt].
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Man kann die Rechnung als Ornament betrachten.
Eine Figur in der Ebene kann an eine andere passen oder nicht
mit anderen in verschiedener Weise zusammengepaßt| an einander
gepaßt werden.
Wenn die Figur noch gefärbt
ist, so gibt es
dann noch ein passen in Bezug auf die Farbe| [der
Farbe nach].
(Die Farbe ist nur eine weitere Dimension)
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Die Rechnung als Ornament zu betrachten, das ist auch
Formalismus, aber einer guten Art.
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Wenn ich den Satz mit einem Maßstab verglichen habe, so habe
ich, streng genommen
, nur einen Satz
der mit Hilfe des Maßstabes eine Länge aussagt | die
Länge eine Gegenstande beschreibt als Beispiel für alle
Sätze herangezogen |[… als Beispiel für
Sätze
herangezogen.]| [als Beispiel eines Satzes
herangezogen.+]
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(Daß einer den Andern verachtet wenn schon unbewußt (Paul
Ernst) heißt, es kann dem
Verachtenden klargemacht
werden wenn man
ihn eine bestimmte Situation die in Wirklichkeit noch nie
eingetreten ist & wohl nie eintreten wird vor Augen stellt &
er zugeben muß daß er dann so & so handeln würde.)
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Daß man die Gleichung A dem Komplex B zuordnet,
 k155011
heißt
daß eine Gleichung von der Art A die Multiplizität
hat, die man in dem Komplex B sieht,
d.h. daß man so viel an dieser Gleichung unterscheiden
kann (oder soviele Unterschiede an ihr machen
kann) wie an dem Komplex.
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D.h. daß das Ornament des Komplexes
soviel Paßflächen hat wie das der Gleichung
 k155012
& die übrige
Mannigfaltigkeit des Komplexes wegfällt wie die des Fünfecks so daß
man es was sein Zusammenfassen mit anderen Figuren
betrifft nur durch seine Kontur ersetzen könnte
 k155013
& die
Gleichung zieht in diesem Sinne die Kontur des Komplexes nach.
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Zwischen B & A könnte man das Gleichheitszeichen
setzen.
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Ist es so: Der Satz A enthält nichts anders als B,
ja ist eine Abkürzung von B.
Ich kann aber doch nicht sagen, daß B mittels
a+(b+c)=(a+b)+c|
α bewiesen würde.
Das heißt ja natürlich gar nichts. —
Nur β & γ wurden mit
α bewiesen. —
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Und α, β & γ
wurden eben zusammengestellt.
Sie wurden herausgegriffen & etwas Neues aus ihnen
gemacht| gebaut| [konstruiert]
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Es läßt sich nicht zeigen beweisen daß man gewisse|
diese
Regeln als Regeln
dieser Handlungsweise gebrauchen kann.
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Hier in Österreich halten die Maschinen|
Institutionen die Menschen noch im Geleise.
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(a+b)+1=(a+b)+1
a+(b+(c+1))=(a+(b+c))+1
} (a+b)+c=(a+b)+c
(a+b)+(c+1)=((a+b)+c)+1
(a+1)+1=(a+1)+1
}a+1=1+a
1+(a+1)=(1+a)+1
a+b=b+a
a+(b+1)=(a+b)+1
((b+1)+a)=(b+a)+1
(b+1)+a=II(1+b)+a=I1+(b+a)
=II(b+a)+1
1+(b+a)=(1+b)+a
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(a+b)∙(a+b)=
…a∙a+2ab+b∙b
(1+1+1)+(1+1∙1+1)=|<…>
(a+b)=b+a
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„Dieser Satz ist für alle Zahlen durch das rekursive Verfahren
bewiesen”.
Das ist der Ausdruck der so ganz irreführend ist.
Es klingt so | [Es läßt es so erscheinen] als würde
hier ein Satz der konstatiert daß dies &
dies für alle Kardinalzahlen gilt auf einem
Wege als wahr erwiesen & als sei dieser Weg
ein Weg in einem
Raum denkbarer
Wege.
Während die Rekursion in Wahrheit nur sich selber zeigt wie auch
die Periodizität.
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Auch die Analogie des rekursiven Beweises mit der
Periodizität ist nicht ganz klar herausgearbeitet.
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1+(1+(1+1))=1+((1+1)+1)
a+(b+(c+1))=a+((b+c)+1)= (a+(b+c))+1
also analog
1+(1+(1+1))=1+((1+1)+1)= (1+(1+1))+1
also brauchte ich als Definitionen:
1+(1+1)=((1+1)+1
und 1+((1+1)+1)=(1+(1+1))+1
und
(1+1)+(1+1)=((1+1)+1)+1
1+(1+1)=(1+1)+1
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1+(1+(1+1))=(1+(1+1))+1
(1+1)+(1+1)=((1+1)+1)+1
Wie beweist man das?
(1+1)+(1+(1+1))=
((1+1)+1)+(1+1)=
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k155014
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k155015
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What I should like to get you to do is not to agree with
me in particular opinions but to investigate the matter in the right
way.
To notice the
interesting kind of things
(i.e. the things
which will serve as keys if you
… use them properly.
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What different people expect to get from religion is
what they expect to get from philosophy.
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I don't want to give you a definition of philosophy but I should
like you to have a very lively idea as to the
character of philosophic
problems.
If you
had, by the way, I could stop| start
lecturing at once.
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To tackle the philosophical
problems is difficult as we are caught in the meshes of
language.
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„Has the universe| universe an end|
a beginning in time”
(Einstein)
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You would perhaps give up philosophy if you
knew what it is —
you want
explanations instead of wanting descriptions.
And you are therefore looking for the wrong kind of
thing.
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Philosophical questions, as soon as
you boil them down to … change their aspect
entirely.
What evaporates is what the intellect
can't tackle.
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(a+b)²
=a²+2ab+b²
(i+k)²=i²+2ik+k²
Ist das zweite vom
ersten abgeleitet? und warum dann nicht das
erste vom zweiten.
k155016
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Concrete Example ambiguity
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Was heißt es α.β.γ nicht als
Satz annehmen?
Das sollte ja darauf ein Licht werfen was es
heißt etwas als Satz anzusehen.
Und ich möchte wieder sagen wir betrachten ihn der Quere nach statt der
Länge nach.
[Und dabei denke ich wieder an ein Durchlaufen der Länge nach ,
statt der Quere]
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Wie wenn man eine Schiene die so liefe
 k155017
nicht
durchliefe sondern als Leiter (quer)
benützte.
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Denken wir uns, wir läsen die Sätze eines Buches
verkehrt (die Worte in umgekehrter
Reihenfolge) könnten wir nicht dennoch den Satz verstehen?
Und klänge er jetzt nicht ganz unsatzmäßig?
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I only want to tabulate the use of words.
I am
your secretary
& a deaf & dense secretary who asks you 10 times
before he puts anything down.
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What I want to teach you isn't opinions but a
method.
In fact the method to treat as irrelevant every question of
opinion.
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I want you to get to the point where you can take the
right kind of notes.
Note everything that
strikes you about
the case say of the doctor finding
out the hour of death.
Compare it with other cases.
Refrain to write down any hypothesis & any vague
general statement & you have made a philosophical
investigation.
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Is what happens in the process of meaning something momentary while you
pronounce the word? etc.
Paint me Julius
Caesar's death then
I'll know what you mean by his
death.
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If I'm wrong then you are right, which is just as good.
As long as you look for the same thing.
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When you say there is no doubt about the meaning of
„Caesar's death”, I quite agree with you but
there is no doubt because there is no
doubt about the logically admissible verifications.
There is doubt only about
matters of
experience e.g. whether as a matter of fact such
& such phenomena are regularly followed by certain experience which
we call seeing a man dying, etc.
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The hidden truth in
idealism was that
idealism recognized the
essential connection between a statement
about the physical world & a statement about
our direct experience which
is said to
support the
first statement.
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I don't try to make you believe something,
you don't believe, but to make you
do something, you won't do.
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It is an activity which I ask of you & you refuse to
do.
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Das heißt eigentlich nicht mehr als daß die beiden
Seiten zusammen
ein Zeichen bilden.
Daß sie nur mit Beziehung auf einander (& nicht einzelnen)
Bedeutung haben.
Und dasselbe gilt wenn es heißt
„F(a) und
a≝f(b)” oder
F(a)
wo a≝f(b) ist.”
Auch hier bilden Fa & die Definition
wirklich ein Zeichen, oder, richtiger &
ohne Mythos,
sie gehören zusammen & ich
hätte ja auch schreiben können:
Fa≝F(f(b))
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Es ist wohl ein Unterschied zwischen den Fällen in denen einerseits
BI BII BIII
für AI AII
AIII konstruiert werden ohne daß dabei gesehen
(oder hervorgehoben) wird daß eine Analogie
zwischen den B besteht.
Und anderseits die Analogie der B hervorzuheben.
Aber das ist wahr, daß das Hervorheben dieser| der
Analogie die
B
nicht zu Beweisen macht.
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Ist es richtig zu sagen: kein weiterer Schritt kann B zu einem
Beweis machen wenn es nach dem ersten noch keiner ist.
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Es zeigt mir jemand die Komplexe B und ich sage, das sind Deine
Beweise der Gleichungen A.
Nun sagt er: Du siehst aber nicht mehr daß System nach dem diese
Komplexe gebildet sind & zeigt es mir
[& macht mich darauf aufmerksam].
Wie konnte das die B zu Beweisen
machen? —
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Durch diese Einsicht steige ich in eine andere sozusagen höhere
Ebene während der Beweis auf der tieferen hätte geführt
werden müssen| [geführt werden
müßte].
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Denn alles was da steht sind diese Beweise,
und der
Begriff unter den die Beweise fallen ist überflüssig, denn wir haben nie
etwas mit ihnen gemacht.
Wie der Begriff Sessel überflüssig ist, wenn ich nur auf die
Gegenstände weisend sagen will stelle dies & dies & dies
in mein Zimmer (obwohl die drei Gegenstände Sessel
sind).
(Und
eignet sich eines dieser Geräte| eignen sich diese Dinge
nicht zum drauf sitzen so wird das dadurch nicht anders, daß man auf
eine Ähnlichkeit zwischen ihnen aufmerksam
wird.
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Das heißt aber nichts anders als das der einzelne Beweis unsere
Anerkennung als solche
braucht (wenn, ‘Beweis’
bedeuten soll was es bedeutet); hat er die
nicht so kann
keine
Entdeckung einer Analogie mit anderen
solchen
Gebilden sie ihnen geben|
verschaffen.
Und der Schein des Beweises entsteht dadurch daß α, β, γ & A
Gleichungen sind & daß eine allgemeine Regel
gegeben
werden
kann nach der man aus B A
bilden (und es in diesen Sinn ableiten) kann.
Auf diese allgemeine Regel kann man nachträglich
aufmerksam werden.
(Wird man nun dadurch aber (darauf) aufmerksam daß die
B wirklich|doch| in Wirklichkeit doch Beweise
der A sind?)
Man wird da auf eine Regel aufmerksam mit der man
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Woher dieser Konflikt: „das ist doch kein
Beweis” — das ist doch ein
Beweis!”.
[Die Freude an meinen Gedanken ist die Freunde an meinem eigenen
seltsamen Leben.
Ist das Lebensfreude?]
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Man könnte sagen: Es ist wohl wahr, ich zeichne im Beweis von
B, mittels α die Konturen der
Gleichung A nach| [die Konturen der Gleichung
A mittels α nach] aber nicht auf die Weise
die ich
nenne
A mittels α beweisen.
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↖ hätte beginnen können: & mittels der
& α man AI AII etc.
hätte konstruieren| bauen können.
Niemand aber würde sie im diesem Spiel einen Beweis
genannt haben.
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Die Schwierigkeit die in dieser Betrachtung zu überwinden ist|
[ überwunden werden soll] ist den Induktionsbeweis als etwas
Neues
sozusagen
naiv zu betrachten.
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Ich scheue 2 Argumente zu benützen 1.)
Der allgemeine Begriff der Induktion ist überflüssig
weil er nicht gebraucht wird.
2.) Wenn er auch gebraucht wird ist er kein
Beweis.
Zwei Argumente sind| Das ist zu viel.
In Wirklichkeit ist es so: Ich kann wohl R brauchen um
die A zu konstruieren
sind sie
aber konstruiert so entsteht der falsche Anschein als wären sie auf
eine andere — beweisende — Art konstruiert worden; & das
soll verneint werden.
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Verwandtschaft der A durch die B
gezeigt?
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Zwei Vorwürfe
Der eine Einwand: daß die Allgemeinheit der Induktionsmethode Humbug ist da alles was gebraucht
werde die besonderen Fälle der Induktion sind
& die Induktion nie konstruktiv gebraucht wird.
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Der andere, daß man zwar die Sätze A durch R und
α konstruieren kann diese Konstruktion
aber kein Beweis ist.
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Das Zahlenbeispiel an dem wir die Wirkungsweise des Induktions-Schemas zeigen, interessiert uns nur
soweit es eine Eigenschaft des (Schemas)
B darstellt.
Wie wir etwa einen Strom durch ein Röhrensystem
leiten um die Wirkungsweise des
Röhrensystems klar zu machen uns das Röhrensystem vorzuführen|
[Wie wir etwa eine gefärbte Flüssigkeit durch ein System von
Glasröhre leiten um das System verstehen zu lernen.]
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Denn die allgemeine Form R wird wirklich nicht dazu
benützt B zu konstruieren.
Dazu dient α.
Es wird ein Satz von der Form R durch|
mit α konstruiert. …
R Man konstruiert doch neues damit — man konstruiert
doch was damit!)|
Ist das gelungen, so kann ich allerdings nun eine
Konstruktionsregel gebrauchen die lautet nimm diese Glieder von B
& setze ein Gleichheitszeichen dazwischen
& so A konstruieren.
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Hat man nun A mit R konstruiert oder
nicht?
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Wir müssen auch bedenken, daß die Aufgabe mittels
ρ einen Komplex von
der Form R zu konstruieren keine eigentlich
mathematische Aufgabe ist, da wir
keine Methode kennen sie zu lösen.
Es ist vielmehr ein Zufall wenn ein solcher Komplex so
entsteht.
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Wenn ich also früher | oben sagte wir können mit R
beginnen, so ist dieses Beginnen mit R in gewisser Weise ein
Humbug.
Es ist nicht so wie wenn ich eine
Rechnung mit der Ausrechnung von
526x718
beginne.
Denn hier ist diese
Problemstellung der Anfangspunkt eines Weges.
Während ich dort das R sofort wieder verlassen &
wo anders beginnen muß.
Und wenn es geschehen ist daß ich einen Komplex von der Form R
konstruiert habe dann ist es wieder gleichgültig ob ich
mir das früher äußerlich vorgesetzt habe, weil mir dieser Vorsatz
mathematisch
gesprochen d.h. im Kalkül doch nichts geholfen
hat.
Es bleibt also bei der Tatsache daß ich jetzt einen Komplex von der
Form R vor mir habe.
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Ja kann ich nun nicht sagen die Definition V
ist Humbug, denn sie ist eine leere Versprechung
solange ich nicht Komplexe dieser Form konstruiert habe & dann
wieder überflüssig?
Nein, denn solche Komplexe kann ich ja aus jeder
algebraischen Gleichung
konstruieren gleichsam von hinten|
vom anderen Ende anfangend.
Und so könnten wir wirklich anfangen & ein für allemal ganz
abgesehn von der Möglichkeit eines Beweises jedes algebraischen Vorbild in der Form B — konstruiert aus
A — schreiben.
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Wäre das nun geschehen so würde sich der induktive Beweis
einfach darstellen als ein algebraischer Beweis von α,
β & γ.
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Wir könnten uns
denken
wir kennten nur den Beweis BI & würden nun
sagen: Alles was wir haben ist diese Konstruktion von einer
Analogie dieser mit anderen Konstruktionen,
von einem allgemeine Prinzip bei
der Ausführung dieser Konstruktion ist
gar keine Rede.
Wenn ich nur so B & A sehe, muß ich
fragen: warum nennst Du das aber einen Beweis gerade von
AI?
(Ich frage noch nicht: warum nennst Du es einen Beweis)
(Was hat dieser Komplex mit AI zu
tun).
Als Antwort muß er
mich auf
die Beziehung zwischen A & B aufmerksam machen die
in V ausgedrückt ist.
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Wenn man sagt die allgemeine Form R braucht man ja gar nicht beim
Beweis von A so sollte ich sagen:
sie geht mich nichts an wenn ich nach dem Beweis von A in B
suche.
Oder: ich sollte sie nicht brauchen.
Wenn ich die Form R in … B (oder die
Beziehung V in A D) erkenne
so nutzt sie mich nichts.
Wird sie mir gezeigt (in der Absicht mich auf die Beweiskraft von
B für A aufmerksam zu machen) so möchte ich
sagen: nun, & was weiter?
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|
Wenn ich sage, das allgemeine Prinzip ist
gleichgültig denn es kommt nur auf diesen einen Fall an
(& hic Rhodos
hic salta) so ist das richtig wenn mit der
Allgemeinheit des Prinzips seine Anwendbarkeit
auf andere Fälle als diesen gemeint
ist.
Dagegen kommt es darauf an den Komplex B mit diesen
Hervorhebungen zu sehen.
Ich werde mich also um keine andern analogen Fälle bekümmern
aber in B } A auf bestimmtes aufmerksam
machen.
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Wenn ich sage R wird ja nie zur Konstruktion verwendet so ist die
Antwort: es könnte auch in dem einen Fall zur
Konstruktion verwendet werden, anderseits aber hilft es zum Beweis
nicht.
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Wir haben nur diesen einen Fall & die
Aufzeigung eines allgemeinen Prinzips dem es angehört macht ihn nicht zum
Beweis.
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„Ich habe nur diesen einen Fall, ich weiß nicht ob ich je einen
anderen haben werde, was soll da ein allgemeines
Prinzip”.
Hier wäre wirklich der Fall der primären Farben.
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Aber der Fall ist hier der Fall des Beweises von B
mittels α (oder ρ).
Für den andern Fall, nämlich die Konstruktion von B aus
A gilt das nicht!
Vielmehr sehe ich hier ein allgemeines Prinzip,
in dem Augenblick wo ich es überhaupt in B & A
entdecke.
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| |
|
|
Es zeigt uns jemand BI und erklärt uns den
Zusammenhang mit AI d.i. daß die
rechte Seite von A so &
so erhalten wurde etc. etc.
Wir verstehen ihn.
Und er fragt uns nun: ist nun das ein Beweis
von A?
Wir würden antworten: gewiß nicht!
Hatten wir nun alles verstanden was über diesen Beweis zu verstehen
war?
Ja.
Hätten wir auch die allgemeine Form des Zusammenhangs von B
& A gesehen?
Ja!
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Und wir könnten auch daraus schließen, daß man so aus allen A ein
B konstruieren kann & also auch umgekehrt A aus
B.
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Dieser Beweis ist nach einem bestimmten Plan gebaut (nach dem noch
andere Beweise gebaut sind).
Aber dieser Plan kann den Beweis nicht zum Beweis machen.
Denn wir haben jetzt hier nur die eine Verkörperung dieses Planes &
können von dem Plan als allgemeinem Begriff ganz absehen.
Der Beweis muß für sich sprechen & der Plan ist nur in ihm
verkörpert aber selbst kein Teil| Bestandteil| [Instrument] des
Beweises
(das wollte ich immer sagen.)
Daher nützt es mich nichts wenn man mich auf Ähnlichkeiten zwischen
Beweisen aufmerksam macht um mich davon zu
überzeugen, daß sie Beweise sind.
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Gewiß hilft es nichts zu dieser Überzeugung zu
sehen daß diese Beweise nach dem selben Plan gebaut sind & wie
gesagt ich könnte ja nur einen einzigen Beweis vor mir haben.
Anders ist es aber, wenn dieser Plan das Wesen
des
Beweisens selbst ist.
Denn ich könnte ja sagen alle algebraischen
Beweise sind nach einem Plan gebaut & damit das Wesen
das Beweisens von Gleichungen meinen.
Und wir widersprechen nur der Behauptung daß die
Verwandtschaft von A mit B auf die man uns durch
R V aufmerksam macht die des Bewiesenen zum Beweis
ist.
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Ich muß sagen: wenn A aus B folgt so folgt es ob die
Regel
des
Folgens| Regel allgemein formuliert wurde oder
nicht.
Alles was die interne Relation
von … B zu A betrifft sieht man aus diesen beiden
allein.
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Eine Regel des Folgens entspricht ganz| nur einem
Plan des Beweises.
Sie kann die besondere Art des Folgens registrieren aber nicht die
Folgerung rechtfertigen, sondern das können nur die beiden
Glieder der Folgerung.| des
Schlusses.
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Ich muß also auf B &
A
allein zeigen könnten & fragen ist dies ein Beweis von
dem?
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Nun könnte man aber sagen: Dieses Argument könnte
man auch auf den Beweis (a+b)²
etc. anwenden & sagen: ob der Übergang
(a+b)∙(a+b)=a.(a+b)
etc. richtig ist oder nicht kann man nur an
ihm (seinen Gliedern) selbst sehen, dazu braucht man keine
Regel.
Das ist auch wahr & die Regeln tabulieren nur die erlaubten
Übergänge
Aber dann kann ich doch ins Regelverzeichnis schauen
um mich zu überzeugen ob ein
Übergang erlaubt ist oder nicht.
Und warum soll ich das nicht auch im Fall des Übergangs von B nach
A machen & nach V hinsehen?
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Wenn einer also auf B & A zeigt & fragt ist
dies ein Beweis von dem so könnte ich antworten
ich habe gerade die Regeln vergessen ich muß
erst nachschauen?
Also kann ich nicht wissen ob B ein Beweis von A ist
auch wenn ich die Beziehung V in ihnen
erkenne, solange ich mich nicht überzeugt habe daß R im
Regelverzeichnis steht?
Das scheint die grundlegende Frage zu sein.
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Wenn nun das Regelverzeichnis nicht bei der Hand wäre & einer
sagte: „ich weiß nicht ob B ein Beweis von
A ist”! —
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Denn so müßte er dann sprechen.
„ Das kann man so ohne weiteres
nicht sagen ob es ein Beweis von A ist.”
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Wenn ich nun sagte „das ist doch kein Beweis”
so meinte ich Beweis in einem ganz bestimmtem Sinne in
welchem es aus A & B allein zu ersehen
ist.
Denn in diesen Sinne kann ich sagen: Ich
verstehe doch ganz genau was B tut & in
welchem Verhältnis es zu A
steht.
Jede weitere Belehrung ist überflüssig &
das ist kein Beweis.
In diesem Sinne habe ich es nur mit B & A allein zu
tun ich sehe außer ihnen nichts & nichts anders geht mich
an.
Daher sehe ich das Verhältnis nach der Regel V sehr gut|
wohl aber es kommt für mich als
Konstruktionsregel| Konstruktionsbehelf gar nicht in
Frage.
Sagte mir jemand während meiner Betrachtung von A & B
daß man auch
hätte
B aus A (oder umgekehrt) nach einer Regel konstruieren
können, so könnte ich ihm nur sagen ‘komm mir nicht mit
unwesentlichen Sachen’.
Denn das ist ja selbstverständlich & ich sehe sofort daß es
B nicht zu einem Beweis von A macht.
Denn daß es so eine allgemeine Regel gibt könnte nur zeigen daß B
der Beweis von A & keinem andern Satz ist
wenn es überhaupt ein Beweis
wäre.
D.h. der regelgemäße
Zusammenhang zwischen B & A kann nicht zeigen daß
B ein Beweis von A ist.
Und jeder solche Zusammenhang könnte zur Konstruktion
von B aus A (und umgekehrt) benutzt werden.
Nun könnte ich freilich| allerdings sagen: ob dieser
Zusammenhang der des Beweisens ist hängt davon ab ob
seine allgemeine Beschreibung (sein Vorbild)
auf meiner Liste der Beweisregeln steht,
oder nicht.
Aber dann nennen wir hier Beweis etwas anderes als oben denn wir kommen
mit unserer gewöhnlichen Redeweise dadurch in Konflikt.
Denn das Verhältnis zwischen B & A wird durch die
gewöhnlichen Redeweise bereits
beschrieben & in dem System dieser Redeweise
sprechen wir auch von Beweisen beschreiben aber das Verhältnis von
A & B nicht als das des Beweises.
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Wenn ich also sagte „V wird ja gar nicht zur Konstruktion
benützt also haben wir mit ihr nichts zu tun” so hätte es heißen
müssen; Ich habe es doch nur mit A & B
allein zu tun.
Es genügt doch wenn ich A & B miteinander
konfrontiere & nun frage ist B ein Beweis von A
& also brauche ich A nicht aus B
nach einer vorher festgelegten Regel zu konstruieren sondern
es genügt
daß ich die einzelnen dieser A den einzelnen B
gegenüberstelle & frage ist dies ein Beweis von dem.
Ich brauche eine Konstruktionsregel nicht.
Und das ist wahr.
Ich brauche eine vorher aufgestellte
Konstruktionsregel nicht (aus der ich dann erst die A
gewonnen hätte).
Dagegen muß ich wohl wenn A & B miteinander
konfrontiert sind (wenn auch nur ein B mit
einem A) die beiden
ansehen & ihre interne Relation
verstehen.
V wird nicht als Konstruktionsregel benutzt heißt ich habe
damit tatsächlich nicht konstruiert &
brauche es auch nicht & das ist wahr.
Es ist aber auch wahr, daß ich mit dieser Regel konstruieren
könnte & auch daß das natürlich B nicht zum Beweis
von A mache.
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Der Gebrauch des Wortes „dieses↗”
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Onus probandi (auf Seiten des
Mathematikers etc.
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Zusammenhang zwischen den A durch B gezeigt?
Auch ohne die B zu sehen.
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Warum sollte ich nicht bei der Erklärung des Wortes ‘rot’
auf etwas grünes zeigen und umgekehrt.
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Dann allerdings klingt| ist jetzt die Definition
das → ist rot & die Aussage
das ist rot auch äußerlich von einander verschieden.
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Was, wenn die Wörter ‘rot’
‘blau’, die Wirkung haben &
farbige Kreise sehen zu machen wie etwa ein Druck auf
unsre Augenlider so daß wir dem Kind sagen könnten „hole das
blaue” & nicht dabei auf ein blaues Täfelchen
zeigen müßten sondern daß das Wort wie ein onomatopoetisches
wirken würde.
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Ist das dieses worauf ich zeige die Farbe oder
(das) was die Farbe hat?
Und könnte meine Worterklärung nicht lauten „ich sage daß
‘dieses Täfelchen rot ist’”.
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Aber wie wird es denn entschieden worauf gezeigt wird? ob auf
die Farbe oder den Ort?
Doch wohl auf den Ort an dem die Farbe ist.
Aber weiter ist doch da nichts zu unterscheiden.
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Die Worterklärung könne auch lauten: die Farbe die dieser Ort hat
nenne ich ‘rot’.
Was| Welches ist die
‘wirkliche Lage’ des Körpers den ich unter
Wasser sehe, was| welches die wirkliche
Farbe des Tisches
Hier macht eben die Frage nach der
Verifikation den Sinn
dieser Ausdrücke klar.
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Der falsche Ton in der Frage ob es nicht primäre Zeichen (hinweisende
Gesten) geben müsse während unsre Sprache auch ohne die andern
(Worte) auskommen könnte, liegt darin, daß man eine
Erklärung der bestehenden Sprache
zu erhalten erwartet statt der bloßen
Beschreibung.
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(Statt der turbulenten Mutmaßungen! & Erklärungen wollen
wir ruhige Darlegungen| Feststellungen|
Konstatierungen von
Sprachgebräuchen| sprachlichen Tatsachen
geben.) | [die ruhige Feststellung sprachlicher Tatsachen
geben.]
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Nicht die Farbe Rot tritt anstelle des Wortes
„rot” sondern die Gebärde des Hinweisens auf einen roten
Gegenstand, oder das rote Täfelchen.
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Nun sage ich aber: „Es gilt mit Recht als ein
Kriterium des Verständnisses|
Verstehen des Wortes „rot” daß
Einer einen roten Gegenstand auf Befehl aus anders|
anderen gefärbten wählen kann; dagegen ist das
richtige Übersetzen des Worts ‘rot’
in's Englische oder Französische kein Beweis seines
Verständnisses.
Also ist das rote Täfelchen ein primäres Zeichen für|
statt ‘rot’ dagegen
jedes Wort ein sekundäres|
[abgeleitetes] Zeichen.”
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Welches ist denn das Kriterium unseres
Verständnisses: das aufzeigen des roten Täfelchens wenn
gefragt wurde welches von diesen Täfelchen ist rot oder das Wiederholen der
hinweisenden Definition „das ↗ ist
rot”?
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The first sign of your understandig would be if I began to have your
cooperation & this would alter the
tone of these discussions which would become that of a quiet search.
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Das Verstehen eines Satzes der Wortsprache ist dem Verstehen eines
musikalischen Themas (oder Musikstückes) viel
verwandter als man glaubt.
Und zwar so daß das Verstehen des sprachlichen Satzes viel näher dem des
musikalischen ist als man glaubt.
Warum pfeife ich das gerade so warum bringe
ich
… das
Abschwellen der Stärke & des Zeitmaßes der
Geschwindigkeit gerade auf dieses ganz bestimmte
Ideal?
Ich möchte sagen: „weil ich weiß was es alles
heißt” — aber was heißt es denn?
Ich wüßte es nicht zu sagen außer durch eine Übersetzung in einen
Vorgang von gleichem Rhythmus.
Ich könnte nun sagen: so wohnt diese Melodie in mir
dieser Platz nimmt dieses Schema in meiner Seele ein.
So als gäbe mir jemand ein Kleidungsstück & ich legte es
an meinen
Körper an & es nähme also dort eine ganz bestimmte
Gestalt an indem es sich da ausdehnte, dort
zusammenzöge & nur dadurch & so für mich
Bedeutung gewönne.
Diese Gestalt nimmt dieses Thema als Kleid eines Teils meiner
Seele an.
Ja man sagt manchmal: „man könnte dies|
es auch in diesem Tempo spielen — dann heißt es aber
etwas ganz Anderes”.
Und gefragt: was heißt es dann?”, wäre man
wieder in der
gleichen alten
Verlegenheit.
Aber man könnte sagen nun dient es mir| meiner Seele als
nun als
Schlafmütze (nun setze ich es so auf & nun
so.)
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Auch wenn wir verstehen, daß der Ausdruck „das ist rot”
zwei ganz verschiedene
Funktionen haben kann als hinweisende Definition
einerseits (die Farbe dieses Flecks nenne ich
„rot”) & als Aussage daß dieser Fleck rot
ist, so bleibt doch die
formale
Verwandtschaft der beiden Zeichen merkwürdig die eben
ihre häufige Verwechslung verursacht).
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Ich kann nicht auf die Bedeutung eines Worts zeigen.
(Höchstens auf den Träger eines Namens)
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Das was in der hinweisenden Definition eines Worts auf der
linken Seite des Gleichheitszeichens steht (wenn auf der rechten
das Wort steht), ist nicht die
Bedeutung des
Worts (das heißt nichts).
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„Dieses Buch hat die Farbe, die ‘rot’
heißt.”
„Die Farbe die dieses Buch hat heißt
‘rot’”
So klingen die beiden Sätze am ähnlichsten aber wir könnten offenbar auch
einem dieser Sätze die Funktion| Bedeutung des andern nehmen
lassen.
Aber im einem Fall setzen wir den Gebrauch eines
Wortes fest verkünden also eine
grammatische Regel, im andern Fall
machen wir eine
Behauptung die durch die Erfahrung bestätigt oder widerlegt werden
kann.
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In einem Fall machen wir den Zug eines bestehenden Spiels im anderen
setzen wir eine Spielregel fest.
Man könnte auch das Ziehen mit einer Spielfigur auf diese beiden
Arten auffassen: als Paradigma für künftige Spiele & als Zug
in einer Partie (des Spiels).
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Es hat aber natürlich
etwas zu bedeuten daß
wir den Zug| dieselbe Handlung auf beide Arten
meinen können.
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In dem einen Sinn des Satzes könnte ich sehr wohl auf ein grünes Täfelchen
zeigen & sagen „das ist rot” womit ich meine daß
das grüne Täfelchen (oder auch die Geste des Hinweisens auf
dasselbe) als Zeichen für das Wort rot
gebraucht (eingesetzt) werden darf.
Wir werden dann vielleicht
lieber sagen „das heißt
‘rot’”.
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Nun wird man einwenden: „Aber so eine Erklärung
könnte doch nicht als Erklärung der Bedeutung des Worts „rot” gebraucht
werden.”
Darauf kann ich nur antworten: das weiß ich nicht
ich| man müßte es versuchen & sehen ob
nach dieser Zeichenerklärung der Andere verständnisvoll
reagiert.
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Wie ist es aber wenn ich für mich selbst eine
Bezeichnungsweise festlege:
wenn ich etwa für den eigenen Gebrauch gewissen Farben Namen geben
will.
Ich würde das etwa mittels einer Tabelle tun (es
kommt immer
auf das hinaus)
Und nun werde ich doch nicht den Namen zur falschen Farbe
schreiben (zu der Farbe der ich ihn nicht geben will).
Aber warum nicht.
Warum soll nicht ‘rot’ gegenüber dem grünen Täfelchen
stehen & ‘grün’ gegenüber dem roten
etc.?
Ja, aber dann müssen wir doch jedenfalls|wenigstens
wissen daß ‘rot’ nicht das| die
gegenüberliegende
Täfelchen| Farbe
meint.
Aber was heißt es „das wissen” außer daß wir uns etwa
außer der geschriebenen Tabelle noch eine andere
vorstellen in der die Ordnung eine andere ist.
Ja aber dieses Täfelchen ist doch rot & nicht
dieses.
Gewiß & das ändert sich ja auch nicht, wie immer ich die
Täfelchen & Wörter setze & es wäre natürlich falsch
auf das grüne Täfelchen zu zeigen & zu sagen dieses
Täfelchen ist rot aber das ist auch keine Definition sondern eine
Aussage.
Gut dann nimmt aber
doch unter allen
möglichen Anordnungen die gewöhnliche (in der das erste Täfelchen
dem Wort rot gegenübersteht etc.) einen ganz besonderen
Platz ein; gewiß; es ist der Fall in dem die
Zeichenerklärung & die Farbangabe den gleichen Wortlaut
haben.
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Was immer bei der Erklärung des Zeichens „in mir”
vorgegangen ist spielt ja gar keine Rolle.
Denken wir also bloß an die Anwendung.
Die Definition hieß dies (ein grünes Täfelchen)
bedeutet ‘rot’.
Nun wird mir gesagt wähle aus diesen Steinen dies aus (wobei
auf das aus (wobei auf das grüne Täfelchen gezeigt wird)
Warum soll ich dann nicht richtig das rote wählen.
Ja aber mußte ich es mir dann nicht vorstellen & es nach dieser
Vorstellung wählen?
Aber wonach habe ich mir's denn dann vorgestellt?
Doch wohl auf den Befehl.
Und dieser Befehl bestand
im Zeigen auf ein grünes
Täfelchen.
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Was ich hier tue ist weiter nichts als streng
den Satz| die Aussage, das ist rot, von
der Definition zu trennen.
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Diese Trennung bereitet
dieselbe Schwierigkeit die immer zur Folge hatte daß man der
Definition eine andere Funktion vindizieren wollte als die ein Zeichen für
ein anderes zu setzen.
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Man könnte sich denken daß das Zeigen auf ein grünes Täfelchen wenn man
will daß der Andre ein rotes holt ursprünglich als eine Art
Geheimsprache
festgesetzt worden sei sich aber dann bei
mir eingebürgert habe.
Ich habe dann etwa in der ersten Zeit nach dieser
Abmachung mir auf das Zeichen hin zuerst ein rotes Bild
vorgestellt (ein rotes Bild wäre mir vor die Seele getreten
was dasselbe heißt)
später aber wäre das so wenig erfolgt wie etwa
beim Hören des Wortes ‘rot’ und ich würde jetzt den Befehl
unmittelbar nach dem grünen Täfelchen ausführen.
Wenn das aber geschieht, ändert es dann etwas an der Verwendung
des grünen Täfelchens daß ich mir einmal daneben etwas rotes vorgestellt
habe?
Das alles ist nur Geschichte.
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Vergiß nicht, die Abmachung ist vergangen.
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Mußte diese Abmachung aber nicht in letzter Linie darin bestehen,
daß ich zuerst auf das grüne Täfelchen dann auf etwas rotes zeigend sage
„das bedeutet nun
das”?
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Aber wenn dies eine Definition ist so setzt sie wieder nur ein Zeichen für
ein anderes & die Anwendung des grünen Täfelchens ist nun
ebensowenig selbstverständlich
wie wenn ich bloß das Wort
‘rot’ & das grüne Täfelchen
einander in der Definition gegenüberstelle.
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Es besteht ja die einfache Tatsache daß wir das Wort
‘rot’ anwenden wie wir es anwenden & uns dabei
nicht immer einen roten Gegenstand vorstellen & selbst
wenn das geschähe so wäre damit
die
Ausführung des Befehls „stelle Dir etwas rotes vor”
nicht erklärt.
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Ist es dann aber nicht wahr daß wir um ein Wort zu erklären
nicht einfach eine Definition in diesem Sinne sondern eine Erläuterung
bedürfen also eine Aussage in der das Wort
‘rot’ z.B. vorkommt
& deren Sinn wir dann erraten?
Das mag
wohl sein.
Wenn es so ist so ist das eine Erfahrungssache.
Aber ein Satz der das Wort rot enthielte — damit
etwas aussagt — ist ja zugegebenermaßen keine Worterklärung
in unserem Sinne.
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You are looking for the wrong thing & are therefore blind for the
philosophically important things which lie under your
eyes.
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„Aber wenn ich auf einen roten Gegenstand zeigend sage diese
Farbe nennt man rot gebe ich doch gewiß nicht nur ein Zeichen statt eines
anderen!
Und was wäre der Nutzen dieser Ersetzung?!”
—
Ich gebe ihm ein Zeichen dessen Gebrauch er kennt für eines dessen
Gebrauch er noch nicht kannte & lehre ihn damit den Gebrauch des
letzteren.
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„Die Farbe dieses Gegenstands nennt man
‘rot’”.
(Das muß natürlich von gleicher Art sein wie „diesen
Mann nennt man ‘George
Moore’”)
„Welche Farbe nennt man
‘Sepia’”.
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Wenn ich sage „diese Farbe nenne ich
‘Sepia’” so habe ich in diesem Satz das Wort
Sepia noch nicht gebraucht, (auch nicht — wie jemand glauben
könnte — (um) zu sagen daß die Farbe des
bedeuteten Ortes sepia ist.)
Gebrauche ich nun in Zukunft das Wort so könnte ich immer statt seiner die
Geste gebrauchen
durch die ich es damals erklärt
habe.
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Wäre diese Geste nun auf jeden Fall unmittelbarer oder
leichter zu verstehen als das Wort?
So daß man sich nun in der Bedeutung des gebrauchten Zeichens nicht irren
könnte (kein Zweifel über die Deutung möglich wäre) während das Wort
erst einer Erklärung bedürfte?
So daß zwar „bring mir eine gelbe Blume” auf eine
Erklärung des Wortes „gelb” zurück
greifen müßte; aber der Befehl „bring
mir eine solche Blume” (wobei man auf ein gelbes Täfelchen
deutet) eine weitere Erklärung nicht zulasse.
Denken wir (hier
(nun) an die Befehle „bring mir 2
Äpfel” & „bring mir II Äpfel” denn
ganz so verhält sich das Wort ‘rot’ zum roten
Täfelchen.
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Aber kann ich nicht einwenden: Dem roten
Täfelchen kann ich nachmalen & dem
Zeichen II nachzählen aber nicht dem Wort ‘rot’
nachmalen & dem Zeichen ‘2’ nachzählen?
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Aber erstens kann ich dem roten Täfelchen & dem Zeichen II
auch (unendlich viele) verschiedene
Arten nachmalen & nachzählen.
Ferner kann ich wenn mir, etwa, nur zwischen vier Farben rot blau
grün gelb die Wahl ist diesen Wörtern auch nachmalen wie
ich ihnen auch nachlesen kann &
der Ziffer ‘2’ kann ich nachzählen denn es
wird heißen müssen
2=1+1.
Die Erklärungen:
 k155018 rot
 k155019 blau
 k155020 gelb
 k155021 grün
sind
notwendig| nötig sofern sie einen Zweifel
beheben.
Und dann steht diese Tabelle für sich selbst.
Denn verschiedener Deutungen
ist auch sie fähig.
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„Aber es hat doch gewiß etwas zu bedeuten daß ich hier bei
der Erklärung eines Namens gerade auf dessen Träger
zeige”.
Zeigen ist doch wohl etwas was geometrisch bestimmt ist also der
Pfeil P zeigt auf
 k155022
A &
nicht auf B.
Aber ich könnte sehr wohl auf
A zeigen & sagen dieser Punkt
heißt „B” & den Anderen könnte man doch
richtig verstehen und wenn ich
etwa sagte, wische B weg B
wegwischen & nicht A —
Freilich, aber dann mußte er eben meine Worte anders verstehen
als sie normaler Weise verstanden werden.
Aber was ist das Verstehen für ein symbolischer Vorgang?
Mußte er sich also bei meinen Worten unbedingt den Pfeil auf
A hinzeigend vorstellen?
Oder doch auf A hinblinzeln?
Aber wenn er das auch während der Erklärung getan hat: was hilft es
ihm
wenn er nun das
Zeichen B gebrauchen soll.
Aber eines ist doch klar: Wenn ich Dir Herrn N
vorstellen will (damit Du den Name „N” künftig
verstehst) so kann ich zwar auf Herrn M zeigen (wenn etwa früher
eine Abmachung betreffs des Zeigens besteht) aber Herr N muß doch
jedenfalls anwesend sein.
Aber die Abmachung ist ja jetzt nur Geschichte meines Verständnisses
also gleichgültig & zweitens braucht
Herr N nicht gegenwärtig sein
& die Vorstellung könnte doch so verstanden werden als wäre er
hier.
Aber da brauchst Du ja gerade das Wort „so verstanden
werden”! das heißt also Du gibst zu daß bei der
Vorstellung des Abwesenden etwas anderes (ein anderer
Komplementär-Vorgang in mir)
vorgehen muß als bei der Vorstellung des Anwesenden
ja ein anderer
Komplementärvorgang ( etwa ein
Phantasiepfeil der dann doch auf N zeigt) wenn wir nicht mit der
Hand auf N zeigen
& ein anderer wenn wir| als wenn
wir … auf N zeigen.
Nein das gebe ich nicht zu: Dieses Verstehen muß sich nicht in
so einem Vorgang äußern sondern in der künftigen
Anwendung des Wortes N.
Wenn ich ihn also frage, hast Du mich verstanden so kann
sich das in seinen weiteren Erklärungen
& Handlungen äußern.
Ebenso wie ich das Wort rot in einem Satz verstehen kann
ohne etwas rotes dabei zu halluzinieren.
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Nun gebe ich aber natürlich zu daß ich, außer nach vorhergehender
Abmachung einer Chiffre ein Mißverständnis hervorrufen würde wenn ich
auf den Punkt A sagen würde| sagte
dieser Punkt heißt ‘B’.
Wie
ich ja auch wenn ich jemandem den Weg weisen will mit dem Finger in
der Richtung weise in der er gehen soll, nicht in der
entgegengesetzten.
Aber es ist klar daß auch das andere Vorgehen richtig verstanden werden
könnte & zwar ohne daß dieses Verständnis das gegebene Zeichen durch
ein weiteres ergänzte.
Es liegt in der menschlichen Natur das Zeigen mit dem Finger so zu
verstehen.
Und so ist die menschliche
Gebärden
sprache nicht die
primäre Sprache in einem logischen Sinn sondern bloß primär in einem
psychologischen Sinn.
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Der Unterschied den man festhalten will ist der zwischen einem Bild
& einem (‘willkürlichen’) Zeichen.
Und ich will also sagen daß, wenn das Zeichen ein Zeichen ist, es als Bild
…
funktionieren muß.
Und daß das Bild (wie es gewöhnlich verstanden
wird) auch in einem Sinn willkürlich sein
muß.
Das alte Argument: Ich kann nach einem Bild den Befehl
ausführen & nach Worten & nach Worten das Bild
herstellen.
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Der Unterschied ist nur, daß die Worte
diskontinuierlich sind das Bild
kontinuierlich sein kann.
Aber Ziffern sind ja auch Worte & wir haben das
Dezimalsystem etc.
Und kontinuierliche Farbenübergängen kann ich ohnehin nur vormalen &
nicht mit Worten vormachen oder folgen.
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Was an den Worten willkürliches ist, ist ja
auch nicht, was an ihnen verwendet wird was
ihre Funktion ausmacht.
Ihr Platz (ihre Stellung) ist ihre Bedeutung.
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Worte sind wie die Buchstaben die zu den Punkten einer
geometrischen Zeichnung geschrieben sind.[c]
Hier ist der grammatische Ort wirklich ein Ort im
euklidischen
Raum.[c]
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Vergiß hier auch nicht daß die Wortsprache nur eine unter
vielen möglichen Sprachen ist & es Übergänge
von der Wortsprache in die andern
gibt.
Untersuche die Landkarte auf das hin was darin dem Ausdruck der
Wortsprache entspricht.
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Die Gestalt des Worts ist so nebensächlich wie die der
Schachfigur.
Und auch die Schachfigur markiert| hält
einen Ort.
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Was ist die Universität Cambridge
“What's the University of
Cambridge?” —
Let's see how we use this word
You expect me to give you puzzles to solve at which to
exercise your cleverness & I'm not going to do
it.
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[Zettel]
Daß der Träger eines Namens tot ist, ist eine Tatsache die wir mittels
dieses Namens (der also hier Bedeutung haben muß| hat)
beschreiben.
Wie aber wenn wir sagen daß der Träger niemals gelebt hat.
Die Bedeutung des Namens liegt darin was wir von ihm mit Sinn (wahr
oder falsch) alles sagen können.
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Ist die hypothetische Existenz des Trägers involviert wenn wir zur
Definition des Namens auf den Träger zeigen & sagen „das
ist N”?
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Es hat keinen Sinn hier immer über den „Träger des Namens
‘N’” zu sprechen da dieser Ausdruck
gleichbedeutend
ist mit
„N”.
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Es liegt alles darin daß ich sagen kann,
„Moses existiert nicht (hat nicht
existiert)” aber nicht „dieser Mensch (auf
den ich zeige) existiert nicht”.
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Und das führt wieder dahin daß wir sagen können ich sehe hier keinen roten
Fleck auch wenn überhaupt keiner irgendwo zu finden ist.
Und warum soll dann jemals einer zu finden gewesen sein.
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D.h. ich spiele vorläufig mein Spiel mit dem
Namen allein ohne seinen Träger, und der
Träger geht mich dabei nicht ab.
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Wenn aber der Träger des Namens abhanden kommen oder nie existiert haben
kann so mußte man beim Gebrauch des Namens von vornherein mit dieser
Möglichkeit rechnen.
Das mußte in seiner Bedeutung liegen.
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Wenn man fragt „in welchem Verhältnis stehen Namen &
Sachen” so ist die Antwort: in dem Verhältnis
des Hauses zur Hausnummer|
der Hausnummer zum Haus.
(Man könnte
sich immer denken daß das Namenstäfelchen der Sache
umgehängt wäre.)
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Die Grammatik der Namen ist verwickelt & mit vielen falschen
Vorstellungen| Ideen verknüpft|
durchsetzt
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Man könnte das Zeichen „dieses↗” einen
Eigennamen| Namen nennen.
Wenn man dann von einem Träger dieses Namens spricht
(den Gegenstand auf den der Pfeil weist) so hat hier das Wort
ohne Träger keine Bedeutung.
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Ein Wort das eine Anwendung hat, hat auch eine Bedeutung.
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Ich erzähle jemandem von einem Mann namens N.
Er habe hier studiert dann sei er etc.
etc.
Und nun stelle ich ihn auf die Straße & sage sieh die
Vorübergehenden an & schau ob einer N ist.
Ist das nicht
sinnlos?
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Hätte ich aber gesagt N ist ein kleiner dicker Mann in einem
schwarzen Anzug etc.,
so hätte jetzt die Aufforderung N
unter den Vorübergehenden zu suchen einen Sinn.
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Die Aufforderung hatte beide Male den selben Wortlaut.
Was sich geändert hat war die Bedeutung von
„N”| des Wortes
„N”
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Sage ich jemanden „bringe
eine rote Blume”
& er bringt eine & nun sage ich „warum
hast Du mir so eine gebracht” & er:
„das ist doch rot” [„diese Farbe nenne ich
‘rot’”], so ist dies letzte ein Satz der
Grammatik.
Er rechtfertigt eine Anwendung des Worts.
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Fehlt dieser Satz so ist die Grammatik des Worts (seine
Bedeutung) eine andere.
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Die Wilden haben Spiele (oder wir nennen es doch so) für die sie
keine geschriebenen
Regeln, kein
Regelverzeichnis besitzen.
Denken wir uns nun die Tätigkeit die wilden Völker zu bereisen und
Regelverzeichnisse für ihre Spiele anzulegen.
Das ist das genaue Analogon zu dem was der Philosoph tut.
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Aber da ist| liegt nun eine Schwierigkeit: wenn ich
sage „aber diese Farbe nenne ich ‘rot’”
so scheine ich hier doch nicht einfach Zeichen für Zeichen gesetzt
zu haben.
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Denke wir uns folgenden Fall: Er hat mir die rote Blume
auf meinen
Befehl gebracht; ich frage ihn warum
bringst Du eine von dieser Farbe & er sagt auf ein grünes
Täfelchen deutend: „diese Farbe nennst Du
doch ‘rot’; darum habe ich dir
diese Blume gebracht.”
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Er hätte zweierlei sagen
können: 1) „ich bringe sie weil sie rot ist (&
Du hast doch eine rote verlangt)” 2)
„ich bringe sie denn diese Farbe nennst Du doch
‘rot’| nenne ich
‘rot’”.
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Sind diese beiden Verteidigungen gleichwertig.
In der ersten kommt keine Definition.
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(„Ist das nicht rot, ich meine: nennst Du diese
Farbe nicht
‘rot’?”)
Und wenn ich sage ich nenne diese ‘rot’ was kann ich da
anderes tun als was auf einer Tabelle zu sehen ist in der
‘rot’ dem ersten Täfelchen zugeordnet ist|
gegenübersteht.
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Ist es wahr, daß, wenn meine Worterklärung darin besteht daß ich auf
ein grünes Täfelchen mit dem Finger
zeigend, sage diese Farbe
heißt ‘rot’ & wenn ich dann
auf einen roten Gegenstand zeige &
sagen, dieser Gegenstand ist rot”, dieser Satz in der
erklärten Sprache falsch sein muß| [falsch
ist]?
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Denken wir doch an den Code in|nach dem die
Worterklärung zuerst (für
den Ununterrichteten
unverständlich|
mißverständlich) gegeben wird.
Worauf dann der Befehl scheinbar in
Widerspruch mit der Worterklärung befolgt wird.
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Man wird aber sagen:
„Wenn er auf den Befehl
‘bringe die rote Blume’ nun wirklich die rote Blume bringt
so war jene Zeichenerklärung nur Taschenspielerei & er hätte bei dem
Zeigen auf das grüne Täfelchen sehr wohl verstanden, daß in Wirklichkeit die
andere Farbe gemeint war.”
In welchem Prozeß beweist| zeigt dieser
Verständnis?
Es ist natürlich möglich daß er, als er auf das grüne Täfelchen
zeigte sich ein rotes vorstellte & die
Erklärung auf das bezog.
Aber
muß das stattgefunden haben?
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Man sagt: Eben
darum hast Du ja auch von einem Code gesprochen von einer früheren
Abmachung weil ohne diese Abmachung die die Erklärung ergänzt &
wieder richtig stellt der Andere nicht hätte richtig verstehen
können.”
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Aber wäre auch das
denkbar.
Einer hat vier Glocken vor sich, er schlägt sie nach der Reihe an
& sagt dabei wie erklärend: „das
nenne ich ‘rot’, das ‘grün’, das
‘blau’, das ‘gelb’.
So — jetzt hol' mir eine gelbe
Blume.”
Und der Andre befolgt den Befehl richtig & indem er eine gelbe
Blume bringt.
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Aber wenn ich nach der Erklärung handeln soll (& das soll ich
doch)
dann muß doch ein Weg
eine Kalkulation von ihr zur Handlung führen.
Wenn ich nun auf etwas rotes zeigend sage das nenne ich
‘rot’ & dann entsprechend von etwas rotem
sage „das ist rot” so ist hier diese
Verbindung.
Wenn ich aber das Wort ‘rot’ (das ich wie ich
annehme so ge
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